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CT-Perfusion

CT-Perfusion

Generelles zur Methode

Bei der CT-Perfusion handelt es sich um eine funktionelle radiologische Untersuchungsmethode, die zur quantitativen Bestimmung von Hirndurchblutung verwendet wird. Während der intravaskulären Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels werden mehrere Bilder des Gehirns in sehr kurze Zeit generiert. Aus den so gewonnenen Daten können verschiedene Perfusionsparameter berechnet werden, wie z.B. zerebraler Blutfluss (cerebral blood flow, CBF), zerebrales Blutvolumen (cerebral blood volume, CBV), Zeit-zum-Peak (time to peak, TTP) mittlere Transitzeit (mean transit time, MTT) und Permeabilität (permeability, PMB).

Neue technische Entwicklungen, insbesondere die Einführung von 128-Zeilen- CT-Geräten mit so genannter Toggling-Table-Technik ermöglichen die Durchführung einer Ganzhirnperfusionsuntersuchung in weniger als 60 Sekunden bei einer akzeptablen Patientendosis.

Indikationen

Die CT-Perfusion wird vorwiegend in Akutdiagnostik des Schlaganfalls eingesetzt (siehe Abbildung 1). Die Methode ist hilfreich bei der Erkennung von irreversibel geschädigtem Gewebe (Infarkt) und dessen Abgrenzung gegenüber „gefährdeten“ aber möglicherweise noch zu rettenden Hirngewebe (Penumbra).
Weitere Anwendungsgebiete der CT-Perfusion sind:

  • die Verlaufskontrolle von Gefäßspasmen nach Aneurysmaruptur mit Subarachnoidalblutung, sowie
  • neuroonkologische Fragestellungen, wie z. B. die Differenzierung zwischen einem Tumorrezidiv und Therapiefolgen. Für letztere Anwendungen wird allerdings häufiger die MRT-Perfusion eingesetzt.

Ablauf der Untersuchung

Siehe Computertomographie.

Was ist zu beachten?

Siehe Computertomographie.

zuletzt verändert: 22.10.2015