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Uniklinikum erinnert an Dresdner Maler und GrafikerUlrike Körner (l.) und Galeristin Karin Weber haben die Ausstellung mit Werken von Gottfried Körner vorbereitet. Foto: UKD/Annechristin Bonß
18. März 2019

Uniklinikum erinnert an Dresdner Maler und Grafiker

„Sein und Empfinden“ heißt die neue Ausstellung, die ab 19. März im Vorstandsbereich (Haus 1) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden zu sehen ist. Damit würdigt das Klinikum den Dresdner Maler, Grafiker und Künstler Gottfried Körner. Zu sehen sind 40 Bilder unterschiedlicher Größe, davon sieben Aquarelle, 26 Radierungen sowie Zeichnungen mit Tusche und Ölkreide. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, die Ausstellung zu Ehren Gottfried Körners an das Universitätsklinikum zu holen“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums. Er selbst war lange mit dem Künstler befreundet und schätzt die Arbeiten Körners. Die Ausstellung gilt als erste große Schau nach dessen Tod 2015. Zu sehen ist ein Querschnitt durch die Schaffenszeit Körners, inklusive einiger wichtiger Frühwerke. Ausgewählte Arbeiten Gottfrieds Körners befinden sich heute unter anderem in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Kupferstich-Kabinett, in der Städtischen Galerie Dresden – Kunstsammlung sowie in den Technischen Sammlungen Dresden.

„Gottfried Körner war ein stiller, liebenswerter Zweifler, der an die Macht der Kunst glaubte und mit seinen Bildern eine Botschaft weitergeben wollte“, sagt die Dresdner Galeristin Karin Weber. Erstmals nach dem Tod Körners 2015 sind nun eine Vielzahl seiner Werke wieder in einer Ausstellung zu sehen: Die Ausstellung „Sein und Empfinden“ zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten, angefangen bei den frühen Arbeiten, die ab 1947 entstanden, bis zu den großflächig-farbenfrohen Aquarellen, die er ab dem Jahr 2000 schuf. Die Ausstellung im Dresdner Universitätsklinikum wird im Rahmen einer Vernissage am 19. März im Haus 1 (Verwaltungsgebäude) eröffnet. Die Schau mit 40 Bildern unterschiedlicher Größe, davon sieben Aquarellen, 26 Radierungen sowie Zeichnungen mit Tusche und Ölkreide wurde von Körners Witwe Isolda Körner sowie seiner Tochter Ulrike Körner auf Einladung des Klinikumsvorstands konzipiert.

Gottfried Körner wurde 1927 in Werdau (Sachsen) geboren. Bis 1945 absolvierte er die Schule, eine Lithografenlehre und den Kriegsdienst, später arbeitete er als freischaffender Maler und Grafiker in seiner Geburtsstadt. Von 1951 bis 1956 studierte Gottfried Körner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wo er sein Diplom machte. Nach dem Studium blieb er in der Elbestadt und arbeitete hier freischaffend, war Mitglied im Verband Bildender Künstler, im Sächsischen Künstlerbund sowie im Neuen Sächsischen Kunstverein. „Er war fasziniert von den atmosphärischen Verwirbelungen der Natur, die er in seinen Bildern mit Themen der Gegenwart verband“, sagt Karin Weber, die langjährige Galeristin und nahe Freundin des Künstlers. „Gottfried Körner gehörte zur verlorenen Generation, er hatte den Traum, mit seiner Kunst die Welt zu bespiegeln.“ 2015 starb Gottfried Körner im Alter von 88 Jahren in Dresden. „Besucher des Uniklinikums sind eingeladen, die Bilder von Gottfried Körner zu besichtigen. Ich freue mich, dass wir mit der Ausstellung erneut ein hochwertiges Kulturangebot im Klinikum bieten können“, sagt Prof. Michael
Albrecht, Medizinischer Vorstand im Uniklinikum.

Die Ausstellung ist bis 20. September im Haus 1 (Verwaltungsgebäude), 1. Etage, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden, zu sehen. Sie ist Montag bis Freitag 8 bis
17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kontakt
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Holger Ostermeyer, Pressestelle
Telefon: +49 351 458-4162
Fax: +49 351 449210505
Pressestelle@uniklinikum-dresden.de