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Delegation aus Shanghai besichtigt „da Vinci“-RobotersystemPD Dr. Marius Distler erklärt den Einsatz des daVinci in der VTG Chirurgie (Foto: Marc Eisele)
16. August 2018

Delegation aus Shanghai besichtigt „da Vinci“-Robotersystem

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate haben sich Mediziner und medizinisches Personal aus Shanghai am Uniklinikum Dresden die Abläufe eines modernen Klinikums angesehen. Während im Juni das Interesse dem Einkauf und der internen Distribution von Verbrauchsmaterialien galt, haben sie sich nun die Einsatzmöglichkeiten des „da Vinci“- Robotersystems angesehen. Und waren begeistert.

Zehn Chefärzte und Pflegedienstleiterinnen aus dem Shanghai Hospital No. 10 haben sich am Dienstag das „da Vinci“-Robotersystem am Uniklinikum angesehen. Das 1910 gegründete Shanghai Hospital No. 10 ist ein modernes Allgemeinkrankenhaus, welches sich auf die Diagnose und Behandlung häufig vorkommender Krankheiten konzentriert. Künftig wollen sie ebenfalls mit dem „da Vinci“ Patienten versorgen. Um die Einsatzmöglichkeiten des neuesten Modells des Robotersystems „da Vinci XI“ kennenzulernen, hat die Delegation in Begleitung einer deutschen Reiseleiterin sowie einer versierten Dolmetscherin, OP-Säle der Urologie und der Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Uniklinikum besucht. Nach der OP-Einschleusung beantwortete zunächst Dr. Steffen Leike, Facharzt für Urologie am Uniklinikum, den Einsatz des Roboters. „Die Delegation aus Shanghai zeigte großes Interesse. Sowohl für den „da Vinci“ als auch für den Sterilisationstrakt der Urologie sowie für die Dresdner Hochschulmedizin“, sagt Dr. Steffen Leike.

Anschließend konnten die Gäste aus Shanghai die gesammelten theoretischen Erfahrungen bei einer Simulation in der Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie in die Praxis umsetzen, unter Anleitung von PD Dr. Marius Distler, erster Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Mit Hilfe der roboterassistierten Chirurgie haben die Besucher die Vorteile der „da Vinci“-3D-Bildqualität mit hoher Auflösung und den vergrößerten Blick auf das Operationsfeld kennengelernt. Begeistert haben die Chefärzte und Pflegedienstleiterinnen aus Shanghai die Instrumente eigenständig über die zwei joystickartigen Griffe gesteuert und einen spannenden Einblick in die Präzision sowie die OP-Unterstützung durch den „da Vinci“ bekommen.