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Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresbericht 2016: „Erfolg teilen – Spitzenmedizin für Menschen. Für Sachsen. Für Dresden.“

Spitzenmedizin kann nur durch das Miteinander der verschiedenen Berufsgruppen ihre volle Wirksamkeit entfalten. Ohne Teamarbeit ist die Spitzenmedizin, für die das Uniklinikum steht, nicht leistbar. Neben der Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete sind berufsgruppenübergreifende – interprofessionelle – Teams der entscheidende Erfolgsfaktor für eine exzellente Krankenversorgung.

Titel_Jahresbericht-2016_web.jpg Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden schließt auch das Geschäftsjahr 2016 mit einem positiven Gesamtergebnis ab. Dank weiter steigender Patientenzahlen und einem Zuwachs bei der Fallschwere legte das Klinikum bei den finanziellen Erlösen aus der Krankenversorgung zu. Dieses Plus sorgte auch für einen Zuwachs an Arbeitsplätzen: Die Zahl der Beschäftigten stieg innerhalb des vergangenen Jahres um 238 Personen auf nunmehr 5.882 Mitarbeiter. Die Belegschaft ist die Basis dafür, dass 2016 insgesamt 333.700 Behandlungsfälle abgerechnet werden konnten. Im Einzelnen zählte das Klinikum 58.445 Fälle im stationären, 10.958 im teilstationären und 265.367 im ambulanten Bereich. Diese hohe Zahl ist auch ein Beleg dafür, dass die vom Universitätsklinikum gebotene Spitzenmedizin unmittelbar den Patienten der Region zu Gute kommt. Das illustriert auch der Jahresbericht 2016 mit dem Titel „Erfolg teilen – Spitzenmedizin für Menschen. Für Sachsen. Für Dresden.“ Darin berichten fünf Patienten über ihre Behandlung im Dresdner Uniklinikum, wobei ein Fokus auch auf den interprofessionellen Teams liegt, die die Patienten gemeinsam behandeln und pflegen.

„Mit dem wirtschaftlichen Gesamtergebnis für 2016 aber auch mit dem pointierten Jahresbericht können wir in der deutschen Universitätsmedizin erneut Zeichen setzen. Nur wenigen Uniklinika gelingt es, sich auf der Basis einer engen interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit wirtschaftlich so stetig positiv zu entwickeln wie das in der Dresdner Hochschulmedizin der Fall ist“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Dieses im Alltag der Krankenversorgung gelebte Miteinander wird in dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht gewürdigt. Zu jedem Kapitel des Berichts, in dem jeweils ein Patient der Schlaganfallstation, der Neonatologie, der Protonentherapie, des Cochlear Implant Centrums sowie des Universitäts Centrums für Orthopädie und Unfallchirurgie über seine Behandlung berichtet, gibt es eine Doppelseite mit den Porträts der beteiligten berufsübergreifenden Teams, die gemeinsam die optimale Versorgung ihrer Patienten sicherstellen. Darunter sind nicht nur Ärzte und Schwestern, sondern auch Ergotherapeuten, Medizinisch-technische Radiologieassistenten  (MTRA), Logopäden, Hostessen, Physiotherapeuten, Medizinisch-technische Assistenten (MTA), Musiktherapeuten, Physiker, Sozialarbeiter, Apotheker, Psychologen, Sprachheiltherapeuten, Medizinische Fachangestellte aber auch Mechaniker oder Patholinguisten.  Im Jahresbericht werden allein am Beispiel der fünf Patienten 25 unterschiedliche Teams vorgestellt.

„Anhand  der Patientengeschichten zeigen wir, wie die Spitzenmedizin durch das Miteinander der verschiedenen Berufsgruppen ihre volle Wirksamkeit entfaltet. – Ohne Teamarbeit ist die Spitzenmedizin, für die das Uniklinikum steht, nicht leistbar. Neben der Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete sind berufsgruppenübergreifende – also interprofessionelle – Teams der entscheidende Erfolgsfaktor für eine exzellente Krankenversorgung“, sagt Jana Luntz. Die Pflegedirektorin des Universitätsklinikums setzt sich seit ihrer 2015 erfolgten Ernennung dafür ein, das Bewusstsein von Vielfalt und Wirksamkeit interprofessioneller Zusammenarbeit zu stärken. Erstes auch für die Öffentlichkeit sichtbares Zeichen war die im Sommer 2016 gestartete Plakataktion „Ich pflege“.

Doch von der interprofessionellen Zusammenarbeit profitieren nicht allein die Patienten. Den Klinikumsmitarbeitern stehen Weiterbildungsangebote offen, in denen sie interprofessionelles Denken und Handeln lernen und trainieren können. Auch entwickeln sie im Arbeitsalltag ein neues Rollenverständnis: Es geht ihnen nicht darum, wer im Team besser ist, sondern wie sich das Beste für die Patienten und das Klinikum erreichen lässt. „Gelebte Interprofessionalität ist zu einem Wettbewerbsfaktor geworden. Im Sinne der Patienten sorgt sie für mehr Qualität und Effizienz im Klinikbetrieb. Außerdem erhöht sie die Attraktivität des Klinikums als Arbeitgeber“, sagt Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Diese Strahlkraft ist auch deshalb wichtig, weil die steigende Zahl der Patienten und der Anstieg des Schweregrads der behandelten Erkrankungen zu einem weiteren Zuwachs an Mitarbeitern führen. Bereits heute gehört die Hochschulmedizin Dresden zu einem der größten Arbeitgeber der Region. Insgesamt arbeiten 5.882 Personen für die Krankenversorgung im Uniklinikum. Zudem erlernen 434 Schüler der Carus Akademie einen Pflegeberuf oder werden zu Physiotherapeuten ausgebildet. Hinzu kommen noch 78 Auszubildende in ganz unterschiedlichen Berufen – von Medizinischen Fachangestellten bis zu Fachkräften für Lagerlogistik. Auch in den kommenden Monaten wächst die Zahl der Mitarbeiter weiter. Einer der Gründe hierfür ist für Außenstehende leicht erkennbar: Mit dem Neubau von Haus 32, in der im Erdgeschoss die räumlich erweiterte Chirurgische Notaufnahme untergebracht sein wird, und den 17 darüber liegenden hochmodernen OP-Sälen, den vier Normalstationen sowie der großen Intensivstation, benötigt das Klinikum  weitere Mitarbeiter. Interessenten können sich auf der Website www.uniklinikum-dresden.de/karriere über alle Jobangebote informieren.

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