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Strahlenschutz in der Computertomographie

Hintergrund

Ziel ist es, bei CT-Untersuchungen die Strahlenexposition von Patienten und strahlensensiblen Organen so gering wie möglich zu halten bzw. kontinuierlich zu minimieren. In Abhängigkeit der Fragestellung werden dabei Niedrigdosisprotokolle eingesetzt. Mit der Dosisreduktion ist oft eine Beeinträchtigung der Bildqualität hinsichtlich der Detailerkennbarkeit sowie der Differenzierung von grauer und weißer Hirnsubstanz verbunden, die nur in einem begrenzten Maß durch Rekonstruktionsalgorithmen (iterative Technik) kompensiert werden kann.

Der Forschungsschwerpunkt befasste sich zuletzt mit der Dosisreduktion bei CT-Untersuchungen zur Beurteilung der Hirnkammerweite (Ventrikelweite) sowie mit der Protektion der Augenlinse bei CT-Untersuchungen des Schädels.

Augenlinsenschutz im Rahmen einer CT-Schädeluntersuchung.

Kontakt

Publikationen

  1. Häufigkeit der direkten Strahlenexposition der Augenlinsen bei Computertomografien des Schädels vor und nach Schulung von medizinisch-technischen Radiologieassistenten.
    Daubner, D · Schaab, F · Cerhova, J · Engellandt, K · Juratli, TA · Kaiser, D · Plodeck, V · Linn, J · Gerber, JC
    Erschienen 2017 in: 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie in Köln, Oktober 2017
  2. Measuring Ventricular Width on Cranial Computed Tomography: Feasibility of Dose Reduction in a Custom-Made Adult Phantom.
    Daubner, D.* · Spieth, S. · Cerhova, J.* · Linn, J.* · Kirchhof, K.
    Erschienen 2016 in: Rofo 188, Seite 73 - 81

 zuletzt verändert: 19.12.2019