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1.000. Klinikums-Baby des Jahres zwei Wochen früher geborenProf. Pauline Wimberger gratuliert Liubava und Juri Jurgenson, den Eltern des 1.000. dieses Jahr im Uniklinikum geborenen Babys.
19. Mai 2016

1.000. Klinikums-Baby des Jahres zwei Wochen früher geboren

Anastasia kam am 17. Mai zur Welt / Auch Zahl der Mehrlingsgeburten bleibt auf hohem Niveau

Nach Leopold im Vorjahr ist das diesjährige 1.000. im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden geborene Baby nun wieder ein Mädchen: Anastasia (4.125 Gramm, 55 Zentimeter) erblickte am 17. Mai um 21.46 Uhr das Licht der Welt – und damit genau zwei Wochen früher als das 1.000. Klinikums-Baby des Vorjahres. Zur wiederum höheren Neugeborenzahl trug in diesem Jahr auch der Februar mit 239 Babys bei – die höchste je für diesen Monat im Uniklinikum registrierte Zahl. Anders als in den Vorjahren schwanken die Zahlen 2016 nicht mehr so deutlich und liegen in diesem Jahr erstmals jeden Monat über der Marke von 200 Neugeborenen. Auch bei den Mehrlingsgeburten bleiben die Zahlen auf hohem Niveau. Bis zum heutigen 19. Mai wurden in diesem Jahr bereits 52 Zwillingspärchen und zwei Mal Drillinge im Uniklinikum geboren.

Die ärztliche und pflegerische Kompetenz sowie Spitzenmedizin auf universitärem Niveau ist für viele Eltern bei der Wahl der Geburtsklinik ausschlaggebend. Das drückt sich auch in der stabilen Entwicklung der Entbindungszahlen in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus: „Die ungebrochen hohen Geburtenzahlen sind der beste Beleg für das große Vertrauen der Eltern in das Universitäts Kinder-Frauenzentrum. Wir freuen uns sehr über den Babyboom und das große Vertrauen, dass die wertenden Eltern uns mit ihrer Entscheidung für eine Geburt im Uniklinikum schenken“, so Klinikdirektorin Prof. Pauline Wimberger. Ein Grund dafür ist, dass das Klinikum über optimale Strukturen zur Betreuung von Eltern und Neugeborenen, aber auch zur Versorgung von zu früh oder krank geborener Kinder und deren ebenfalls behandlungsbedürftigen Müttern verfügt. Dazu gehört auch eine gemeinsam von den Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für Kinder- und Jugendmedizin eingerichtete Spezialstation. Auf dieser interdisziplinären perinatologischen Station können zehn Kinder und acht Mütter zusammen durch Frauen- und Kinderärzte, spezialisiertes Pflegepersonal sowie Hebammen versorgt werden.

Als Perinatalzentrum Level I ist das Uniklinikum erster Ansprechpartner für werdende Mütter aus ganz Ostsachsen, bei denen Ärzte eine Risikoschwangerschaft diagnostizieren. Das ist unter anderem bei Mehrlingsschwangerschaften der Fall. Mit 467 Frühgeburten – das sind Babys, die in der 36. Schwangerschaftswoche oder früher zur Welt kamen – betreute das Dresdner Uniklinikum auch im vergangenen Jahr einen sehr hohen Anteil an besonders intensiv zu versorgenden Neugeborenen.

Doch auch Dresdnerinnen mit einer risikolos verlaufenden Schwangerschaft wählen die Uni-Frauenklinik ganz bewusst aus. „Viele werdende Mütter schätzen ein Mehr an Sicherheit durch die unmittelbare Nähe zur Kinderklinik mit ihrer Neugeborenenstation und entscheiden sich für die Universitätsmedizin und unsere modern ausgestatteten schönen Zwei-Bett-Zimmer. Auf Wunsch können auch Familienzimmer angeboten werden. Überdies haben wir unsere Kreißsäle, Stationen und Aufenthaltsbereiche mit Hilfe eines Dresdner Künstlers noch einladender gestaltet“, berichtet Prof. Pauline Wimberger. Auch das Wehenzimmer wurde im vergangenen Jahr mit einem noch größeren und komfortableren Entbindungsbett ausgestattet Der Kreißsaal-Bereich verfügt über fünf Entbindungsräume, ein Wehenzimmer und zwei Vorbereitungsräume. Hinzu kommen ein für Kaiserschnittentbindungen reservierter Operationssaal sowie in unmittelbarer Nachbarschaft die Kinderklinik mit intensivmedizinischer Betreuung. Den Müttern stehen für die Geburt die unterschiedlichsten Optionen zur Verfügung. Dazu gehören verschiedene Entbindungsbetten, Gebärhocker, Entbindungswanne, Seile, Matten, Gymnastikbälle sowie eine Wanne für Entspannungsbäder. Selbstverständlich ist auch die familienorientierte Geburt gemeinsam mit dem Partner oder einer anderen vertrauten Person. Auch für die kommenden Jahre erhofft sich die Frauenklinik eine anhaltend hohe Zahl an Geburten und Babys.

Kontakt
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktorin: Prof. Dr. med. Pauline Wimberger
0351/ 4 58 34 20
frauenklinik@uniklinikum-dresden.de
www.uniklinikum-dresden.de/gyn