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„Mit Schwung gegen Krebs“ geht in die zweite RundeAngeleitet durch Physiotherapeutin Christine Pawandenat vom Universitäts PhysiotherapieZentrum probieren Teilnehmer des Programms „Mit Schwung gegen Krebs“ Nordic Walking als Fitnesssport aus. Sie starten vom neu eröffneten Portalgebäude des Universitäts KrebsCentrums.
13. June 2016

„Mit Schwung gegen Krebs“ geht in die zweite Runde

Bewegungs- und Motivationsprogramm für Tumorpatienten „Aktiv in der Nachsorge“ sucht weitere Teilnehmer

Gemeinsam mit dem Universitäts-Physiotherapie-Zentrum bietet das Universitäts KrebsCentrum (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden seit Februar das innovative Bewegungs-Motivationsprogramm „Aktiv in der Nachsorge“ für Krebspatienten an. Und dies mit großem Zuspruch durch die Teilnehmer. Daher beginnen am 5. und 21. Juli 2016 die nächsten Kurse. Personen, die ihre Krebstherapie abgeschlossen haben und sich in der Nachsorge befinden, können sich ab sofort beim UCC für das Bewegungs- und Motivationsprogramm anmelden.

„Körperliche Aktivitäten in der Phase der Krebsnachsorge werden für die Betroffenen immer wichtiger“, sagt Professor Gerhard Ehninger, geschäftsführender Direktor des UCC. „Denn verbesserte Früherkennungs- und Therapiemöglichkeiten haben die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens soweit verringert, dass nun die Lebensqualität nach der Behandlung eine wesentliche Rolle spielt.“ Vor allem physische Aktivitäten zeigen wissenschaftlichen Studien zufolge positive Effekte auf Körper und Psyche. Der von verschiedenen Fachgesellschaften ausdrücklich empfohlene Rehabilitationssport ist deshalb auch für Krebspatienten eine gute Möglichkeit, im Anschluss an die Behandlung aktiv zu werden. Die jetzt startenden Kurse sind Teil des Programms ‚Aktiv in der Nachsorge‘, das vom UCC-Präventionszentrum entwickelt und wissenschaftlich begleitet wird. Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden fördert diese Initiative, die Krebspatienten nach der Therapiephase über eine gesündere Lebensweise aufklärt. Weiterer Sponsor ist die Sparda-Bank Berlin eG, die die Verbreitung des Programms finanziell unterstützt.

Vielen Betroffenen, die sich schon vor der Krebsdiagnose wenig bewegt haben, fällt es häufig schwer, sich nach der Tumortherapie regelmäßig zu bewegen. „Um diese Patienten aktiv zu unterstützen, sind vor allem Strategien zur Förderung der Motivation wirksam. Als Stiftung ist uns die Unterstützung innovativer Programme, die wissenschaftlich überprüft sind, ein besonderes Anliegen. Deshalb tragen wir als Stiftung Hochschulmedizin Dresden einen Großteil der Kosten für das Programm ‚Aktiv in der Nachsorge‛“, sagt Professor Michael Meurer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Projektziel ist ein nachhaltiges und wohnortnah nutzbares Programm

„Aktiv in der Nachsorge“, das in Kooperation mit der Arbeitsgruppe „Onkologische Sport- und Bewegungstherapie“ des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg unter der Leitung von Dr. Joachim Wiskemann entwickelt wurde, möchte Patientinnen und Patienten dabei unterstützen, einen aktiven Lebensstil zu entwickeln und diesen vor allem auch über die Dauer des Programms hinaus aufrechtzuerhalten. „Diese Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Erfolgskriterium“, sagt Professor Ehninger. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, „Aktiv in der Nachsorge“ in die Breite zu tragen. Dieses Ziel wird durch die Sparda-Bank Berlin eG unterstützt, die das „Aktiv in der Nachsorge“-Programm vor allem in den Bereichen Nachhaltigkeit und Bekanntmachung fördert. „Als Sparda-Bank Berlin engagieren wir uns seit mehreren Jahren im Kampf gegen den Krebs und freuen uns, „Aktiv in der Nachsorge“ zu unterstützen. Es ist wichtig, Krebspatienten in der Nachsorge eine Hilfestellung dabei zu geben, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und so selbst aktiv werden zu können für die eigene Gesundheit“, sagt Angelika Müller, Vertriebsleiterin Sachsen der Sparda-Bank Berlin.

Wer kann teilnehmen?
Das Programm „Aktiv in der Nachsorge“ richtet sich an Personen, die ihre Krebstherapie bereits abgeschlossen haben, sich in der Nachsorge befinden und aus medizinischer Sicht bedenkenlos teilnehmen können. Weiterhin ist es vor allem für Menschen geeignet, denen es schwer fällt, regelmäßig körperlich aktiv zu sein beziehungsweise sich im Alltag zum Sport zu motivieren. Interessenten für das Programm können sich an das Team des Präventions- und Bildungszentrums wenden, das unter Telefon: 0351 458-7447 oder E-Mail: praeventionszentrum@krebscentum.de erreichbar ist.

Weitere Informationen
www.krebscentrum.de
www.stiftung-hochschulmedizin.de/
www.krebshilfe.de/wir-informieren/ueber-krebs/welt-krebstag02.html
www.uicc.org (Website der Weltkrebsorganisation – UICC).