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Konventionelles Röntgen

Konventionelles Röntgen

Generelles zur Methode

Röntgen ist ein Verfahren, bei dem mit Hilfe von Röntgenstrahlen Bilder des menschlichen Körpers erzeugt werden. Es liefert Summationsbilder, bei denen sich die durchleuchteten Strukturen überlagern.

Die Untersuchung basiert auf der unterschiedlichen Absorption von Röntgenstrahlung in Körpergeweben. Die durch Absorption geschwächte Röntgenstrahlung wird von einem Bildempfänger (Detektor) aufgenommen. Als Ergebnis entstehen zweidimensionale Bilder mit einem Schwarz-Weiß-Kontrast. Gewebe, die Röntgenstrahlen gut absorbieren (z.B. Knochen), werden auf Röntgenaufnahmen weiß dargestellt. Dagegen werden Organe und Gewebe, die gut strahlendurchlässig sind (z.B. Lunge) dunkel bzw. schwarz dargestellt.

Indikation

Kopf

  • Beurteilung von Shuntventilen, Shuntverläufen, Stimulationssystemen

Wirbelsäule

  • degenerative Veränderungen
  • Wirbelgleiten in Funktionsstellung (beim Vornüberbeugen oder Zurückneigen der Wirbelsäule)
  • Beurteilung von eingebrachtem Fremdmaterial (z.B. Fixateur interne, Bandscheibenprothesen, Schmerzpumpen / -katheter)

Untersuchungsablauf

Je nach zu untersuchender Körperregion müssen Kleidung und Schmuckstücke abgelegt werden. Während der Untersuchung steht, sitzt oder liegt der Patient zwischen einer Röntgenröhre und einem Detektor. Die Aufnahme nimmt nur einige Sekunden in Anspruch, in denen sich der Patient nicht bewegen darf. In der Regel werden Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Winkeln angefertigt bzw. der Patient ändert für einzelne Aufnahmen seine Position.

Was muss beachtet werden?

  • Die Untersuchung kann ambulant erfolgen.
  • Die Strahlenexposition bei Röntgenaufnahmen ist gering. Die Anwendung von Strahlenschutzmitteln (z.B. Bleimatte und Hodenschutzkapsel) reduziert die Exposition strahlensensibler Organe.
  • Bei bestehender Schwangerschaft muss die Indikation streng gestellt werden.
  • Die Untersuchung tragen wir gern in den Röntgenpass ein bzw. kann ein solcher ausgestellt werden.

zuletzt verändert: 08.02.2018