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Magenkarzinom

Titel der Studie: Effekt von Chemotherapie alleine vs. Chemotherapie gefolgt von operativer Resektion auf Überleben und Lebensqualität bei Patienten mit limitiertmetastasiertem Adenokarzinom des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs – eine Phase III Studie der AIO/CAO-V/CAOGI

Aus vorangegangenen Untersuchungen und Studien ist bekannt, dass die Chemotherapie die Heilungsaussichten von Patienten mit Magenkrebs und Speiseröhrenkrebs verbessern kann.
Dabei führt der Einsatz der Chemotherapie FLOT (bestehend aus den Medikamenten 5-Fluorouracil (5-FU), Folinsäure, Oxaliplatin und Docetaxel) zu höheren pathologischen Remissionsraten, d.h. es kommt häufiger zu einem vollständigen Rückgang des Tumors als mit anderen Chemotherapie-Schemata. Im Rahmen von mehreren Studien bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs erwies sich FLOT außerdem als verträglich und besonders wirksam. Aus diesem Grund gehört die FLOT Chemotherapie heute zum angewandten Standard in der chemotherapeutischen Behandlung von Patienten wie Ihnen. In dieser Studie soll nun untersucht werden, ob durch die Kombination der FLOT Chemotherapie mit einer Operation zur möglichst weitgehenden Entfernung des Tumor- und Tumor-Metastasen-Gewebes die Behandlungsergebnisse weiter verbessert werden können. Zusammenfassend soll in dieser Studie geprüft werden, ob FLOT in Verbindung mit einer Operation wirksamer ist, als die Therapie mit FLOT alleine.

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