Benutzerspezifische Werkzeuge

Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresberichte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Jahresbericht 2018: „Aufbruch ins digitale Zeitalter“

Mit dem nun vorliegenden Jahresbericht 2018 geht die Hochschulmedizin Dresden ein Wagnis ein: In sechs Kapiteln gibt die knapp 100-seitige Broschüre eine Vorstellung von der Medizin im Jahr 2050. Auch wenn heute niemand im Detail zu beschreiben vermag, wie die Krankenversorgung in 30 Jahren aussehen wird, ist eines ganz sicher: Neue, durch die Digitalisierung geprägte Vorgehensweisen revolutionieren in den kommenden Jahrzehnten die Krankenversorgung.

Die Entwicklung der digitalen Medizin möchten das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und die gleichnamige Medizinische Fakultät der TU Dresden wesentlich mitprägen und hat bereits erste Grundlagen geschaffen. Dass die Hochschulmedizin Dresden beim Thema Digitalisierung in die Offensive geht, ist der Überzeugung geschuldet, dass dies ein wesentlicher Baustein für die Zukunftsfestigkeit beider Institutionen darstellt.

Die auch im Berichtsjahr 2018 solide Entwicklung bei den Leistungszahlen und dem wirtschaftlichen Ergebnis ist die Basis für die dringend benötigten Handlungsspielräume. Wie bereits in den vergangenen 20 Jahren eröffnet diese Stärke beiden Institutionen die Möglichkeit, kontinuierlich Innovationen auf den Weg zu bringen.
Dabei wird das Universitätsklinikum schrittweise von der bisherigen Strategie abrücken, Wachstum vor allem durch innovative Versorgungskonzepte und effiziente Strukturen zu generieren. Denn weiterhin deutliche Zuwächse bei den Patientenzahlen und die daraus resultierenden Erlöse lassen sich in den kommenden Jahren nur noch begrenzt ausbauen.
Deshalb setzt die Hochschulmedizin Dresden auf neue Visionen, von denen der vorliegende Jahresbericht erzählt. Dabei geht es nicht um einen radikalen Umbruch auf den Gebieten Forschung, Lehre und Krankenversorgung, sondern darum, die bisherige Strategie konsequent auf die Digitale Medizin auszuweiten. Erste Schritte in diese Richtung sind bereits erfolgreich umgesetzt worden.
Das größte Potenzial liegt darin, die Hochtechnologie mit dem Routinebetrieb in den Kliniken, Ambulanzen und Arztpraxen zu verknüpfen. Solche Ansätze gibt es bisher nur als Ideen beziehungsweise als erste Fragmente. Der Jahresbericht 2018 legt dar, welche Grundlagen dafür durch die Hochschulmedizin bereits geschaffen wurden und welche Potentiale sie für die weiteren Entwicklungen bergen.
Die Digitalisierung, als eines der zentralen Zukunftsthemen, beschränkt sich nicht auf die Möglichkeiten für Krankenversorgung und Wissenschaft. Dass Informationstechnologie betriebswirtschaftliche Prozesse unterstützt und auch verändert, ist in vielen Bereichen Alltag, in anderen sind dafür die Weichen bereits gestellt. Aber es gibt noch viel Potenzial, das weitere Veränderungen mit sich bringen wird. Die Digitalisierung der Beschaffungsprozesse ist dabei nur ein Beispiel.

Downloads und weitere Informationen