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Corona-Tagebuch

Fotos, Grafiken und eine Chronik dokumentieren die Ausnahmesituation des Frühjahrs und sind Beleg für das konstruktive, über die Grenzen von Professionen, Fachgebieten und Institutionen hinweg zu spürende Miteinander an der Hochschulmedizin Dresden

Die in China erstmals aufgetretene Corona-Epidemie brauchte Anfang des Jahres nur wenige Wochen, um Europa zu erreichen. Und so waren im Februar und März auch in der Belegschaft von Universitätsklinikum und Medizinischer Fakultät Ängste und Unsicherheit zu spüren.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist beim Betrachten der Fotos, Grafiken und der Chronik leicht zu entdecken: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter packen beherzt zu und strahlen dabei Konstruktivität, Zuversicht und Freude an der Arbeit aus. Das Dokument belegt damit eindrucksvoll das „Carus Gen“. Um eine Erinnerung an diese bewegten Monate in den Händen halten zu können, entschied der Vorstand des Universitätsklinikums, die vom Zentralbereich Qualitäts- und Medizinisches Risikomanagement erstellte Chronik mit Fotos und Grafiken zu ergänzen und drucken zu lassen.

Lesen lohnt sich: In den Momenten größter Anspannung bewies die Hochschulmedizin ihre volle Leistungsfähigkeit: Aufbau der Corona-Ambulanz, die Zusammenlegung zweier bisher getrennt organisierter Notaufnahmen, Konzeption und Etablierung der Zentralen Krankenhaus-Leitstelle sowie der Aufbau einer Corona-Station und die Bündelung von ITS-Kapazitäten, wofür Personal gewonnen und geschult werden musste.

Eine genauso entscheidende Rolle spielten die häufig im Hintergrund agierenden Bereiche des Uniklinikums. Auch sie leisteten einen entscheidenden Beitrag dafür, die Herausforderungen der Pandemie mit großem Erfolg zu meistern. Regelhaft im Klinikbetrieb verwendete Verbrauchsmaterialien waren plötzlich nur noch schwer oder zu deutlich überhöhten Preisen verfügbar.

Zudem galt es, einzelne Ambulanzen und Stationen neu aufzubauen beziehungsweise umzuwidmen. Einige der Themen und die damit einhergehenden Dimensionen erschienen in den ersten Wochen des Jahres noch unvorstellbar. Aber auch in diesen sich unerwartet zuspitzenden Situationen herrschte ein nutzbringendes Miteinander. Die in diesem Zusammenhang erarbeiteten Lösungen belegen die konstruktive Haltung und den Ideenreichtum unserer Teams. Dieses erfolgreiche Miteinander schweißt zusammen und hat den Spirit der Hochschulmedizin weiter gestärkt.

Übrigens:  Der letzte Vermerk trägt das Datum 15. Mai. – Dies ist allein der Tatsache geschuldet, dass irgendwann die letzte Seite eines Hefts erreicht ist und ein nächstes angelegt werden muss.

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