Benutzerspezifische Werkzeuge

Trauma und Traumafolgestörung


Traumabedingte Störungen sind sehr belastende psychische Beschwerden und Symptome nach dem Erleben von Bedrohung von Leib und Leben z.B. durch massive Gewalt, Unfälle oder Naturkatastrophen.


Arbeitsgruppe Psychotraumatologie und Stressforschung
Die Arbeitsgruppe Trauma und Traumafolgestörung befasst sich sowohl mit biologischen Korrelaten der Erkrankung (z.B. dem Cortisolgehalt im Haar, bildgebende Verfahren) als auch mit der Erforschung von diagnostischen Verfahren (z.B. Posttraumatische Belastungsstörung PTBS und dissoziative Störungen) sowie mit Therapiewirksamkeit.


Arbeitsgruppe Psychotraumatologische Versorgungsforschung und eHealth
Die Arbeitsgruppe Versorgungsforschung beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen rund um die Themen Gewalt und Traumatisierung und fokussiert auf die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis. Es werden u.a. hilfreiche Tools für die Praxis entwickelt, die das Symptommanagement erleichtern. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung Betroffener. Schwerpunkte sind Häusliche Gewalt, Psychosoziale Notfallversorgung, Einsatzfolgestörungen bei Soldaten, Traumaambulanzen und traumatherapeutische Versorgung in Sachsen (Traumanetz Seelische Gesundheit).

       

 

Leitung Trauma und Traumafolgestörungen

Dr. med. Julia Schellong

Leiterin Trauma und Traumafolgestörungen
Telefon: 0351 458-7092 


Julia Schellong studierte Medizin in Wien und Graz. Facharztausbildung Psychiatrie und Psychotherapie/ Psychoanalyse, Psychosomatische Medizin, Traumatherapeutin DeGPT, EMDR, IRRT. Vorrangige Forschungsinteressen sind Psychotraumatologie, Versorgungsforschung und eHealth. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Vernetzung der traumatherapeutischen und beraterischen Versorgungsangebote in Sachsen (Traumanetz Seelische Gesundheit).

Laufende Projekte


Diagnostik

in Überarbeitung


eHealth

Gatekeeper

Gatekeeper "smart living homes" ist ein breit angelegtes europäisches Projekt für intelligente und personalisierte Lösungen zur Früherkennung von Risiken und Interventionen für ältere Menschen. Beteiligt sind 42 europäische Partner und neun Pilotstandorte in sieben Ländern. Hauptziel ist die Entwicklung eines digitalen Netzwerkes, das Pflegeanwender, Unternehmen, Senioren und deren Lebensumgebungen miteinander verbindet. Neue Technologien und Prozesse können auf die Bedürfnisse der Benutzer abgestimmt ein gesundes und unabhängiges Leben im Alter ermöglichen.

Stressforschung

ObID – Objektive Indikatoren posttraumatischer Dissoziation

Menschen, die in ihrem Leben traumatische Erfahrungen gemacht haben, leiden mitunter noch Jahre später unter den Folgen, beispielsweise in Form einer Traumafolgestörung. Zu den vielfältigen Symptomen gehören auch Veränderungen in der Empfindung und Wahrnehmung. Diese spezifischen Symptome werden unter dem Begriff der Dissoziation zusammengefasst und können bisher noch nicht objektiv gemessen werden. Beispiele für Dissoziation sind das Gefühl, dass man die Welt nur noch wie durch einen Schleier wahrnimmt oder, dass der eigene Körper sich fremd anfühlt.

Versorgungsforschung

ENHANCE

Studie zur Behandlung von Posttraumatischer Belastungsstörung verbunden mit Gewalt und Missbrauch in der Kindheit. Ziel der Studie ist, die Verbesserung der psychotherapeutischen Behandlung von Menschen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung nach Gewalt oder Missbrauch in der Kindheit.  In der Studie werden zwei wirksame Therapieformen untersucht, die trauma-fokussierte psychodynamische Therapie und die trauma-fokussierte kognitive Verhaltenstherapie.

INVITE

Die Geburt eines Kindes bringt viel Neues und Ungewohntes mit sich und ist ein Lebensereignis, welches mit einer enormen körperlichen und psychischen Anpassungsleistung der Mutter verbunden ist. Die ersten Monate können dabei nicht nur wunderschön, sondern auch herausfordernd und belastend für Mütter sein. Dennoch ist kaum bekannt, wie Frauen in dieser Zeit am besten unterstützt werden können. Das Ziel der DFG-geförderten Studie INVITE ist es, die Inanspruchnahme von Versorgungs- und Beratungsangeboten für Frauen nach der Geburt zu untersuchen. Dabei sollen die Frauengesundheit und weitere Faktoren erforscht werden, welche beim Zugang zu geeigneten Angeboten unterstützen. 


Kompetenzzentrum Traumaambulanzen

Die Koordinierungsstelle Kompetenzzentrum Traumaamabulanzen zielt auf die sachsenweite Implementierung von ambulanten Behandlungszentren für Menschen mit psychischen Traumafolgestörungen ab. Als Musterstandort gilt hierbei die Traumaambulanz Seelische Gesundheit am Universitätsklinikum Dresden.

Kultursensibles Video-Dolmetschen 

Das Projekt richtet sich an Migrationspatient:innen mit Fluchterfahrung, die an einer Traumafolgestörung leiden, aber für die Durchführung einer indizierten, vertieften traumaspezifischen Behandlung über keine ausreichend guten deutschen oder englischen Sprachkenntnisse verfügen.

Traumanetz Seelische Gesundheit

Informationsbörse für traumatherapeutische Beratungs- und Therapieangebote. Unser Ziel ist, die Versorgung von Menschen zu verbessern, die nach belastenden Ereignissen Hilfe für sich oder ihre Angehörigen suchen. Dabei wollen wir den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern.


Alle laufenden Studien im Überblick finden Sie hier:

Abgeschlossene Projekte

eHealth Projekte

CoachPTBS

Seit dem 5. Juli 2016 steht die App CoachPTBS  Betroffenen von Traumafolgestörungen und deren Angehörigen in den App Stores für Android und iOS kostenlos zur Verfügung. CoachPTBS ist ein Wegweiser bei psychischen Folgestörungen. Die mobile Smartphone Applikation wurde von einem Team aus Ärzten, Psychologen und Betroffenen entwickelt. Neben einem rundum-Informationspaket über Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) ist der Coach individuell anpassbar – Betroffene können ihr eigenes Unterstützungsnetzwerk erstellen und sich austauschen. Vielseitige Übungsangebote können genauso benutzt werden, wie eine Selbsteinschätzung mit individueller Verlaufsdokumentation. In Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten kann CoachPTBS auch in die Therapie eingebunden werden.

Tele-NePS

Das „Telemedizinische Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen" soll die integrierte Behandlungskette bei Traumafolgestörungen nachhaltig verbessern und durch eMental-Health Interventionen flankieren. Telematische Kommunikation und Interoperabilität sollen frühzeitig und vor allem passgenau Beratung und Therapie unterstützen.

Stressforschung

Cortisol und Traumafolgestörungen

Der Cortisolspiegel eines Menschen erlaubt eine Aussage über das allgemeine Stressniveau. In zwei Studien wird der Cortisolspiegel von Menschen mit Traumafolgestörungen mit Menschen ohne solche Erkrankungen verglichen.

Ekelregulation

Ekel zählt zu den sogenannten „Basisemotionen“ des Menschen und ist eine der häufigsten Emotionen bei Menschen mit Traumafolgestörungen. Gleichzeitig ist diese Emotion wenig erforscht.

Olfaktorische Wahrnehmung bei Menschen mit Traumafolgestörungen

Die olfaktorischen Hirnareale (Riech-Zentren) und das limbische System (Gefühlszentrum) weisen anatomisch viele Schnittstellen auf. Wir untersuchen bei Menschen mit Traumafolgestörungen und depressiven Störungen  die olfaktorische Verarbeitung auf psychophysischer und elektrophysiologischer Ebene sowie in funktionell-bildgebenden Verfahren (z.B. fMRT).

Ressourcenaktivierung in der Psychotherapie

Ressourcenaktivierende Techniken werden vor allem zur Behandlung von Traumafolgestörungen effektiv eingesetzt. In dem Forschungsbereich wird die genaue (neuro-)biologische Wirkungsweise dieser Behandlungstechnik untersucht.

Versorgungsforschung

Modellprojekt “Hinsehen-Erkennen-Handeln”

Häusliche Gewalt (d.h. Partnerschaftsgewalt) und Gewalt in der Familie (d.h. Gewalt gegen Kinder) sind mit immensen körperlichen, psychosozialen und psychischen Folgen für die Betroffenen verbunden. Ärzte und Pflegekräfte sind oft erste Ansprechpartner für Betroffene. Häufig sind diese sich Ihrer Rolle aber nicht bewusst, wie in zahlreichen Studien festgestellt wurde und  auch eine eigene Befragung innerhalb des Modellprojektes bestätigte.

Team

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Veröffentlichungen

2022

Stefanovic M, Wittekind C, Kleim B, Rohde J, Krüger-Gottschalk A, Knaevelsrud C, Rau H, Schäfer I, Schellong J, Dyer A, Takano K, Ehring T. Comparing PTSD Symptom Networks in Type I vs. Type II Trauma Survivors. European Journal of Psychotraumatology 2022; 13:2, 2114260. doi: 10.1080/20008066.2022.2114260

Schellong J. Traumaambulanzen nach OEG/SGB XIV im Versorgungsnetzwerk. Trauma - Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 2022, 3:62-73.

Sack M, Sachsse U, Schellong J (Hrsg.): Komplexe Traumafolgestörungen. Diagnostik und Behandlung von Folgen schwerer Gewalt und Vernachlässigung. 2. Auflage. Schattauer Klett-Cotta, Stuttgart 2022.

Renner V, Schellong J, Bornstein S, Petrowski K. Stress-induced pro- and anti-inflammatory cytokine concentrations in female PTSD and depressive patients. Transl Psychiatry. 2022 Apr 14;12(1):158. doi: 10.1038/s41398-022-01921-1. PMID: 35422029; PMCID: PMC9010431.

Thiel F, Büechl VCS, Rehberg F, Mojahed A, Daniels JK, Schellong J, Garthus-Niegel S. Changes in Prevalence and Severity of Domestic Violence During the COVID-19 Pandemic: A Systematic Review. Front Psychiatry. 2022 Apr 13;13:874183. doi: 10.3389/fpsyt.2022.874183. PMID: 35492711; PMCID: PMC9043461.

Fryszer LA, Büttner M, Etzold S, Muetzel E, Rall K, Schellong J; Team of authors at Frauennotruf [Womenʼs Emergency Helpline] Frankfurt, David M. Recommendations for Care and Support of Female Rape Victims. Geburtshilfe Frauenheilkd. 2022 Apr 5;82(4):384-391. doi: 10.1055/a-1687-9584. PMID: 35392070; PMCID: PMC8983109.

Seefeld L, Mojahed A, Thiel F, Schellong J, Garthus-Niegel S. Preferences and Barriers to Counseling for and Treatment of Intimate Partner Violence, Depression, Anxiety, and Posttraumatic Stress Disorder Among Postpartum Women: Study Protocol of the Cross-Sectional Study INVITE. Front Psychiatry. 2022 Mar 29;13:836350. doi: 10.3389/fpsyt.2022.836350. PMID: 35422719; PMCID: PMC9001846.

Krüger-Gottschalk A, Ehring T, Knaevelsrud C, Dyer A, Schäfer I, Schellong J, Rau H, Köhler K. Confirmatory factor analysis of the Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS-5) based on DSM-5 vs. ICD-11 criteria. Eur J Psychotraumatol. 2022 Jan 19;13(1):2010995. doi: 10.1080/20008198.2021.2010995. PMID: 35070160; PMCID: PMC8774060.

Deen A, Biedermann SV, Lotzin A, Krüger-Gottschalk A, Dyer A, Knaevelsrud C, Rau H, Schellong J, Ehring T, Schäfer I. The dissociative subtype of PTSD in a German sample of trauma-exposed individuals:  A latent class analysis and examination of clinical covariates. European Journal of Psychotraumatology 2022; in print. 

Hirt AR, Croy I, Joraschky P, Kreßner-Kiel D, Schellong J, Wolff S, Keller A, Hansske A, Noack R, Schilling C, Coenen A, Weidner K. Effektivität stationärer und teilstationärer psychosomatisch-psychotherapeutischer Behandlung. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 2021. Epub ahead of print. doi: 10.1055/a-1559-4359

Schellong J, Epple F, Lorenz P, Ritschel G, Croy I, Lenk M, Maertens G, Böhm U, Weidner K. Häusliche Gewalt und Partnerschaftsgewalt ‒ eine Herausforderung im Gesundheitssektor. Ergebnis einer landesweiten Ärztebefragung. Psychiatrische Praxis 2021. Epub ahead of print. doi:10.1055/a-1630-4619

2021

Burgmer, M, Dimitrijevic A, Kessler H, Schellong J, Ehlers A, Foa E, Wittmann L. Psychometric properties and validity of the German version of the Post-traumatic Diagnostic Scale for DSM-5 (PDS-5). European Journal of Psychotraumatology 2021; 1965339. doi: https://doi.org/10.1080/20008198.2021.1965339 

Garthus-Niegel S, Seefeld L, Mojahed A,  Schellong JHäusliche Gewalt im Kontext der COVID-19-Pandemie. Trauma & Gewalt 2021; 15(3):200-210. doi: 10.21706/tg-15-3-200

Hummel KV, Schellong J, Trautmann S, Kummer S, Hürrig S, Klose M, Croy I, Weidner K, Kirschbaum C, Steudte-Schmiedgen S. The predictive role of hair cortisol concentrations for treatment outcome in PTSD inpatients. Psychoneuroendocrinology 2021; 131:105326. doi: https://doi.org/10.1016/j.psyneuen.2021.105326

Olff M, Primasari I, Qing Y, Coimbra BM, Hovnanyan A, Grace E, ... Schellong J,... Williamson RE, Hoeboer CM, Global Collaboration on Traumatic Stress (GC-TS). Mental Health Responses to COVID-19 around the World. European Journal of Psychotraumatology 2021; 12(1). doi: https://doi.org/10.1080/20008198.2021.1929754

Schellong J. Diagnostische und behandlungsbezogene Klassifikation psychischer Traumafolgestörungen. PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2021; 25:163-182. doi: https://doi.org/10.21706/ptt-25-3-163

Schellong J. Häusliche Gewalt und Opferschutz in Zeiten der Corona-Pandemie. S. 167-179. In: Behring/Eichenberg (Hrsg.): Die Psyche in Zeiten der Corona-Krise. Herausforderungen und Lösungsansätze für Psychotherapeuten und soziale Helfer. 2. Druckaufl. , Klett-Cotta 2021.

2020

Schäfer, I., Ehring, T., Knaevelsrud, C., Michael, T., & Schellong, J. (2020). Diagnostik und Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung. Psychotherapeut, 65(6), 521-532. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1007/s00278-020-00459-1

Ehring, T., Hofmann, A., Kleim, B., Liebermann, P., Lotzin, A., Maercker, A., Neuner, F., Reddemann, O., Schäfer, I. & Schellong, J. (2020). Psychotherapeutische Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Erwachsenen. Trauma & Gewalt, 14(2), 92-100.

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Erim, Y., & Schellong, J. (2020). Special issue flight and migration. Journal of Psychosomatic Research, 138, 110260. Epub ahead of print. https://dx.doi.org/10.1016%2Fj.jpsychores.2020.110260

Wöller, W., Lampe, A., Schellong, J., Leichsenring, F., Kruse, J., & Mattheß, H. (2020). Psychodynamische Therapie der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung: Ein Manual zur Behandlung nach Kindheitstrauma. Klett-Cotta.

Schellong, J. (2020). Fachkräfte im Gesundheitswesen und das Thema häusliche Gewalt. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-723909

Reddemann, O., Schellong, J., Lueger-Schuster, B., Frommberger, U., Liebermann, P., & Köllner, V. (2020). Versorgungskonzepte und Versorgungsrealität bei Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung. Trauma & Gewalt, 14(2), 144-157.

Schellong, J., Frommberger, U., Liebermann, P., Bering, R., & Schäfer, I. (2020). Pharmakotherapeutische Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung. Trauma & Gewalt, 14(2), 102-111.

Pabel, L., Bilz, L., & Schellong, J. (2020). Die therapeutische Krisensprechstunde für Geflüchtete in Dresdner Erstaufnahmeeinrichtungen. Trauma & Gewalt, 14(3), 237-243.

2019

Schellong, J., Hanschmidt, F., Ehring, T., Knaevelsrud, C., Schäfer, I., Rau, H., Dyer, A. & Krüger-Gottschalk, A. (2019). Diagnostik der PTBS im Spannungsfeld von DSM-5 und ICD-11. Der Nervenarzt, 90(7), 733-739. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1007/s00115-018-0668-0

Schellong, J., Lorenz, P., & Weidner, K. (2019). Proposing a standardized, step-by-step model for creating post-traumatic stress disorder (PTSD) related mobile mental health apps in a framework based on technical and medical norms. European Journal of Psychotraumatology, 10(1), 1611090. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1080/20008198.2019.1611090

Strauss, T., Rottstädt, F., Sailer, U., Schellong, J., Hamilton, J. P., Raue, C., Weidner, K. & Croy, I. (2019). Touch aversion in patients with interpersonal traumatization. Depression and anxiety, 36(7), 635-646. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1002/da.22914

Lorenz, P., Schindler, L., Steudte-Schmiedgen, S., Weidner, K., Kirschbaum, C., & Schellong, J. (2019). Ecological momentary assessment in posttraumatic stress disorder and coping. An eHealth study protocol. European Journal of Psychotraumatology, 10(1), 1654064. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1080/20008198.2019.1654064

Lenk, M., Ritschel, G., Abele, M., Roever, P., Schellong, J., Joraschky, P., Weidner,K. & Croy, I. (2019). The source effect as a natural function of disgust in interpersonal context and its impairment in mental disorders. Scientific reports, 9(1), 1-10. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1038/s41598-019-40802-4

Pogarell, A., Garthus-Niegel, S., Mojahed, A., Von Verschuer, C., Rokyta, U., Kummer, W., & Schellong, J. (2019). Community case study on trauma-specific treatment and counseling for refugee women exposed to intimate partner violence. Frontiers in psychiatry, 10, 891. Epub ahead of print. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2019.00891

Schäfer, L., Schellong, J., Hähner, A., Weidner, K., Hüttenbrink, K. B., Trautmann, S., Hummel,T. & Croy, I. (2019). Nocturnal olfactory stimulation for improvement of sleep quality in patients with posttraumatic stress disorder: A randomized exploratory intervention trial. Journal of Traumatic Stress, 32(1), 130-140. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1002/jts.22359

Augsburger, M., Bering, R., Böttche, M., Ehring, T., Frommberger, U., Gast, U., Hecker, T., Hoffmann, A., Kleim, B. Knaevelsrud, C., Köllner, V., Kruse, J., Lampe, A., Liebermann, P., Lotzin, A., Mearcker, A., Mettheß, H., Michael, T., Neuner, F., Rau, H., Reddemann, O., Sachsse, U., Schäfer, I., Schellong, J. & Wöller, W. (2019). Behandlung der PTBS bei Erwachsenen. S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung (pp. 15-57). Springer, Berlin, Heidelberg.

Daniels, J. K., Schulz, A., Schellong, J., Han, P., Rottstädt, F., Diers, K., Weidner,K. & Croy, I. (2019). Gray matter alterations associated with dissociation in female survivors of childhood trauma. Frontiers in psychology, 10, 738. Epub ahead of print. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.00738

Reddemann, O., Schellong, J., Lueger-Schuster, B., Köllner, V., Frommberger, U., & Liebermann, P. (2019). Versorgungkonzepte und Versorgungsrealität bei Menschen mit PTBS. S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung (pp. 83-98). Springer, Berlin, Heidelberg.

Epple, F., Glathe, C., & Schellong, J. (2019). OEG-Traumaambulanzen. Trauma & Gewalt, 13(3), 262-271.

Schellong, J., Hanschmidt, F., Ehring, T., Knaevelsrud, C., Schäfer, I., Rau, H., Dyer, A., & Krüger-Gottschalk, A. (2019). Diagnostics of posttraumatic stress disorder according to DSM-5 and ICD-11. Der Nervenarzt, 90(7), 733-739. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1007/s00115-018-0668-0

2018

 

Epple, F.,Schellong J. (2018). Psychische Erste Hilfe nach sexualisierter Gewalt: Was können Ersthelfer, was können Angehörige tun?. In J. Gysi J & P. Rüegger (Hrsg.), Handbuch sexualisierte Gewalt. Therapie, Prävention und Strafverfolgung (S. 149-157). Bern: Hogrefe.

Kuhn, E., van der Meer, C., Owen, J. E., Hoffman, J. E., Cash, R., Carrese, P., Olff, M., Bakker, A., Schellong, J.,Lorenz, P., Schopp, M., Rau, H., Weidner, K., Arnberg, F. K., Cernvall, M., & Iversen, T. (in press). PTSD Coach Around the World. mHealth. Manuscript ID: mHealth-18-44-R1.

Rottstädt F, Han P, Weidner K, Schellong J, Wolff-Stephan S, Strauß T, Kitzler H, Hummel T, Croy I. Reduced olfactory bulb volume in depression- A structural moderator analysis.Hum Brain Mapp. 2018 Feb 28. doi: 10.1002/hbm.24024. [Epub ahead of print] PMID: 29493048

Rottstaedt F, Weidner K, Strauß T, Schellong J, Kitzler H, Wolff-Stephan S, Hummel T, Croy I. Size matters - The olfactory bulb as a marker for depression. J Affect Disord. 2018 Mar 15;229:193-198. doi:      10.1016/j.jad.2017.12.047. Epub 2017 Dec 28. PMID: 29324366

Schellong, J. (2018).Erstkontakt in Spitälern, Kliniken, bei Hausärzten, Seelsorgern, in der Psychotherapie: Ideales Vorgehen. In J. Gysi J & P. Rüegger (Hrsg.), Handbuch sexualisierte Gewalt. Therapie, Prävention und Strafverfolgung (S. 159-170). Bern: Hogrefe.

Schellong, J.,Epple, F., Weidner, K. (Hrsg.).(2018). Praxisbuch Psychotraumatologie. Stuttgart: Thieme.

Schellong, J., Epple, F., Böhm, U. Häusliche Gewalt: orthopädisch-unfallchirurgische Relevanz. Orthopädie und Unfallchirurgie. up2date 2018; 12(05): 455 – 468

Schellong, J., Schützwohl, M. , Lorenz, P. & Trautmann, S. (under review). Diagnostik und Differenzialdiagnostik. In A. Maercker (Hrsg.), Posttraumatische Belastungsstörungen. Berlin, Heidelberg: Springer.

2017

Epple, F., Schellong, J.(2017). Häusliche Gewalt - ein Thema bei Patienten? Update Häusliche Gewalt - Studienergebnisse und Kompaktinfos. Zahnärzteblatt Sachsen (28), 25-26.

Rottstaedt, F., Weidner, K., Strauß, T., Schellong, J., Kitzler, H., Wolff-Stephan, S., ... & Croy, I. (2017). Size matters–the olfactory bulb as a marker for depression. Journal of affective disorders.

Krüger-Gottschalk, A., Knaevelsrud, C., Rau, H., Dyer, A., Schäfer, I., Schellong, J., & Ehring, T. (2017). The German version of the Posttraumatic Stress Disorder Checklist for DSM-5 (PCL-5): psychometric properties and diagnostic utility. BMC psychiatry, 17(1), 379.

Kuester, A., Köhler, K., Ehring, T., Knaevelsrud, C., Kober, L., Krüger-Gottschalk, A., Schäfer, I., Schellong, J., Wesemann, U, & Rau, H. (2017). Comparison of DSM-5 and proposed ICD-11 criteria for PTSD with DSM-IV and ICD-10: changes in PTSD prevalence in military personnel. European journal of psychotraumatology, 8(1), 1386988.

Schellong, J., Epple, F., Weidner, K., & Möllering, A. (2017). Modelle zur regionalen Versorgung psychisch vulnerabler Flüchtlinge. PPmP-Psychotherapie· Psychosomatik· Medizinische Psychologie, 67(03/04), 134-141.

Schnyder, U., Schäfer, I., Aakvaag, H. F., Ajdukovic, D., Bakker, A., Bisson, J. I., ... Schellong, J., …& Lanza, J. (2017). The global collaboration on traumatic stress.  European Journal of Psychotraumatology, 8(sup7), 1403257.