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Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit

Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit (EKFZ) ist eine gemeinsame fakultätsübergreifende Initiative der TU Dresden, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, mehrerer Fraunhofer-Institute und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. Das Forschungszentrum konzentriert seine Forschungsaktivitäten auf innovative medizinische Digitaltechnologien an der direkten Schnittstelle zum Patienten. Es konzentriert sich zunächst auf die Bereiche

  • Robotik und Zusammenarbeit
  • Implantate, Sensoren und Geräte
  • Vernetzte Versorgung

Um das Thema digitale Gesundheit ganzheitlich zu betrachten, fördert das EKFZ Interdisziplinäre Innovationsprojekte (IIPs), die sich mit Medizintechnik (IIP_MedTech), gesundheitsökonomischen Aspekten (IIP_Economic) sowie den gesellschaftlichen Auswirkungen (IIP_Social) digitaler Gesundheitstechnologien befassen.

Dadurch bringt das EKFZ die hervorragend aufgestellte Hochschulmedizin Dresden mit der exzellenten technischen Expertise der TU Dresden zusammen. Durch diese Vernetzungsaktivität zwischen den verschiedenen Professionen aus Medizin und Hochtechnologie agiert das EKFZ als Nukleus für eine breite eHealth-Agenda am Standort.

Gezielte Berufungen und eine intensive Nachwuchsförderung stärken die Expertise in den Bereichen Robotik, Sensorik, Regulatorik und Innovationsforschung.

Weitere Informationen

digitalhealth.tu-dresden.de/
Twitter: @EKFZdigital

Projekt: NGScopes: Endoskopische Dissektionswerkzeuge basierend auf intelligenten Materialien

Die minimal invasive Endoskopie hat die Behandlung von gastrointestinalen Erkrankungen in der Vergangenheit revolutioniert. Jedoch haben sich die Geräte und Werkzeuge in den letzten 40 Jahren nur minimal weiterentwickelt und entsprechen nicht den technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. NGScopes verfolgt das Ziel, in einer bisher einzigartigen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Ärzten, die nächste Generation an mikrorobotischen Endoskopen und deren Werkzeuge auf der Basis intelligenter Werkstoffe zu entwickeln.

Weitere Informationen

https://digitalhealth.tu-dresden.de/research/innovation-projects/ngscopes/

Projekt: HybridEcho: Integration von Piezo- und mikromechanischen Ultraschallwandlern mit massiv paralleler MIMO-Signalanalyse

Die Ultraschallbildgebung veränderte die diagnostischen und interventionellen Optionen in allen medizinischen Bereichen grundlegend. Aufgrund des Einsatzes am Krankenbett ohne die Nachteile von Röntgenstrahlen wurde der Ultraschall zu einer weit verbreiteten Technologie. Obwohl er schon seit vielen Jahren in der Klinik eingesetzt wird, ist die zentrale Technologie, die auf dem piezoelektrischen Effekt basiert, unverändert geblieben. Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Mikromechanik, so genannte capacitive micromachined ultrasonic transducers (cMUT), sind vielversprechende Ergänzungen zur Verbesserung von Auflösung und diagnostischen Optionen des medizinischen Ultraschalls. Hybrid-Echo nutzt die überlegenen Sensorkapazitäten der cMUTs, indem die Technologie mit herkömmlichen Piezoelementen kombiniert wird. Um eine gute Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten, müssen Übertragung und Analyse der hohen Datenmengen auf einer drahtlosen Datenverbindung (massive MIMO) basieren. Das resultierende System bietet vielfältige Anwendungen im medizinischen Bereich, die von verbesserter Krebsüberwachung bis hin zu verringertem Risiko bei sonographischen Eingriffen reichen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat Hybrid-Echo ein Team von Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen zusammengestellt, welche die Entwicklung eines ersten Prototypens ermöglichen sollen.

Weitere Informationen

https://digitalhealth.tu-dresden.de/research/innovation-projects/hybridecho/