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„Für mich steht die konsequente Weiterentwicklung des Universitätsklinikums im Fokus“Gruppenbild auf dem Campus (v.r.n.l.:) Janko Haft, der vor einem Jahr die Aufgabe des Kaufmännischen Vorstands interimistisch übernommen hatte, Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums und Frank Ohi, neuer Kaufmännischer Vorstand. Fotos: Uniklinikum Dresden / Christoph Reichelt
31. March 2021

„Für mich steht die konsequente Weiterentwicklung des Universitätsklinikums im Fokus“

Frank Ohi übernimmt zum 1. April die Position des Kaufmännischen Vorstands am Uniklinikum Dresden. Solide wirtschaftliche Lage und Attraktivität als Arbeitgeber bilden Basis für weiterhin lebendigen Innovationsgeist.

Mit Beginn des Monats April wird Frank Ohi sein Amt als neuer Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden übernehmen. Er folgt auf Janko Haft, der diese Vorstandsposition vor einem Jahr interimistisch übernommen hatte. Der studierte Betriebswirt Frank Ohi bringt eine breite Expertise im Krankenhausmanagement mit. In den vergangenen zehn Jahren verantwortete er die Neuausrichtung der Elblandkliniken mit den Standorten Meißen, Radebeul und Riesa. Beleg für sein erfolgreiches Wirken sind die positiven Jahresergebnisse des Klinikverbundes. Auf diese Expertise des 45-Jährigen setzen der Aufsichtsrat sowie der Medizinische Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Die Ausgangsposition ist gut. Die solide finanzielle Basis der Hochschulmedizin Dresden sichert die Handlungsspielräume, die zur Fortführung des erfolgreichen Kurses notwendig sind.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und über das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat, die Auswahlgremien und nicht zuletzt mein Kollege im Vorstand, Professor Albrecht, entgegenbringen“, sagt Frank Ohi. „In den vergangenen zehn Jahren habe ich in den Elblandkliniken Konzepte für die Zukunft des Hauses mit Herzblut auf den Weg gebracht und hatte damit wirtschaftlich gute Erfolge, wie das jüngste Konzernergebnis von über zehn Millionen Euro bestätigt. Das gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft dieser Gruppe und die Kraft, mich nun auf die neuen Herausforderungen in Dresden konzentrieren.“

„Ich habe Frank Ohi in den vergangenen Jahren als kompetenten Klinikmanager kennen und schätzen gelernt. Uns eint die Idee, dass eine stabile und qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten nur im Rahmen von Netzwerken und in einem fairen Miteinander der einzelnen Krankenhäuser gelingen kann“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. „Wir haben viele Gemeinsamkeiten, die wir in den kommenden Jahren im Sinne der Hochschulmedizin Dresden nutzen können. An Herausforderungen wird es uns nicht mangeln. Dabei denke ich weniger an die pandemiebedingten Gegebenheiten, sondern an die Dynamik, die mit der Weiterentwicklung unseres Hauses verbunden ist. Die in den beiden vergangenen Jahrzehnten erarbeitete Exzellenz in Krankenversorgung, Forschung und Lehre erlaubt keinen Stillstand!“

Der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow ergänzt: „Frank Ohi bringt die besten Voraussetzungen für die kaufmännische Leitung des Dresdner Universitätsklinikums mit. Ich bin froh, dass es gelungen ist, einen ausgewiesenen Fachmann für diese Aufgabe zu gewinnen. Die Universitätsklinika übernehmen in immer stärkerem Maße Verantwortung für unsere Gesundheit, sowohl in medizinischer als auch in organisatorischer Hinsicht. Das beweisen sie in der Pandemie gerade jeden Tag. Diese Verantwortung braucht auch eine strategische Begleitung und eine solide finanzielle Basis, die Frank Ohi in den nächsten Jahren weiterentwickeln kann. Er kann dabei auf ein sehr gutes Fundament bauen, das im vergangenen Jahr in den Händen des kommissarischen kaufmännischen Vorstands Janko Haft lag. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er in dieser Übergangszeit bereit war, diese Verantwortung zu übernehmen und dies so hervorragend geleistet hat. Glücklicherweise bleibt Herr Haft dem Uniklinikum in seiner Funktion als Leiter des Geschäftsbereichs Logistik und Einkauf auch weiter erhalten. Herrn Ohi wünsche ich für die neue Aufgabe alles Gute und immer eine glückliche Hand. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

„Ich komme in ein hervorragend aufgestelltes Haus, das nicht nur Supra-Maximalversorger ist, sondern im bundesweiten Vergleich auf fast allen Fachgebieten an der Spitze steht. Das war für mich ausschlaggebend“, unterstreicht Frank Ohi, der als Allein-Vorstand der Elblandkliniken Stiftung & Co. KG für vier Krankenhäuser und vier Tochterunternehmen verantwortlich war. Mit etwa 3.000 Mitarbeitern und 1.000 Betten hält das kommunale Unternehmen seit vielen Jahren erfolgreich eine Spitzenposition in der ostsächsischen Krankenhauslandschaft.

Mit den besten Köpfen Innovationsgeist des Uniklinikums lebendig halten
„Durch die gemeinsame Arbeit im Corona-Cluster Dresden-Ostsachsen und durch viele Projekte vorher – unter anderem das 2014 gegründete MediNetS – kenne ich das Uniklinikum bereits gut“, so Frank Ohi weiter. Als neuer Kaufmännischer Vorstand schätzt er die Ausgangslage für die anstehenden Herausforderungen positiv ein: „Trotz der Pandemie finde ich am Universitätsklinikum eine solide finanzielle Basis vor. Sie verschafft uns einen Handlungsspielraum, mit dem sich die Hochschulmedizin Dresden auch künftig erfolgreich weiterentwickeln kann.“ Eine wichtige Aufgabe werde es sein, das Fundament für die Personalsituation auch in Zukunft weiter auszubauen. An einer guten personellen Aufstellung mit den richtigen Personen an den richtigen Stellen hänge fast alles. Das Dresdner Uniklinikum müsse ein attraktiver Arbeitgeber bleiben und um die besten Köpfe ringen. Nur so lasse sich der Innovationsgeist des Hauses weiter lebendig halten.

Frank Ohi ist es in einem ersten Schritt nun wichtig, alle Bereiche der Hochschulmedizin Dresden kennenzulernen, sich deren Leistungen anzuschauen, auch in Hinblick auf Effizienz und Ergebnisorientierung. „Für mich steht die konsequente Weiterentwicklung des Universitätsklinikums im Fokus“, erklärt Frank Ohi. „Das ist mit dem Anspruch verbunden, Spitzenmedizin und Spitzenforschung fortzuführen. Stillstand ist keine Option. Wir müssen vorangehen!“ Hierzu gehören bauliche Aktivitäten und die IT. Insbesondere mit dem Blick auf die zunehmend knappen Personalressourcen ist es die Rolle der Informationstechnologie, Prozesse zu unterstützen, transparent zu machen und vor allem zu vereinfachen. Daher wird sich der neue Kaufmännische Vorstand dafür stark machen, Verbundlösungen zu implementieren, um leistungsfähig zu bleiben.

Pandemie als Nagelprobe und Erfahrungsschatz
Seit April 2020 hatte Janko Haft das Amt des Kaufmännischen Vorstandes inne. Mit dem Antritt von Frank Ohi wird Janko Haft seine ursprüngliche Funktion als Leiter des Geschäftsbereiches Logistik und Einkauf am Dresdner Uniklinikum wieder übernehmen. „Herr Haft hat mir vom ersten Tag an in der schwierigen Zeit der Pandemie verlässlich zur Seite gestanden“, dankt Prof. Michael Albrecht seinem scheidenden Vorstandskollegen. „Wir haben im vergangenen Jahr sehr flexibel und klug interagiert und teilweise extrem schnell entscheiden müssen. Hier auf einen Kollegen mit einem so großen Erfahrungsschatz vertrauen zu können, empfinde ich als großes Privileg.“

„Trotz meiner langjährigen Tätigkeit am Haus hat mich das Amt als Kaufmännischer Vorstand in dieser Krisenzeit enorm gefordert“, sagt Janko Haft. „Dass wir als Universitätsklinikum so erfolgreich agieren konnten, ist auch ein Beleg für die hervorragende Vertrauensbasis im Vorstand selbst, aber auch gegenüber dem Dekanat der Medizinischen Fakultät sowie allen Kliniken und Instituten, der Verwaltung als auch in der Belegschaft.“ Dies werde seine Arbeit als Geschäftsbereichsleiter und als Geschäftsführer der Universitätsklinikum Dresden Service GmbH auch weiterhin prägen.

Kontakt für Journalisten
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Zentralbereich Kommunikation
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E-Mail: pressestelle@uniklinikum-dresden.de
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