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Modellprojekt „Hinsehen-Erkennen-Handeln“

HEH.pngHäusliche Gewalt (d.h. Partnerschaftsgewalt) und Gewalt in der Familie (d.h. Gewalt gegen Kinder) sind mit immensen körperlichen, psychosozialen und psychischen Folgen für die Betroffenen verbunden. Ärzte und Pflegekräfte sind oft erste Ansprechpartner für Betroffene. Häufig sind diese sich Ihrer Rolle aber nicht bewusst, wie in zahlreichen Studien festgestellt wurde und  auch eine eigene Befragung innerhalb des Modellprojektes bestätigte.

Aus diesem Grund wird in zielgruppenspezifisch angepassten Schulungen zentrales Faktenwissen zum Thema vermittelt und es werden praktische Strategien für den oft schwierigen Umgang mit Betroffenen aufgezeigt.  Ziel ist eine optimierte Versorgung der Opfer und eine Entlastung der medizinischen Fachkräfte. Eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Beratungs- bzw. Jugendhilfesystem und dem medizinischen System ist dabei ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit.

Das Modellprojekt “Hinsehen-Erkennen-Handeln” wird gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Träger des Projektes ist die Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Dresdner Jugendamt, dem Gesundheitsamt, dem Kinderschutzbund und weiteren Kliniken und Instituten des Universitätsklinikums und des Krankenhauses Dresden Neustadt.

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