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Neuromarker

Jun. Prof. Croy und ihr Team untersuchen Neuromarker psychischer Gesundheit. Dabei verwenden sie vor allem psychophysische Methoden, sowie funktionelle und strukturelle Bildgebungstechniken, um dem Geheimnis eines gesunden Geistes auf den Grund zu gehen. Diese Forschung wird von verschiedenen öffentlichen Geldgebern unterstützt. Interessierte Probanden, die keine Scheu haben, intime Fragen zu beantworten, fremde Körpergerüche zu riechen oder sich von Robotern streicheln zu lassen sind jederzeit willkommen.

 

 

 

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Leitung Neuromarker

Jun.-Prof. Dr. habil. Ilona Croy

Leiterin Neuromarker

Telefon 0351 458 3502
 

 Publikationen

Ilona Croy hat nach dem Psychologiestudium in Dresden promoviert, in Göteborg die Post-Doc Zeit verbracht und in Linköping als Associate Senior Lecturer gearbeitet. Sie erforscht Neuromarker psychischer Erkrankungen, ist fasziniert von Gehirnen und begeistert sich für große Datensätze. Im Jahr wurde sie 2017 wurde sie als beste Promotionsbetreuerin der TU Dresden von der Graduierten Akademie ausgezeichnet.

    

Team

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Dr. rer. nat. Denise Kreßner-Kiel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Denise Kreßner-Kiel hat in Freiberg Angewandte Naturwissenschaft studiert und in der Physik promoviert. Da sie auch Psychologie studiert und sich außerdem für bildgebende Verfahren interessiert, zog es sie schließlich zu den Forschern in die Neuromarker-Gruppe. Hier kümmert sie sich nun vorwiegend um spezielle Daten der Patienten, die im Klinikalltag routinemäßig erhoben werden. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit neuronalen Korrelaten beim Riechen von Babygeruch. 


M. Sc. Laura Schäfer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Publikationen

Laura Schäfer hat in Leipzig und Dresden Psychologie studiert und arbeitet seit November 2016 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Universitätsklinikum Dresden. Sie interessiert sich für Zusammenhänge zwischen Geruchswahrnehmung und psychischen Variablen. Im Rahmen ihrer Promotion untersucht sie den Einfluss von Körpergerüchen auf Eltern-Kind-Bindung und Inzestvermeidung über die Lebensspanne.


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M. Sc. Sarah Beutler

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Nach einer Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin für Funktionsdiagnostik und dem Psychologiestudium an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg bis 2016, fand Sarah Beutler in der Forschungsgruppe Neuromarker die Gelegenheit Inhalte und Methoden beider Bereiche zusammen zu fügen. Seit April 2018 beschäftigt sich Sarah daher in ihrer Promotion mit der Frage ob es für posttraumatische Dissoziationen auch physiologisch erfassbare Marker gibt. Dies wird ihr durch das Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung ermöglicht. 


Carina Koeppel

Doktorandin

Über Neuseeland und zwei Semester Psychologiestudium in Regensburg hat Carina Koeppel 2014 ihren Weg nach Dresden und in die Medizin gefunden. Da es nach sieben Semestern Multiple Choice-kreuzen Zeit für neue Herausforderungen wird, widmet sich Carina seit März 2018 der Arbeit an ihrer Promotion im Rahmen einer fMRT Studie. In Kooperation mit DoktorandInnen der HNO und Neuroradiologie erforscht sie die neuronale olfaktorisch - emotionale Interaktion bei Depression. 


antonie

Antonie Bierling, B.Sc. Psychologie

Studentische Hilfskraft

Antonie Bierling studiert Psychologie im Master „Cognitive Affective Neuroscience“ an der Technischen Universität Dresden. Fasziniert von einer Ringvorlesung zum Zusammenhang zwischen Geruch und Depression kam Antonie Anfang 2018 für ihre Bachelorarbeit ins Neuromarker-Team. Seither begeistert sie sich dafür, wie emotionale Reaktionen durch Gerüche beeinflusst werden können und unterstützt das Team seit Juli 2018 als studentische Hilfskraft. In ihrer Freizeit kocht, reist und fotografiert sie gerne oder widmet ihre Zeit der studentischen Zeitung „Psycho-Path“.


Supreet Saluja

Doktorandin

Supreet ist Doktorandin der Psychologie und studiert an der Macquarie University in Sydney, Australien. Ihre Forschung konzentriert sich auf Ekel in den unmittelbaren Sinnen (Geruch, Berührung und Geschmack). Supreet interessiert sich für das Verhalten des Körpers, um Krankheiten zu vermeiden, und wie die Bedrohung durch Krankheiten die Angenehmheit der affektiven Berührung beeinflussen kann.


Timmy Strauß

Doktorand

Wenn Timmy Strauß gerade einmal nicht Humanmedizin in Dresden studiert, steht er für seine Doktorarbeit im MRT und widmet sich dort der angenehmsten Nebensache der Welt: dem Streicheln. Er erforscht die neuronale Wahrnehmung von Berührungsempfindungen bei posttraumatisch belasteten PatientInnen. In seiner Freizeit hat er sich vor allem dem Weltenbummeln verschrieben.

 


Paul Ruser

Arzt

Paul Ruser hat im November 2016 sein Medizinstudium an der TU Dresden erfolgreich abgeschlossen und investiert seine neu gewonnene Freiheit in den Abschluss einer Promotionsarbeit. Er beschäftigt sich darin mit dem Einfluss des Riechens auf verschiedene kortikale Systeme mittels funktioneller MRT-Bildgebung. Er ist zudem fasziniert vom Funktionieren und Scheitern menschlicher Interaktion sowie dem Prinzip der ganzheitlichen Medizin. In seiner Freizeit treibt er gerne und viel Sport und begeistert sich für alle Farben und Formen von Kunst und Kultur.


patricia

Patricia Wienert

Doktorandin

Patricia kommt aus dem schönen Oberfranken, Bayreuth und hat ungarische Wurzeln. Nach dem Bundesfreiwilligendienst mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter, Heilpraktiker und work and travel-Reisen studiert Patricia Wienert nun an der Medizinischen Fakultät Dresden Humanmedizin. In der Psychosomatik promoviert sie mit dem Thema "die einheitliche Erfassung des individuellen Patientennutzens (EIPA)" mittels Evaluation eines Fragebogens in den Kliniken: HNO, Dermatologie, Psychosomatik und Orthopädie.


Elisabeth Hoffmann

Doktorandin

Elisabeth Hofmann studierte Zahnmedizin an der medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus. Sie forscht über das Thema angenehme Berührungswahrnehmung bei Eltern mit Kindern unter einem Jahr. Somit lässt sie sich neben Zähnen auch von Eltern- Kind- Beziehung und deren Auswirkungen begeistern.


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Anne Cornelia Friedrich

Doktorandin

Anne Cornelia Friedrich studierte Humanmedizin an der TU Dresden, approbierte im Jahr 2015 und arbeitet seit dem als Ärztin in Weiterbildung in einer gemeinschaftlichen Praxis für Allgemeinmedizin. Ihr Herz schlägt für die Psychosomatik und die Erforschung menschlichen Handelns. Deswegen strebt sie den Facharzt in diesem Bereich an.


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Dipl.-Psych. Luise Pabel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Luise Pabel hat in Potsdam Psychologie studiert und ist nach einem kleinen Umweg über Neuseeland im Juni 2013 in Dresden gelandet, wo sie seitdem ihre Psychotherapeutenausbildung an der AAP verfolgt. Sie wurde im Herbst 2015 von Ilonas Begeisterung für Biomarker psychischer Erkrankungen angesteckt und erforscht seitdem den Einfluss von Riechtraining auf depressive Störungen. In ihrer Freizeit interessiert sie sich für Berufspolitik, Flüchtlingshilfe und alle Arten von Kultur, vor allem Musik.


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Paulina Suhle

Doktorandin

Paulina Suhle studiert seit 2012 Humanmedizin in Dresden an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus. In den Vorlesungen der
Psychosomatik wurde sie mitgerissen von den Zusammenhängen zwischen Körper und Geist. Jetzt widmet sie sich der Erforschung der Auswirkungen des potentiellen Pheromons Hedion auf das weibliche Verhalten zum Zeitpunkt des Eisprungs.


Alumni

Alumni

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Dr. med. Theresa Mohr

Alumni

Theresa Mohr hat ihr Studium der Humanmedizin an der TU Dresden 2017 erfolgreich abgeschlossen und arbeitet nun als Assistenzärztin im schönen Bayern. Sie befasste sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der Wahrnehmung des Babygeruches im Kontext der Mutter-Kind-Bindungsqualität und ist begeistert vom Forschungsbereich rund um die zwischenmenschliche Interaktion.


Dr. rer. medic. Dipl.-Psych. Fabian Rottstädt

Alumni

Publikationen

Fabian Rottstädt begann 2015 seine Promotion am Universitätsklinikum Dresden, nachdem er das Psychologiestudium abgeschlossen hatte. Parallel dazu absolviert er die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten. Er erforscht Biomarker psychischer Erkrankungen. Er versucht das Gehirn, speziell dessen Entwicklung und die Bedeutung für Psychopathologie, jeden Tag ein bisschen besser zu verstehen. Besonders interessiert ihn die Frage, über welche Mechanismen frühe Traumatisierungen zu einer so hohen psychischen Beeinträchtigung führen können.


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Dr. med. dent. Anika Bytomski

Alumni

Anika Bytomski ist Zahnmedizinerin und studierte an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus. Bis 2018 schrieb sie ihre Doktorarbeit zum Thema Berührungswahrnehmung. Sie freut sich über die Zusammenarbeit mit Menschen und ist fasziniert von den positiven Effekten zwischenmenschlicher Berührungen.


Johanna Bendas, PhD

Alumni

Johanna Bendas hat ihr Studium der Humanmedizin in Dresden 2017 erfolgreich beendet und im Rahmen ihrer Doktorarbeit an einer Studie zu Zusammenhängen zwischen Berührungsempfindung und Sexualität gearbeitet.

Familienstudie

Einladung Familienstudie

Liebe Eltern,

wir führen am Uniklinikum Dresden eine große Familienstudie durch, in welcher der Einfluss von genetischen und hormonellen Komponenten auf die Wahrnehmung von Körpergerüchen erforscht werden soll. Für diese Studie suchen wir aktuell Mütter bzw. Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0-18 Jahren, und würden uns sehr freuen, Sie gewinnen zu können. Die Testungen finden ab Januar 2017 statt.

Wie läuft die Studie ab?
Die Untersuchung wird in zwei Sitzungen durchgeführt. In Sitzung 1 bitten wir Sie (Mutter oder Mutter und Vater) gemeinsam mit Ihrem Kind /Ihren Kindern zu erscheinen. Während der Sitzung führen wir eine Riechprüfung durch und es wird eine Speichelprobe von Ihnen und Ihrem Kind/Ihren Kindern für die Testung der genetischen Komponenten abgenommen. Zusätzlich werden Sie gebeten, einige Fragebögen auszufüllen. Diese Sitzung dauert max. eine Stunde und findet in der Psychosomatischen Ambulanz des Uniklinikums Dresden, Blasewitzer Str. 43, 1. OG, statt. Dann werden Sie gebeten, Ihrem Kind für eine Nacht ein T-Shirt oder Body anzuziehen, welche Sie von uns gestellt bekommen. In Sitzung 2 bewerten Sie schließlich den Körpergeruch Ihres Kindes/Ihrer Kinder, sowie fremde Körpergerüche. Diese Sitzung findet ebenfalls am Uniklinikum statt und dauert noch einmal ca. eine Stunde.

Was haben Sie von Ihrer Teilnahme?
Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Erforschung biologischer Mechanismen der Eltern-Kind Bindung. Für Ihren Einsatz bekommen Sie eine Rückmeldung über Ihren Riechstatus, sowie eine Aufwandsentschädigung und einen kleinen Gutschein für Ihr Kind ausgehändigt.

Was passiert mit Ihren Daten?
Für die genetische Auswertung werden nur die studienrelevanten Teile des Genoms bestimmt (6 Allele), Ihre Speichelproben werden direkt nach der Bestimmung vernichtet. All Ihre Daten sind nur den beteiligten Forschern zugänglich und werden anonymisiert ausgewertet, so dass kein Rückschluss auf Ihre Person oder Ihr Kind möglich ist.

Wie können Sie teilnehmen?
Wenn wir Ihr Interesse an der Studie geweckt haben, schreiben Sie bitte eine Mail mit einer Telefonnummer an folgende Kontaktadresse, damit wir Sie bzgl. der Terminabsprache kontaktieren können:

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ilona Croy
Dipl.-Psych. Luise Pabel
Laura Donner, M. Sc.

Alle laufenden Studien im Überblick finden Sie hier: