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Uniklinikum behauptet Spitzenposition in erweitertem Ranking des „Focus“

Uniklinikum behauptet Spitzenposition in erweitertem Ranking des „Focus“

15 Fachgebiete erhalten die Auszeichnung „TOP Nationales Krankenhaus“

Die in dem Sonderheft „Focus Gesundheit“ komplett veröffentlichte Bestenliste platziert das Dresdner Uniklinikum erneut für seine medizinische und pflegerische Qualität in der Spitzengruppe der Kategorie „TOP nationales Krankenhaus“. Dabei werden für das Klinikum auch in diesem Jahr wieder eine große Zahl hervorragend bewerteter Kliniken ausgewiesen. Das Nachrichtenmagazin hat einschließlich der vom Klinikum selbst nicht vorgehaltenen Kardiologie und Kardiochirurgie insgesamt 29 Krankheitsbilder beurteilt – das sind sechs mehr als im Vorjahr. Dabei schaffte es das Klinikum bei 15 Krankheitsbildern, die in 11 Kliniken behandelt werden, in die jeweilige Spitzengruppe (im vorhergehenden Ranking war dies bei 14 Indikationen der Fall). Von den sechs erstmals im Ranking bewerteten Indikationen Hautkrebs, Hautkrankheiten, Kinderchirurgie, plastisch-rekonstruktive Chirurgie, Schlaganfall und Hernienchirurgie schaffte es das Uniklinikum mit drei auf Anhieb in die Spitzengruppe.

Folgende Kliniken werden in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Focus Gesundheit“ als „Top-Kliniken“ gelistet:

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Brustkrebs)
  • Dermatologie (Hautkrebs)
  • Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (Darmkrebs, Gallenblasen-Operationen)
  • Medizinische Klinik I (Darmkrebs, Leukämie)
  • Neurochirurgie (Hirntumoren)
  • Urologie (Prostatakrebs)
  • Medizinische Klinik III (Diabetes)
  • Psychotherapie und Psychosomatik (Depression)
  • Psychiatrie und Psychotherapie (Depression)
  • Neurologie (Parkinson, Schlaganfall, Multiple Sklerose)
  • UniversitätsCentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (Endoprothetik, Unfallchirurgie, plastische-rekonstruktive Chirurgie).

Erfolg durch Kooperation zwischen Krankenversorgung und Wissenschaft
Eine wesentliche Stärke der Dresdner Hochschulmedizin liegt darin, dass hier die Krankenversorgung mit der Forschung eng verknüpft ist. Eines von vielen Beispielen dafür ist die Krebsmedizin, die sich vor allem im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen und dem damit verschmelzenden Universitäts KrebsCentrum bündelt. Ebenfalls profitieren die Patienten von einer engen, interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachgebiete in den UniversitätsCentren. Zum UniversitätsCentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie gehört beispielsweise die plastische-rekonstruktive Chirurgie am Uniklinikum, die sich ebenfalls in der Spitzengruppe platzieren konnte. Die Ärzte bieten hier einen 24-Stunden Replantationsdienst sowie eine Versorgung von Schwerstbrandverletzten an. Weitere Leuchttürme der Dresdner Hochschulmedizin sind unter anderem die Protonentherapie, die Diabetologie – für diesen Bereich entsteht derzeit ein neues Forschungsgebäude – und die neurodegenerativen Erkrankungen – hier profitieren Parkinsonpatienten von Projekten für eine noch bessere Versorgung.

Fallzahlen, niedrige Komplikationsraten und guter Ruf als Erfolgsfaktoren
In den aktuellen Klinikwegweiser des Focus´ floss unter anderem die Auswertung der Angaben aus den Qualitätsberichten der Krankenhäuser ein. Auf dieser Basis wurden unter anderem die Erfahrungen in Form von Fallzahlen beziehungsweise Therapieformen ebenso berücksichtigt wie die Behandlungserfolge und Komplikationsraten bei Operationen. Außerdem fragte der Focus eine Vielzahl niedergelassener Haus- und Fachärzte sowie Chefärzte, welche Krankenhäuser sie ihren Patienten empfehlen. Zudem sind die technische Ausstattung und die Anzahl der betreuenden Ärzte ebenso in die Bewertung eingeflossen, wie die Qualifikation der Krankenschwestern und Pfleger. Ergänzt wurden diese Daten durch einen detaillierten Fragebogen, den die Kliniken beantworten mussten.