Benutzerspezifische Werkzeuge

Projekte

Die Ziele des Zentrums für Medizinische Informatik (ZMI) werden im Rahmen vielfältiger Projekte verfolgt. Eine Auswahl an Projekten wird nachfolgend kurz vorgestellt:

CORD-MI - „Zusammenarbeit für Menschen mit Seltenen Erkrankungen“

  • Mehr als 20 Universitätskliniken und weitere Partner schlossen sich deutschlandweit im Verbundprojekt CORD-MI (Collaboration on Rare Diseases) zusammen. Auf Basis der im Rahmen der Medizininformatik-Initiative etablierten Strukturen sollen Sichtbarkeit, Forschung, Diagnostik und Therapie von Seltenen Erkrankungen maßgeblich verbessert werden. 
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Digitale Transformation als Basis für die Elektronische Patientenakte

  • Die Digitalisierung der Dokumentation in der Versorgung ist ein entscheidender Faktor einer exzellenten Versorgung. Das eigens dafür etablierte Programm „Digitale Transformation“ koordiniert die zahlreichen Projekte. Die wesentlichen Aktivitäten in den Projekten konzentrieren sich vor allem auf Formularentwicklungen zur strukturierten Datenerfassung, die Einführung der elektronischen Kurve, Integration von Fachsystem und zumeist individuelle Prozessanpassungen. So erfolgt eine kontinuierliche Digitalisierung der Behandlungsprozesse in allen Kliniken des Universitätsklinikums.

EKFZ – Else Kröner Fresenius Center for the human Interface to Digital Health

  • Digitale Technologien, Sensoren, drahtlose Kommunikation, Robotik und maschinelles Lernen bieten hohes wissenschaftliches Potenzial für bessere Patientenversorgung und einen intelligenteren medizinischen Arbeitsplatz. Hand in Hand mit existierenden Forschungsstrukturen ist es das Ziel, die Schnittstelle zwischen Technologie und Medizin im Sinne „digital health“ weiterzuentwickeln. Die virtuellen Anwendungsräume werden durch zentrale Räume in Bereitstellung der wissenschaftlichen Infrastruktur unterstützt. Hierzu wird nicht zuletzt ein interaktives „Living Lab“ mit Operationsräumen, regulären Betten und Intensivbetten bereitgestellt. Wir wollen die letzten Meter, Zentimeter und Mikrometer von der digitalen Welt zur Pathophysiologie und Therapie von Krankheiten überbrücken.
  • Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ekfs.de/wissenschaftliche-foerderung/institute/else-kroener-fresenius-zentrum-fuer-digitale-gesundheit

Elektronische Patientenaufklärung

  • Arzt und Patient sollen mittelfristig den gesamten Aufklärungsprozess mit digitaler Unterstützung durchführen können, so dass Medienbrüche verhindert, die Dokumentationsgüte und -geschwindigkeit erhöht und eine hohe Integration in die gesamte elektronische Akte erreicht wird.

MEDiC - Modellstudiengang Medizin

Medizininformatik-Initiative - Aufbau eines Datenintegrationszentrums (Konsortium MIRACUM)

  • Ziel des vom BMBF geförderten Projekts ist es, klinische Daten, Bilddaten und Daten aus molekularen/genomischen Untersuchungen sowohl standortbezogen als auch standortübergreifend über Datenintegrationszentren für innovative Forschungsprojekte nutzbar zu machen. Die Hochschulmedizin Dresden ist hier Partner im Konsortium MIRACUM und schafft mit der Etablierung des Datenintegrationszentrums ein Ökosystem, welches durch technologische und organisatorische Maßnahmen die Forschung und Versorgung erleichert
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Nachwuchsgruppe CDS2USE – „Prospektiv-nutzergerechte Gestaltung klinischer Entscheidungsunterstützungssysteme im Kontext personalisierter Medizin“ 

  • Die Nachwuchsgruppe CDS2USE beforscht wissenschaftliche Methoden und praktische Werkzeuge für eine benutzerfreundliche, kontext-adaptive Gestaltung klinischer Entscheidungsunterstützungssysteme im Kontext der personalisierten Medizin, um eine breite und nachhaltige Nutzung solcher Systeme in der alltäglichen klinischen Praxis sicherzustellen.
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OP-Technik

  • Neue Operationssäle (Neubau Haus 32 - Chirurgische Notaufnahme mit OP-Zentrum, Ambulanzen und Pflegestationen) werden mit vernetzter OP-Technik (insb. für verschiedene Bildgebungsverfahren) ausgestattet. 

PANOS – ParkinsonNetzwerk Ostsachsen - Digitalisierte, sektorübergreifende integrierte Versorgung von Parkinsonpatienten in Ostsachsen

  • Die Entwicklung und Implementierung eines sektorübergreifenden, integrierten Behandlungspfades soll die bedarfsangepasste spezialisierte Behandlung von Parkinsonpatienten in der Transitions- und Spätphase in Hinblick auf ihre Behandlung unterstützen. Hierzu werden 2.200 Patientinnen und Patienten mit Parkinson in der Region Mittel-Ostsachsen in den Pfad eingeschlossen. 

Programm "iTwiga"

  • Die Hochschulmedizin Dresden strebt eine Erhöhung der digitalen Prozesse im Sinne einer ausgeweiteten IT-Integration im administrativen Bereich der Medizinischen Fakultät Dresden in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden an. Das Programm iTwiga steuert hierfür diverse Projekte zur Optimierung der IT-Umgebung und des Datenmanagements.

PROSPER - Plattform for Operation Scheduling and Prediction using machine learning

  • Mit Hilfe von Machine-Learning-Technologien wird eine Plattform entwickelt und evaluiert, die eine effiziente und datenbasierte Entscheidungsunterstützung für die OP-Planung ermöglicht.
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RECUR – Aufbau eines nationalen Registers für rezidivierende Steinerkrankungen des oberen Harntraktes (Realisierungsphase)

  • Bei einer Harnsteinerkrankung handelt es sich um eine Volkskrankheit. Dabei leiden 50% der Patienten unter wiederholter Steinbildung. Spezifische Ursachen und Risikofaktoren sind bislang nicht bekannt. Ziel ist es, medizinische Daten mit patientenrelevanten Ergebnissen und gesundheitsökonomischen Variablen zu verbinden und so effektive sowie patientenorientierte Diagnosealgorithmen und Behandlungswege zu entwickeln. Das geplante Register soll dabei helfen die Patienten zu identifizieren, die am meisten von spezifischen Behandlungen und vorbeugenden Maßnahmen profitieren. Die Dateninformationszentren (DIZ) der beteiligten Universitätskliniken stellen die notwendigen Daten hierfür bereit.

Spracherkennung

  • Das Digitale Diktat wird schrittweise ersetzt durch den Rollout einer Spracherkennungssoftware (SpeaKING), die insbesondere Ärzte im Rahmen der Entlassbrief-Erstellung unterstützt.

Telemedizin

  • Zur Verbesserung der Patientenversorgung in der Region unterstützt das ZMI die Etablierung und den Betrieb von Kooperationen und telemedizinischen Anwendungen, zum Beispiel "RadioConsil", ein telemedizinischer Service zum sicheren und schnellen Austausch externen Befundbilder zur konsiliarischen Beratung, "SOS-Net" für die telemedizinische Beratung von Schlaganfallpatienten oder "Telestroke", eine Plattform zur ambulanten Nachsorge von Schlaganfallpatienten.

Teleschlafmedizin 

  • Ziel des Vorhabens „Teleschlafmedizin“ ist die Umsetzung einer innovativen Telemonitoring-Plattform für Patienten mit Schlafstörungen und Atemaussetzern im Schlaf.
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abgeschlossene Projekte:

Einsatzmöglichkeiten und klinischer Nutzen von Big Data - Anwendungen

  • In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung werden ein praxisnahes Szenario und Empfehlungen entwickelt, in welchem Umfang und unter welchen organisatorischen und technischen Voraussetzungen Big Data Technologien in Verbindung mit Systemen zur (maschinellen) Entscheidungsunterstützung zukünftig im Kontext seltener Erkrankungen angewandt werden können.
  • Weitere Informationen finden Sie unter: https://tu-dresden.de/med/mf/imb/forschung/forschungsprojekte/bida-se