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OPS-Forum 9-502

Präventive familienzentrierte multimodale Komplexbehandlung bei Frühgeborenen, Neugeborenen und Säuglingen

In den Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) als amtlicher Klassifikation zum Verschlüsseln von Operationen, Prozeduren und allgemein medizinischen Maßnahmen im stationären Bereich und beim ambulanten Operieren wurde zum 1. Januar 2018 die Ziffer 9-502: „Präventive familienzentrierte multimodale Komplexbehandlung bei Frühgeborenen, Neugeborenen und Säuglingen“ neu aufgenommen. Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf den Internetseiten des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

Auf dieser Seite wollen wir allen Interessierten Informationen über die neu aufgenommene Prozedur der „Präventiven familienzentrierten multimodalen Komplexbehandlung bei Frühgeborenen, Neugeborenen und Säuglingen“ zur Verfügung stellen.

Nachfolgend finden Sie daher Dateien zum Download, einen FAQ-Bereich, in dem Sie Antworten auf bisher aufgetretene Fragen erhalten, eine kurze Übersicht zu wichtigen News sowie Kontaktinformationen:


Downloads

  • 1. OPS_9.502_Einführung
    Diese Datei gibt eine kurze Einführung in die Prozedur und weist auf die Besonderheiten der Dokumentation unter inhaltlichen und formalen Aspekten hin.
  • 2. OPS_9.502_Schlüssel
    Hier findet sich die neu aufgenommene Prozedur im Wortlaut.
  • 3. OPS_9.502_Assessment (Muster)
    Die Anwendung der Prozedur 9-502 setzt ein Assessment der individuellen, familiären, sozialen sowie lokalen/kommunalen Ressourcen voraus, für das hier ein Muster zur Verfügung steht und jetzt auch als Formular verfügbar ist. Für eventuelle Anpassungen finden Sie hier auch die dazugehörige Word-Version.
  • 4. OPS_9-502_Controllingtool
    Das Controlling-Tool soll die Dokumentation erleichtern und veranschaulichen, unter welchen Voraussetzungen die Prozedur 9-502 abrechnungsrelevant werden kann. Ein besonderer Dank geht hierbei an OA Dr. med. Michael Zeller, Kinderklinik Dritter Orden Passau, der dieses Tool erstellt hat.
  • 5. OPS_9.502_Fallbeispiele
    Die in der 1. OPS_9.502_Einführung genannten Fallbeispiele sind hier mithilfe des Controlling-Tools dargestellt.

FAQ

Bei den Therapeuten sind keine Klinikseelsorger explizit aufgelistet, obwohl diese aber nach unserer Erfahrung auf diesem Gebiet auch viel wertvolle Arbeit leisten. Sind die Klinikseelsorger auch dokumentations- und abrechnungsrelevant oder gelten sie nicht als beruflich entsprechend ausgebildet oder zählen sie vielleicht nicht mit, weil ihre Stellen in der Regel extern von den Kirchen finanziert werden?

Klinikseelsorger gehören nicht zum Team, da dort abschließend die drei Berufsgruppen „Ärzte, Psychologen oder Pädagogen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte" benannt sind. Sie sind auch keine Therapeuten im Sinne von "Vorhandensein und bedarfsgerechter Einsatz (mindestens in Kooperation) von weiteren Therapeuten…“ Wo er oder sie angeführt werden könnten, sind die Fallkonferenzen; dort wäre er oder sie, vorausgesetzt, eine Anstellung an der Klinik liegt vor, Teil des Fallkonferenzteams und seine bzw. ihre Leistung könnte dort abgebildet werden.


Reicht bei der Zeitdokumentation die Dokumentation der Dauer oder muss auch das von – bis mit genauer Uhrzeit dokumentiert werden?

Ja, so konkret wie möglich und patientenaktensicher; die Prozedur ist als Komplexbehandlung definiert, als solche Bestandteil der Behandlung insgesamt und damit wird sie auch Bestandteil der Patientenakte.


Reicht es bei den verschiedenen Besprechungen und Konferenzen aus, wenn die Teilnehmer alle namentlich und mit ihrer Funktion aufgelistet sind, oder muss jeder Teilnehmer auch persönlich unterschreiben?

Die kurze Auflistung der Namen/Funktionen ist die sicherste Variante der Dokumentation und sollte damit analog zu den sonstigen (ärztlichen) Dokumentationen angelegt sein, wo der Behandelnde seine Handlungen und Entscheidungen darlegt, ggf. die Mitleistenden nennt und insgesamt verantwortet. Dies gilt insbesondere für Systeme mit elektronischer Patientenakte.


Können die zu erfüllenden Kriterien für die Abrechenbarkeit auch zeitlich gesplittet erbracht werden? Also z. B. Beratung 2 x 15 Minuten = 1 x 30 Minuten?

Bislang gibt es darauf keine definitive Antwort. Ins Extrem gebracht würden z. B. 15 x 2 Minuten die Norm dann auch erfüllen, und es bliebe zu bezweifeln, ob damit ihr Zweck erreicht wird - bindungsorientierte Beratung.


Wie kann man bzgl. der wöchentlich erforderlichen Fallbesprechungen verfahren, wenn die zuständige Psychologin im Urlaub ist oder krank ist und es keine kurzfristige Vertretung gibt? Gibt es da irgendeinen Kompensationsmechanismus oder eine Entschuldigung für den Ausfall einer Fallbesprechung, so dass nicht an einer einzigen Abwesenheit die gesamte Abrechenbarkeit scheitert?

Für einen solchen Fall käme die konsilarische Hinzuziehung einer Psychologin oder Pädagogin aus einer kooperierenden Einrichtung/Klinik (KJP, PSY, PSO) in Betracht. Da derzeit noch die Phase der ersten Dokumentation läuft, sollte dieser Fall vermerkt und in das Tool "Urlaub" oder "krank" eingetragen werden, um damit auf die Notwendigkeit einer Vertretungsregelung hinzuweisen.


Wird der Assessment-Bogen direkt mit einem Elternteil ausgefüllt oder nur intern, also nach einem Gespräch mit den Eltern? Werden bspw. auch die Quadratmeterzahl der Wohnung und die Telefonnummern von Angehörigen erfragt?

Der Assessment-Bogen ist ein Muster und kann je nach Bedarf eingesetzt bzw. auch verändert werden. Er sollte in der Regel gemeinsam mit den Eltern ausgefüllt werden. Sollten sich im Gespräch keine Hinweise auf besondere Probleme ergeben, kann sicher die eine oder andere Frage weggelassen werden. Gemeinsam auszufüllen - das zwingt zu einem sehr offenen Umgang mit den Eltern und kann eine Vertrauensbasis schaffen. Das betrifft dann auch die m²-Anzahl (bei Familien mit Migrationshintergrund oder im Asylverfahren, die mitunter sehr beengt wohnen, ergeben sich vielleicht Anknüpfungspunkte für Hilfestellungen bspw. bei der Suche nach adäquatem Wohnraum) und auch die Telefonnummern von Ansprechpartnern. Sollte mal etwas sein, dann können Angehörige – selbstverständlich nur mit Einverständnis der Eltern – schnell erreicht werden. Mitunter werden in der ersten Aufregung auch hilfreiche Personen aus dem Umfeld benannt, bei denen die Nachfrage nach der Telefonnummer ergeben kann, dass diese gar nicht so nahe stehen und auch kaum verfügbar sind.


Das Sozialmedizinische Assessment soll perspektivisch ins SAP eingespeist werden und ist damit etwas zu umfangreich. Welche Punkte aus dem Assessment sollten zwingend abgebildet werden?

Die Kopfdaten (Name, Familie, Anschriften...) können sicher weggelassen werden, da sie sowieso in einer elektronischen Patientenakte eingepflegt sind. Unverzichtbar sind das "Kind-bezogene Verhalten der Eltern" sowie die zu prüfenden Ressourcen (individuell, familiär, sozial und lokal/kommunal), auf die die Prozedur im Wesentlichen aufbaut. Die einzelnen Zeilen der "Ressourcenliste" des Assessments sollten hierbei orientierend sein. Vielleicht hilft aber auch schon das Assessment-Formular, das als Download zur Verfügung steht.


Wir erfüllen den G-BA-Beschluss, was den psychosozialen Teil angeht. Allerdings ist der Stellenschlüssel bei der Pflege aufgrund des Pflegekräftemangels sehr knapp und an der Grenze des G-BA-Beschlusses. Muss der Pflegeschlüssel auch nach G-BA-Beschluss erfüllt sein, um codieren zu dürfen?

Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Der genannte G-BA-Beschluss, gemeint ist die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Reifgeborenen (in ihrer aktuellen Fassung), richtet sich in seinen Festlegungen zur Betreuung der Eltern und zur Strukturqualität der Pflege (stark verkürzt) an Perinatalzentren Level 1 und 2. Was den psychosozialen Bereich anbetrifft, ist die Antwort einfacher, weil davon auszugehen ist, dass die G-BA-Festlegung zur "professionellen psychosozialen Betreuung der Eltern" als gesetzliche Mindestforderung zu erfüllen ist. Dies betrifft die strukturelle Seite wie auch den (zeitlichen) Umfang. Und da diese Leistungen aus den DRG heraus finanzierbar sind, können erst darüber hinausgehende Angebote OPS-abrechnungsrelevant werden. Für den Pflegeschlüssel ist die Frage schwieriger zu beantworten, da nicht festgelegt ist, ob sich die Pflege nach G-BA in 1:1- oder 1:2-Betreuung auf medizinische Dienstleitungen, pflegerische Leistungen oder viele andere Handlungen am Kind konzentriert, oder aber auch auf eine, die Kindeseltern stärker einbeziehende Arbeit mit Kind und Familie richtet. Hier werden die Einrichtungen selbst entscheiden müssen, ob sie die bindungsorientierten (OPS-)Leistungen in die Routineaufgaben hineindefinieren oder aber gesondert abrechenbar machen wollen. Rein formal ist die Nichterfüllung des Pflegepersonalschlüssels kein Hindernis, die OPS-Ziffer 9-502 zu kodieren; inhaltlich wird aber auch nicht jedes Kind ein "OPS-Fall" sein.


  

Müssen wir für den MDK in Orbis dokumentieren?

Nein, es muss allerdings die Patientenakte sein, die letztlich MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung)-relevant wird (bzw. werden könnte).


Wie wird die Doku im Alltag praktisch umgesetzt? Hat jedes Kind ein Controlling-Tool angelegt? Wer ist verantwortlich, dies auszufüllen?

Jedes Kind kann z. B. auf einem Klinik-Server einen eigenen OPS-Ordner haben, in dem auch das Kind-bezogene Controlling-Tool gepflegt werden kann. Und im Grunde genommen genügt es, wenn die OPS-relevanten Akteneinträge
(elektronisch oder Papier) wöchentlich ins Controlling-Tool übertragen werden. Hierfür sollte einer oder eine aus dem Team verbindlich verantwortlich sein. Das Controlling-Tool ist ein Hilfsmittel, das gut die OPS-Relevanz und die mögliche Kodierung zeigt, aber auch auf alle Fehler aufmerksam macht


Gibt es die Möglichkeit, das Controlling-Tool in ein Orbis-Format umzuprogrammieren?

Das ist sicher möglich und eine sehr gute Anregung, aber bislang nicht geschehen


Die Stillberatung kann separat codiert werden. Ist es sinnvoller, diese in OPS 9-502 zu codieren?

Nicht alle Kinder werden OPS 9-502-relevant sein, so dass für die Stillberatung eine separate Kodierung sehr wichtig ist. Prinzipiell erfüllt die Stillberatung aber als Leistungsinhalt die OPS 9-502-Prozedur, insbesondere unter bindungsunterstützenden Aspekten. Es gibt zwei Stellen, an denen diese Expertise einfließen kann: Entweder jemand aus dem Team hat eine Stillberatungsausbildung und kann sie als solche Einbringen (z.B. eine Pflegekraft mit IBCLC-Ausbildung) sowie unter "Beratung" oder "Anleitung" abrechnungsfähig darstellen, oder von den entsprechend ausgewiesenen Kooperationspartner kommt jemand zur Fallbesprechung oder Fallkonferenz hinzu


Fallbesprechungen sollen wöchentlich stattfinden; die berufliche Praxis zeigt uns jedoch, dass meistens zu Beginn die Begleitung/Beratung sehr intensiv ist und hier wöchentlich eine Fallbesprechung durchaus angemessen erscheint. Ist es aber ein Patient, der über einen längeren Zeitraum bei uns liegt, kann die intensive Betreuung gegen Ende nicht mehr notwendig sein, sodass eine wöchentliche Fallbesprechung nicht mehr indiziert ist. Wie soll damit umgegangen werden?

Der Schlüssel in seiner aktuellen Formulierung sieht wöchentliche Fallbesprechungen und den Fallabschluss erst mit Entlassung des Kindes vor, so dass über diese Zeit alle Leistungen zu erbringen sind. Wir werden aber entsprechende Anpassungen in die Diskussion einbringen.


Welche Form der Dokumentation hat sich bewährt?

Hier kann keine Empfehlung gegeben werden, da jede Klinik ein eigenes System hat. Wichtig ist, dass die erbrachte Leistung in der Patientenakte dokumentiert ist und die Zusammenfassung – die z. B. aus dem Controlling-Tool entnommen werden kann – in die Patientenakte und den Arztbrief übernommen wird.


Können für die Dokumentation Textbausteine verwendet werden?

Jede Klinik muss für sich und passend zu ihrem Dokumentationssystem selbst entscheiden, ob sie mit Textbausteinen oder anderen Formalisierungen arbeitet. Bei elektronischen Patientenakten ist es sicher möglich, mit „Ankreuzfeldern“ die wichtigsten Leistungen zu dokumentieren. Dennoch werden jeder Patient und seine Familie ihre eigene „Geschichte“ haben, so dass auch entsprechende „Freitexteinträge“ erforderlich sein werden, um die bindungsorientierten Besonderheiten wie z. B. die Behandlungsergebnisse und weiteren Behandlungsziele bei der Fallbesprechung notieren zu können.


Noch einmal zu den Einschlusskriterien und der „Normpopulation“ – Muss z. B. eine Unreife oder adäquate Reaktion eines Frühgeborenen an der eines reifen Neugeborenen gemessen werden?

Im Grunde genommen braucht es keine Normpopulation. Die Ziffer 9-502 ist anwendbar bei den genannten Personengruppen (Frühgeborene, Neugeborene, Säuglinge), und zwar immer dann, wenn aufgrund von Unreife, Störungen der Vitalfunktionen und/oder der Wahrnehmung, neuromuskulärer Erkrankung oder neurologischer Einschränkung das Risiko einer Bindungsstörung erhöht ist und minimiert werden soll. Konkret kann das also bedeuten, dass ein frühgeborenes Kind mit einem Geburtsgewicht von 1.350 g sowohl Unreife als auch Störungen der
Vitalfunktionen (z. B. kompensiert durch Atemunterstützung) aufweist, sich den Eltern also kaum mit seinen Bindungsbedürfnissen (hier dann eher noch Ko-Regulationsbedürfnissen) mitteilen kann, und die Eltern ohne weitere
Kenntnisse/Erfahrungen darauf auch kaum adäquat reagieren können. Das ändert sich sicher bei Eltern mit einem vergleichbaren Kind, die schon ein Kind, vielleicht sogar ein Frühgeborenes haben und sagen: Kennen wir, haben wir durch, war damals aufregender, stehen wir drüber, kriegen wir hin, sind im Kontakt. Das Kind fiele zwar unter die Indikation, die drohende Bindungsstörung lässt sich aber aus den Bekundungen der Eltern nicht begründen
.


Kann das multiprofessionelle Team nebst den drei angegebenen Berufsgruppen erweitert werden durch nur jene Berufsgruppen/Personen, welche am Klinikum angestellt sind, oder nur solche Berufsgruppen/Personen, welche unter der Leitung eines Facharztes für Kinder- und Jugendmedizin oder Kinderchirurgie stehen, oder nur durch Berufsgruppen/Personen, welche unter die „weiteren Therapeuten“ in der OPS fallen?

Die Norm 9-502 definiert eine Mindestanforderung: „Multiprofessionelles Team unter Leitung eines FA für ... bestehend mindestens aus den folgenden 3 Berufsgruppen: Ärzte, Psychologen oder Pädagogen, Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegekräfte“. Nun wird es der einen oder anderen Einrichtung bereits schwer fallen, dieses Team zu allen Leistungen zusammenkommen zu lassen, so dass darüber hinausgehende Personenzahlen eher unwahrscheinlich erscheinen. Wichtiger aber ist, dass immer ein Legitimationszwang dahingehend besteht, auch exakt darzustellen, warum wer und wozu (Bindungsorientiert!) über die Mindestanforderung hinaus einbezogen wurde (Dokumentationspflicht!). Das erzeugt ganz schnell wieder eine Orientierung an den Mindestanforderungen. Was sich - abrechnungsrelevant - ergeben kann, ist der bedarfsgerechte Einsatz (mindestens in Kooperation) von weiteren Therapeuten (aus dem Haus), wie es sich sicher öfter hinsichtlich der Physiotherapie im Rahmen von Fallbesprechung oder Fallkonferenz ergeben wird
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Wird der Aufwand der Dokumentationszeit mit abgebildet oder ist diese exkludiert?

Ja, die Dokumentationszeit ist einbezogen (und sollte in einem adäquaten Verhältnis zur Handlungszeit stehen: z. B. 25' Beratung und 5' Dokumentation = 30' Leistung).


Wird die Zeit bei Eltern-/Angehörigenberatungen von Mehrlingen durch die Anzahl der Kinder geteilt oder ist diese Zeit für jedes einzelne Kind anrechenbar?

Da die Ziffer 9-502 auf den Patienten, hier das Kind, anzuwenden ist, sind die Leistungen auch immer auf das einzelne Kind bezogen darzustellen. Aber: Nimmt die Mutter an Elternkursen, Elternschulen, „Trockentrainings“ mit der
Babypuppe... teil, was letztlich ihren Kindern zu Gute kommen wird, sollte bedacht werden, dass die Leistung primär dann dem „durch die geschulte Mutter erstversorgten“ Kind zukommt; bereits beim „zweitversorgten“ kann sie auf einen Erfahrungsschatz aus Schulung und Versorgung zurückgreifen. Wird die Mutter dann aber bei der Anwendung des erworbenen Wissens bei der Versorgung eines ihrer Kinder begleitet, dann werden individuelle (oder „dyadische“) Bedarfe befriedigt, die auch für das jeweilige Kind abrechnungsrelevant dargestellt werden können. Bei z. B. sich sehr unterschiedlich entwickelnden Zwillingen wird dies sofort offensichtlich
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News

Im Jahr 2018 sind in vielen neonatologischen Einrichtungen die Leistungen zur "Präventiven familienzentrierten
multimodalen Komplexbehandlung bei Frühgeborenen, Neugeborenen und Säuglingen" gem. OPS 9-502 kodiert worden. Pünktlich zum 31.03.2019 hat Frau Dr. med. Nicola Lutterbüse, Ärztliche Koordinatorin der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), einen Antrag an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK GmbH) gestellt zu überprüfen, ob und wenn ja wie die Prozedur 9-502.* bewertet werden kann.

Bitte schauen Sie wieder vorbei; über den Fortgang der Sache werden wir Sie weiterhin an dieser Stelle informieren.


Kontakt

Ihre Fragen, Kritiken und Hinweise richten Sie bitte an .

Für weitere Informationen stehen Ihnen auch PD Dr. Jörg Reichert (Tel.: 0351 458-2857) oder Marion Sommerfeld (Tel.: 0351 458-4971) zur Verfügung.