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AD(H)S & Konzentrationsprobleme

AD(H)S & Konzentrationsprobleme

Hier finden Sie alle aktuell an unserer Klinik durchgeführten Studien zum Störungsbild Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)-Störung.

ADHS-Treatment

Effekte verschiedener Therapieformen auf motorische und attentionale Fertigkeiten sowie Handlungskontrollfunktionen

Annähernd die Hälfte der Kinder mit ADHS zeigen Beeinträchtigungen in ihren motorischen Fertigkeiten bzw. weisen eine UEMF auf. Durch ihre Verhaltensauffälligkeiten und motorische Ungeschicklichkeit kann es zum Ausschluss von sozialen Aktivitäten kommen. Dieser hat wiederum negative Auswirkungen auf die Psyche und den Selbstwert.Es gibt nur wenige Studien, die die Wirksamkeit von Behandlungsmöglichkeiten bei dieser Gruppe von Betroffenen erforscht haben. Wir wollen daher in unserer Studie untersuchen, welche Effekte die verschiedenen Behandlungsoptionen (Physiotherapie, Elterntraining, Neurofeedback) sowohl auf die AD(H)S-Symptome und eventuell bestehende motorische Probleme als auch auf diverse neurowissenschaftliche Parameter haben.

Hierfür suchen wir nach von AD(H)S betroffenen Jungen und Mädchen im Alter von ca. 8-14 Jahren.

Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Annet Bluschke 
Arbeitsgruppe: Experimentelle Entwicklungspsychopathologie & Kognitive Neurophysiologie

Weitere Informationen zur Studie finden Sie im dazugehörigen Flyer.

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Sekretariat Forschung

   0351 458-7168

  0351 458-5754

Konzentrationsprobleme bei Kindern mit körperlichen Erkrankungen

Das Projekt hat das Ziel, neuropsychologische Diagnostik und ggf. Therapie (bspw. Neurofeedback) für Kinder und Jugendliche anzubieten, die Konzentrationsprobleme aufgrund einer körperlichen Erkrankung (z.B. kardiologische Grunderkrankung, Neurofibromatose) oder eines Unfalls (z.B. Schädel-Hirn-Trauma) haben. Speziell richtet sich das Projekt an Kinder und Jugendliche, bei denen Probleme in verschiedenen Denkvorgängen (z.B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Handlungsplanung) auftreten. 

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes mit der Abteilung für Neuropädiatrie (Prof. Dr. Maja v. d. Hagen) und der Klinik für Kinderchirurgie (Prof. Dr. Fitze) möchten wir ein neues klinisches Angebot in Verbindung mit neuen Behandlungsmöglichkeiten für Kinder an die z.B. Probleme mit der Aufmerksamkeit entwickeln.

Das Projekt hat das Ziel, die Nachsorge für betroffene Patienten zu optimieren und entsprechende individuelle Behandlungsoptionen zu schaffen.

Ablauf der Teilnahme:
Sie als Eltern entscheiden, ob Sie grundsätzlich an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind. Sollte dies der Fall sein, kontaktieren Sie uns sehr gern auf den unten angegeben Wegen.

In einem ersten Termin besprechen wir, welche Probleme Sie bei Ihrem Kind in der Aufmerksamkeit oder anderen Denkvorgängen beobachtet haben. Bei Bedarf vereinbaren wir weitere Termine zur Diagnostik. Sollten sich die Probleme dabei bestätigen und die Teilnahme sinnvoll und notwendig erscheinen, kann z.B. die Aufnahme in die Neurofeedbackbehandlung (ggf. mit Wartezeit) erfolgen. Danach werden die durchgeführten Tests zur Verlaufskontrolle wiederholt.

Teilnehmen können Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, welche aufgrund einer körperlichen Erkrankung oder in Folge eines Unfalls unter Konzentrationsproblemen oder Ähnlichem leiden.

Eine aktuelle Veröffentlichung zur Thematik finden Sie hier.

Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Annet Bluschke
Arbeitsgruppe: Kognitive Neurophysiologie
Weitere Informationen zur Studie finden Sie im dazugehörigen Flyer, speziell für den Fall des Schädel-Hirn-Traumas.

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Guanfacin-Studie

Guanfacin-Studie - Nicht-interventionelle Studie zur Untersuchung der Affektiven Dysregulation bei AD(H)S

Einige Kinder und Jugendliche mit ADHS reagieren besonders empfindlich auf unangenehme Ereignisse. Diese Kinder und Jugendlichen leiden häufig sehr unter ihren starken Gefühlsausbrüchen, die sich durch Ärger oder Wut zeigen können. Auch für ihre Eltern oder Lehrer ist es manchmal eine enorme Herausforderung, geschickt mit den starken Gefühlen ihres Kindes umzugehen. Für die meisten Familien entsteht langfristig eine belastete familiäre Situation, einhergehend mit Schulproblemen oder Ausgrenzungserfahrungen ihres Kindes. Bei diesen Kindern wird von „affektiver Dysregulation“ gesprochen. Gezielte diagnostische Instrumente sowie die zur Symptomatik optimal ange-
passte Therapie sind momentan noch in der Entwicklungsphase. Wenn Ihr Kind von Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem behandelnden Arzt das Medikament „Intuniv“ (mit dem Wirkstoff Guanfacin) für die Behandlung von ADHS empfohlen wird, würden wir gerne eine Verhaltensbeobachtung mittels Beantwortung von Fragebögen durch Sie und Ihr Kind durchführen. In den Fragebögen werden das Empfinden Ihres Kindes und sein Verhalten detailliert erfragt. Wir möchten damit herausfinden, ob die Behandlung mit „Intuniv“ (Guanfacin) neben der Verbesserung der Konzentration auch diese starken Gefühle von Wut und Ärger verbessert.

Für diese Studie suchen wir:

  • Jungen und Mädchen
  • im Alter von 6-17 Jahren
  • mit einer AD(H)S oder Hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens UND Symptomatik affektiver Dysregulation
  • welche nicht ausreichend auf eine Stimulantienmedikation ansprechen ODER bei denen Stimulanzien nicht infrage kommen (vorab durch Arzt bereits abgeklärt)

Ansprechpartner: Dr. Anne Uhlmann
Arbeitsgruppe: Experimentelle Entwicklungspsychopathologie

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Die Relevanz fronto-striataler Netzwerke für flexible Aufmerksamkeitsallokation

Flexible Aufmerksamkeitskontrolle ist eine wesentliche Erfordernis im täglichen Leben. Zum Beispiel um beim Schreiben eines Textes am Computer flexibel die Aufmerksamkeit verschieben zu können, während man einer Unterhaltung im Fernsehen folgt, oder um die Aufmerksamkeit zwischen zwei Konversationspartnern auf einer Dinner Party wechseln lassen zu können. Interaktionen zwischen unterschiedlichen Hirnarealen, welche fronto-striatale Netzwerke einschließen und maßgeblich über das dopaminerge System (das biochemische Botenstoffe im Gehirn freisetzt) vermittelt werden, spielen hier eine wichtige Rolle.

Methylphenidat (Ritalin bzw. Concerta) stellt eine übliche medikamentöse Behandlungsform bei ADHS dar. Dennoch sind die Mechanismen wie dadurch Aufmerksamkeitsfunktionen verbessert werden nicht vollständig klar. Gleiches gilt für mögliche altersabhängige Effekte. Ziel der Studie ist es zu untersuchen in wie weit Methylphenidate Aufmerksamkeitskontrollfunktionen altersabhängig beeinflussen.

Dazu werden Jugendliche (13-17 Jahre) und Erwachsene ohne und mit AD(H)S untersucht. Während der Untersuchung bearbeiten sie einfache Aufgaben am Computer. Währenddessen wird das Elektroenzephalogramm (EEG) abgeleitet.

Ansprechpartner: Nico Adelhöfer, M.Sc.
Arbeitsgruppe: Kognitive Neurophysiologie

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OBAC - "Object- und Action-file coding“ bei Patient*innen mit Aufmerksamkeitsstörungen

Das Ziel der Studie ist es zu untersuchen, wie bei Kindern mit Zwangs- oder Aufmerksamkeitsstörung sensorische Wahrnehmungen (Sinneseindrücke) und Motorik (Bewegungen) miteinander in Verbindung gebracht werden können. Im Rahmen der Studie erfolgt eine Aufzeichnung der Hirnströme (Elektroenzephalogramm; EEG) um nach Auswertung der Daten genauere Aussagen über diese sensomotorischen Prozesse treffen zu können.

Dabei untersuchen wir Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 17 Jahren mit AD(H)S oder einer Zwangsstörung, welche während des ca. 1,5-stündigen Termins einige Aufgaben am PC lösen, während ein EEG abgeleitet wird. Für Ihre Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 20,-€.

Ansprechpartner: Roula Jamous, M. Sc.
Arbeitsgruppe: Kognitive Neurophysiologie

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