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Geschichte der alten Kirche

Mit dem Bau des Stadtkrankenhauses 1901 war auch die Errichtung einer Anstaltskirche verbunden. Diese wurde durch Superintendent Dibelius am 2.12.1901 geweiht.

325 Sitzplätze und einige freie Stellen für Patientenbetten umfasste die Kirche, in der Gottesdienste für Kranke, Bedienstete der Anstalt und die Schwesternschaften stattfanden. Die Stelle eines Pfarrers und eines Organisten wurde durch die Stadt besetzt.

Altarfenster, Altarbild, Luther- und Melanchthonbüste und die anderen künstlerischen Ausstattungen wurden von namhaften Professoren der Dresdner Kunstakademie ausgeführt und den Angehörigen des Krankenhauses gestiftet.

Die Kirche des Stadtkrankenhauses Dresden-Johannstadt gehört zu den vergessenen Kirchen Dresdens. Am 13. Februar 1945 wurde sie wie fast alle Gebäude des Krankenhauses zerstört. Als Ruine diente sie zur Aufbewahrung von Kohl und Kohlen, bis sie Anfang der fünfziger Jahre ganz abgetragen wurde.