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OP / Technische Ausstattung

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Die Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie verfügt über 8 moderne Operationssäle, welche alle mit neuster Medizintechnik ausgestattet sind.
Die moderne Technik soll helfen, die Operationszeit zu verkürzen und damit die Belastungen für die Patienten zu reduzieren.

Da Vinci Xi– Roboter Operationen

DaVinciXi_Dislter  

Mit dem da Vinci Xi verfügen wir über eine Top-Ausstattung an Großgeräten der neusten Generation. Bei der Operation mit dem OP-System sitzt der Chirurg an einer separat vom Operationstisch stehenden Steuerkonsole. Über zwei Bedienelemente für die Finger führt er die Instrumente, die sich an speziellen Roboterarmen befinden. Die Elektronik ermöglicht eine individuelle Einstellung bei der Übersetzung der Handbewegung des Operateurs. Die Bewegungen erfolgen dadurch zitterfrei und präzise auf kleinstem Raum. Über ein dreidimensionales HD-Videobild sieht der Arzt das Operationsgebiet zehnfach vergrößert, zusätzlich gibt es einen zwei- und vierfachen digitalen Zoom. Die hohe Bildqualität ermöglicht es, während der Operation feinste Strukturen wie Nerven und Blutgefäße hochpräzise zu erkennen. Mittels des beweglichen OP-Tisches lassen sich Patienten während der Operation mehrfach umlagern.

Chirurgische Navigation - Computer-Assisted Surgery (CAS) und Augmented Reality (AR)

Operative Eingriffe erfordern eine hohe Präzision und genaue Kenntnisse der Anatomie.
Die häufigste Bildgebung für die Diagnostik und Operationsplanung ist eine Schnittbildgebung durch CT, MRT und PET, welche viele einzelne Bilder in 2D-Ansicht liefert. Durch die Verwendung einer speziellen Software (CASOneLiver – Navigation) ist es uns möglich, aus den hochauflösenden Datensätze aus CT, MRT oder PET eine 3D-Rekonstruktion des Patienten durchzuführen und somit ein 3-dimensionales Modell zu erschaffen, welches während der Operation 3-dimensional bewegt werden kann. Die Rekonstruktion der anatomischen Strukturen vermittelt eine bessere Vorstellung z.B. der Lage eines Tumors. Außerdem können damit Abstände, Durchmesser oder Volumina vor dem operativen Eingriff berechnet und die Operationsstrategie präziser geplant werden.
Die Verschmelzung des virtuellen 3D-Modells auf dem Navigationsbildschirm mit dem tatsächlichen Operationsfeld ermöglicht, dass Bewegungen (bspw. von Instrumenten) im Operationsbereich auf das 3D-Modell übertragen werden. Dies wiederum macht eine punktgenaue Lokalisation möglich.
Intraoperative Navigation findet hauptsächlich bei komplexen chirurgischen Eingriffen an der Leber und in der Chirurgie des Beckens Anwendung.
Zudem führen wir, als eines der wenigen Zentren in Deutschland, Operationen in Augmented Reality durch, einer Kombination aus 3D-Laparoskopie und intraoperativer Navigation.

Hybrid-OP

Hybrid OP_Gefäßchirurgie

Ausgestattet mit dem modernsten System von Siemens (ARTIS pheno®) ist es uns möglich in einem High-Tech-Operationssaal hochkomplexe und technisch anspruchsvolle Eingriffe an Gefäßen und Tumoren vorzunehmen. Dank des neuartigen Systems können minimal-invasive Behandlungen mit höchster Qualität durchgeführt werden. Dazu trägt neben einem bodenmontierten, robotergestützten C-Arm auch die hochmoderne on-table 3D Bildgebung, 3D Navigation und deren Darstellung bei. Das System ermöglicht eine strahlenreduzierte und individualisierte Planung vor der Behandlung und Unterstützung des Operateurs während des Eingriffs. Der OP-Tisch besteht aus einer durchleuchtungsfähigen Carbon-Tischplatte. Diese ermöglicht Röntgenaufnahmen von allen Körperregionen des Patienten. Die Bilder werden direkt auf hochauflösenden Displays an den Wänden und auf Monitoren direkt am OP-Tisch angezeigt.

3D-HD Laparoskopie-System – minimal-invasive Verfahren

Das minimal- invasive Verfahren ermöglicht den Zugang zum Bauchraum über wenige kleine Einschnitte in der Bauchdecke. Dies ist wesentlich risikoärmer für den Patienten. Durch kleine Öffnungen in der Bauchdecke werden die speziellen endoskopischen Instrumente sowie eine endoskopische Kamera in den Bauchraum geführt. Die Kamera kann flexibel vom Operateur gesteuert werden, sodass der gesamte Operationsbereich eingesehen werden kann. Die Bildübertragung erfolgt hochauflösend in 3-dimensionaler Darstellung auf einem Monitor. Eine optimale Darstellung spielt bei laparoskopischen Eingriffen eine wesentliche Rolle, denn je exakter die optische Darstellung ist, desto präziser kann die Operation erfolgen. Durch die 3-dimenisionale Darstellung können feine anatomische Strukturen in ihrer räumlichen Lage noch besser erkannt werden, sodass diese Technik bei uns zum Erreichen des bestmöglichen Operationserfolges eingesetzt wird.