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Laufende Studien

DREAM

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Eltern eine besondere Herausforderung. Zahlreiche strukturelle und kulturelle Einflüsse wie beispielsweise das deutsche Steuersystem, die Familienkrankenversicherung, das Elterngeld und die Verfügbarkeit der Kindertagesstätten haben Einfluss auf diese Aufgabe. Auch die Rollenverteilung zwischen Mutter und Vater und die psychische und somatische Gesundheit der Eltern wirken auf diesen Prozess. Durch zunehmend prekäre Arbeitsverhältnisse und berufliches Pendeln sind auch diese Faktoren als Belastung nicht zu vernachlässigen. Die Rolle der Erwerbstätigkeit und der Arbeitsbedingungen für die psychische und somatische Gesundheit der zukünftigen Eltern und Familien ist in Deutschland jedoch so gut wie nicht beforscht!

Somit ist das Ziel unserer Studie „DREAM“ ( DR esdener Studie zu E lternschaft, A rbeit und M entaler Gesundheit) die Beziehung zwischen Schwangerschaft, Elternschaft, Beruf und Gesundheit der gesamten Familie vorrausschauend zu betrachten und mögliche Zusammenhänge zu ermitteln.

Über einen Zeitraum von 2 Jahren werden Schwangere (und deren PartnerInnen) mittels schriftlichen und später teilweise mündlichen Befragungen zur Arbeitsbeteiligung und -bedingungen, zur Beziehungszufriedenheit, zur Haus- und Erziehungsarbeit sowie auch zu gesundheitsbezogenen Faktoren befragt.





Tele-NePS - Telemedizinisches Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen

EFRE - Förderung innovativer Ansätze im Bereich der Gesundheits- und Pflegewirtschaft

Schwere seelische Erschütterungen können nachhaltig verletzen. Belastende Erlebnisse, wie schwerwiegende Unfälle, Naturkatastrophen, körperliche und sexuelle Gewalt, Krieg, Folter oder Flucht, können psychisch verwunden und Traumafolgestörungen verursachen. Belastung ist nicht gleich „Trauma". Nicht immer entsteht nach einem potentiell traumatisierenden Erlebnis eine Posttraumatische Belastungsstörung, doch treten Wiedererleben, hohe Anspannung und intensive Vermeidung traumanaher Reize auf, sind sie sehr quälend. Die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens wegen körperlicher Beschwerden und anderer psychischer Erkrankungen, wie Angst, Depression und Suchterkrankungen ist bei Traumatisierten deutlich erhöht. Aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und hohen Chronifizierungsrate verursachen Traumafolgestörungen einen gesteigerten Versorgungsaufwand. Inhaltlich oft nicht aufeinander abgestimmte Hilfeleistungen erschweren leitlinien-gerechte Diagnostik und Behandlung und bedingen nicht selten Fehlversorgung. Die ohnehin vorhandene Versorgungslücke in der psychotherapeutischen Behandlung führt zu hohen Wartezeiten für Patienten.

Das „Telemedizinische Netzwerk Psychotraumatologie Sachsen" soll die integrierte Behandlungskette bei Traumafolgestörungen nachhaltig verbessern und durch eMental-Health Interventionen flankieren. Telematische Kommunikation und Interoperabilität sollen frühzeitig und vor allem passgenau Beratung und Therapie unterstützen. Das TeleMedizinische TraumaZentrum Seelische Gesundheit (TMTZ- SG ) und deren regionale Partner sowie die bestehende Telemedizin-Infrastruktur CCS Telehealth Ostsachsen (CCS-THOS) leisten hier einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau eines sicheren integrierten Behandlungsnetzwerkes. Ziel ist es, Betroffenen niedrigschwelligen und ortsunabhängigen Zugang zum Behandlungsnetz zu ermöglichen, Fachwissen flächendeckend verfügbar zu machen sowie eine institutionsübergreifende Dokumentation und Koordinierung des Versorgungsprozesses zu garantieren.





Selbstwert und Essstörungen

Die Auseinandersetzung mit Selbstwert und Identität ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe eines jeden Menschen.

Bei psychisch kranken Patientinnen ist der Selbstwert im Vergleich zu gesunden Frauen oft verändert und beeinflusst Krankheit und Therapieerfolg.

Neben der expliziten Selbstwertmessung mittels Fragebögen, kann mittels spezieller PC-gestützter Testverfahren auch der implizite, nicht bewusste und somit nicht verbalisierbare Selbstwert gemessen werden. Die Anwendung dieser sogenannten „Impliziten Assoziationstests“ (IAT) ermöglicht den Vergleich zwischen explizitem (bewusstem) und implizitem (vor- oder unbewusstem) Selbstwert. Nach aktueller Studienlage liegen speziell für essgestörte Patientinnen bis zum jetzigen Zeitpunkt wenige Studien vor, sodass weitere Forschung auf diesem Gebiet zur Optimierung der Behandlungsoptionen für diese schwer kranken Patientinnen dringend benötigt wird.

Daher ist es für uns sehr hilfreich, wenn Sie über Frau Johanna Bruhn Kontakt zu uns aufnehmen.
Im Voraus vielen Dank für Ihre Unterstützung!




Einladung Familienstudie

Liebe Eltern,

wir führen am Uniklinikum Dresden eine große Familienstudie durch, in welcher der Einfluss von genetischen und hormonellen Komponenten auf die Wahrnehmung von Körpergerüchen erforscht werden soll. Für diese Studie suchen wir aktuell Mütter bzw. Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0-18 Jahren, und würden uns sehr freuen, Sie gewinnen zu können. Die Testungen finden ab Januar 2017 statt.

Wie läuft die Studie ab?
Die Untersuchung wird in zwei Sitzungen durchgeführt.
In Sitzung 1 bitten wir Sie (Mutter oder Mutter und Vater) gemeinsam mit Ihrem Kind /Ihren Kindern zu erscheinen.
Während der Sitzung führen wir eine Riechprüfung durch und es wird eine Speichelprobe von Ihnen und Ihrem Kind/Ihren Kindern für die Testung der genetischen Komponenten abgenommen. Zusätzlich werden Sie gebeten, einige Fragebögen auszufüllen. Diese Sitzung dauert max. eine Stunde und findet in der Psychosomatischen Ambulanz des Uniklinikums Dresden, Blasewitzer Str. 43, 1. OG, statt. Dann werden Sie gebeten, Ihrem Kind für eine Nacht ein T-Shirt oder Body anzuziehen, welche Sie von uns gestellt bekommen.
In Sitzung 2 bewerten Sie schließlich den Körpergeruch Ihres Kindes/Ihrer Kinder, sowie fremde Körpergerüche. Diese Sitzung findet ebenfalls am Uniklinikum statt und dauert noch einmal ca. eine Stunde.

Was haben Sie von Ihrer Teilnahme?
Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Erforschung biologischer Mechanismen der Eltern-Kind Bindung. Für Ihren Einsatz bekommen Sie eine Rückmeldung über Ihren Riechstatus, sowie eine Aufwandsentschädigung und einen kleinen Gutschein für Ihr Kind ausgehändigt.

Was passiert mit Ihren Daten?
Für die genetische Auswertung werden nur die studienrelevanten Teile des Genoms bestimmt (6 Allele), Ihre Speichelproben werden direkt nach der Bestimmung vernichtet. All Ihre Daten sind nur den beteiligten Forschern zugänglich und werden anonymisiert ausgewertet, so dass kein Rückschluss auf Ihre Person oder Ihr Kind möglich ist.

Wie können Sie teilnehmen?
Wenn wir Ihr Interesse an der Studie geweckt haben, schreiben Sie bitte eine Mail mit einer Telefonnummer an folgende Kontaktadresse, damit wir Sie bzgl. der Terminabsprache kontaktieren können:

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ilona Croy
Dipl.-Psych. Luise Pabel
Laura Donner, M. Sc.




Leben mit chronischen Unterbauchschmerzen und/oder Endometriose

Ein Leben mit chronischen Unterbauchschmerzen kann sehr unterschiedlich aussehen. So steht z.B. im Fall einer
gynäkologischen Erkrankung wie der Endometriose (einer gutartigen Wucherung der Gebärmutterschleimhaut im
Bauchraum) das Ausmaß der Beschwerden in keinem direkten Zusammenhang mit der Größe des Befundes. Die
Prozesse der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen können also sehr vielfältig sein.
Daher wollen wir psychosoziale Einflussfaktoren auf das Schmerzerleben und die Verarbeitung chronischer
Unterbauschmerzen genauer untersuchen. Um unsere Daten besser vergleichen zu können, möchten wir auch gesunde Frauen befragen.
Ziel unserer Studie ist es, Frauen mit chronischen Unterbauchbeschwerden zukünftig auch psychotherapeutisch besser zu unterstützen und frühzeitig Hilfsmaßnahmen einzuleiten, wenn dies notwendig ist.
Daher ist es für uns sehr hilfreich, wenn Sie über Frau Neumann Kontakt zu uns aufnehmen.
Im Voraus vielen Dank für Ihre Unterstützung!