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Evaluation

Neue Versorgungsformen bedürfen vor ihrer regelhaften Einführung in die Versorgung einer Evaluation, um auf valider und gesicherter Datengrundlage deren Nutzen für Patienten, Versicherte und die Akteure im Gesundheitswesen beurteilen zu können. Die Erkenntnisse aus dem Evaluationsprozess bilden dabei die wissenschaftliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen und tragen somit zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Kranken- und Gesundheitsversorgung

Ansprechpartner: , sowie (für Bereich psychische Gesundheit) und (für Bereich Digital Health)

Inhalte/Profil: Durch Integration von klinischer und methodischer Expertise werden speziell auf die Zielstellungen der jeweiligen neuen Versorgungsform Evaluationskonzepte erstellt und umgesetzt, die den medizinischen Nutzen der erbrachten Versorgungsleistungen (Output), Patient-Reported Outcomes (PRO), Kosten-Nutzen-Erwägungen sowie die Struktur- und Prozessqualität der Versorgungsform bewerten

Arbeitsinhalte:

  • Methodische Begleitung bei Antragstellung zu neuen Versorgungsformen
    • Ableitung eines geeigneten Evaluationsdesigns (RCT, Stepped-Wedge-Designs, Kontrollgruppendesing und andere) unter Nutzung der 5 methodischen Bereiche des ZEGV
    • Beratung bezüglich geeigneter Datenquellen
    • Fallzahlplanung
    • Erstellung Evaluationskonzept
  • Durchführung der Evaluation
    • Unterstützung beim Aufbau einer projektspezifischen Datenbank
    • Zusammenführung von Daten verschiedener Quellen für die Evaluation
    • Qualitative Evaluation (je nach Erforderlichkeit): Konzipierung und Durchführung von Workshops, Fokusgruppen, Interviews, Befragungen mittels Fragebogen (online oder per Papier) zur Ermittlung von PRO und Nutzensbewertung seitens der Akteure im Gesundheitswesen
    • Ökonomische und gegebenenfalls medizinische Evaluation auf Basis von GKV-Routinedaten
    • Erstellung von Evaluations-Reports für den/die Mittelgeber

Ausgewählte Projekte: Translate Namse, EVA64, Feto-Neonataler-Pfad, PANOS

Ausgewählte Publikationen:

https://doi.org/10.1007/s00112-021-01350-2

https://doi.org/10.1186/s13023-021-02106-7

https://doi.org/10.1055/a-1274-3731

https://doi.org/10.1186/s12913-021-07226-1

https://dx.doi.org/10.3389%2Ffpsyt.2021.659773

https://doi.org/10.1055/a-0998-4532

https://doi.org/10.3390/jcm9092906