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Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresbericht 2017: „Medizin für Menschen. Gestern. Heute.“

Wer Fotos älterer Menschen in Familienalben unserer Vorfahren aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts mit denen von 60- oder 70jährigen der heutigen Großelterngeneration vergleicht, stellt schnell große Unterschiede fest. Im direkten Vergleich spiegeln sich die enormen Fortschritte in der Medizin. Kliniken und Krankenhäusern stehen heute technische Möglichkeiten zur Verfügung, von denen die Mediziner damals nur träumen konnten. Die moderne Spitzenmedizin lebt von der Expertise der Ärzte und den verfügbaren Hightech-Werkzeugen und Bildgebungsverfahren. Das merken auch die Patienten. Und das zeigt der Jahresbericht 2017 eindrücklich.

UKD_JB17_180716-Webansicht.jpg Anhand von vier historischen Fällen wird geschildert, wie medizinische Probleme und Krankheiten früher behandelt wurden und wie sich Heilungschancen, Krankheitsverlauf und Therapien allgemein in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben. „Wenn wir die Bilder und Schicksale der Menschen von damals und heute vergleichen, sehen wir überdeutlich, wie sich Medizin weiterentwickelt hat“, sagt Prof. Michael Albrecht. Der Medizinische Vorstand des Uniklinikums hatte die Idee, Krankengeschichten der Vergangenheit beispielhaft den heutigen Behandlungsmöglichkeiten gegenüberzustellen.

Dazu präsentiert das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mit seinem Jahresbericht 2017 erneut bei einer höchstmöglichen Behandlungsqualität und Patientensicherheit eine stabile Entwicklung der ambulanten und stationären Behandlungsfälle. Diese geht einher mit einer steigenden Fallschwere sowie einem Zuwachs an Mitarbeitern. Darüber steht das wirtschaftliche Gesamtergebnis in Höhe von 5,315 Millionen Euro. Für diesen Erfolg sind vor allem die Mitarbeiter verantwortlich. Innerhalb des vergangenen Jahres stieg deren Anzahl um 158 auf 6.040.

Der enorme, für frühere Ärztegenerationen unfassbare medizinische Fortschritt gewinnt weiterhin an Fahrt. Patienten erwarten ganz selbstverständlich, dass ihnen die bestmögliche Versorgung offensteht. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, gehört zu einem leistungsfähigen Krankenhaus ein Management, das frühzeitig Trends erkennt und regelmäßig abschätzt, wie die Wettbewerber künftig agieren. Nur so lässt sich bereits heute an den richtigen Stellschrauben drehen, um neue Spielräume zu erschließen. Diese Strategie verfolgt das Universitätsklinikum seit vielen Jahren sehr erfolgreich.

Derzeit steht das Haus 32 mit Europas modernstem Operationszentrum vor der Vollendung. Es ist das Resultat guter betriebswirtschaftlicher und medizinischer Ergebnisse der Vorjahre. Der Jahresbericht widmet sich den einzelnen Disziplinen, die hier eine neue Wirkungsstätte finden und mit hochmodernen Operationswerkzeugen arbeiten werden. „Mit Haus 32, das noch in diesem Jahr in Betrieb geht, wird das Klinikum zum Beispiel über zwei hochmoderne Hybrid-OP verfügen, in denen komplexe Eingriffe vorgenommen werden können“, sagt Prof. Michael Albrecht. Die Zahlen des Geschäftsjahres 2017 bilden nun die Basis für neue Bauvorhaben. Die aktuellen Neubauprojekte und die künftig darin arbeitenden Spezialisten stehen für den erfolgreichen Kurs der Hochschulmedizin Dresden. Gute Beispiele dafür sind die Neuroradiologie, die Gefäß- und die Wirbelsäulenchirurgie.

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