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Struktureller Aufbau

Hier finden Sie Informationen zur Organisation des GefäßCentrums, den einzelnen Bereichen sowie eine Übersicht unserer Kooperationspartner.

Kompartimente

Die funktionellen Bereiche (sog. Kompartimente) bilden funktionelle Untereinheiten des Gefäßzentrums, denen eine definierten Aufgabenstellung im Rahmen der Gesamtversorgung gewidmet sind.

Die Darstellung der Kompartimente ermöglicht die Abbildung der integrierten Funktionalität des Gefäßzentrums auf die Grenzen der vorbestehenden Struktureinheiten des Universitätsklinikums.

Organisation

Geschäftsstelle des Universitäts GefäßCentrums

Zur administrativen Unterstützung des Direktors dient die Geschäftsstelle des UGC, die mit drei Verwaltungsmitarbeitern und einer Medizinischen Dokumentationsassistentin besetzt ist. Ein ebenso zugehöriger Qualitätsmanagementbeauftragter überwacht und entwickelt die zentrumsinternen Qualitätssicherungsmaßnahmen und berichtet hierüber dem Direktor des UGC.

Das Organigramm des Universitäts GefäßCentrums

Eine Institution, die sich entschließt, ein interdisziplinär ausgerichtetes Zentrum zur integrierten Versorgung definierter Krankheitsbilder zu schaffen, steht vor der Wahl zweier verschiedener Modelle für dieses Vorhaben. Sie kann für dieses Zentrum eine neue Struktureinheit schaffen oder aber Teile bestehender Struktureinheiten zu einem funktionellen Ganzen verbinden. Für die Bildung des Gefäßzentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus als einer großen Institution mit tradierten und gefestigten Struktureinheiten kam nur das Satzungsmodell in Frage.

Das sog. "Satzungsmodell“ erlaubt es dabei, vorhandene Struktureinheiten in ihrem Bestand nicht anzutasten. Stattdessen werden Teile der vorhandenen Struktureinheiten funktionell zusammengefasst, indem ein explizites Regelwerk erstellt wird, das dieses Zusammenwirken mit Verbindlichkeit festschreibt. Das Satzungsmodell zwingt dazu, für alle Prozesse konsensfähige Vorschläge und Beschreibungen zu erarbeiten, die einen ausgewogenen Interessensausgleich beinhalten. Diese Anforderung ist jedoch nicht nur Beschränkung, sondern gleichzeitig Nährboden für konstruktive Veränderungen, da unausgewogen konzipierte Prozesse durch Interessensschieflagen nach einiger Zeit von selbst nach Optimierung rufen. Der Zwang zur häufig genug schriftlichen Fixierung hat bereits als solcher im Wesentlichen positive Aspekte.

Das Gefäßzentrum des Universitätsklinikums ist somit Teil einer klinikübergreifenden Strategie der Reorganisierung von Versorgungspfaden. Das funktionelle Ganze des UGC ist im nachfolgenden Organigramm dargestellt.

UGC Organigramm

Lenkungsgremium

Oberste beschlussfassende Instanz des UGC ist das Lenkungsgremium, das die Satzung selbst in Geltung gesetzt hat und als einziges Gremium sie auch verändern kann. Das Lenkungsgremium ist besetzt mit den Direktoren der drei gründenden Struktureinheiten:

  • Medizinische Klinik und Poliklinik III (MK3)
  • Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG-Chirurgie)
  • Institut und Poliklinik für radiologische Diagnostik (RAD)

mit Vertretern des Klinikumsvorstandes (Medizinischer oder Kaufmännischer Vorstand) sowie als Ausdruck der akademischen Einbettung mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät.

Der hohe Stellenwert des Qualitätsmanagements im Universitätsklinikum Dresden und im UGC wird durch die Mitgliedschaft der Leiterin des Zentralbereiches Qualitätsmanagement des UKD im Lenkungsgremium deutlich. Diese Zusammensetzung garantiert, dass die Interessen des Gesamtklinikums, der tragenden Struktureinheiten sowie der Fakultät in angemessenem Verhältnis Berücksichtigung finden. Alle strukturbildenden Entscheidungen werden vom Lenkungsgremium getroffen.

Das Lenkungsgremium bestellt den Direktor des Gefäßzentrums. Er leitet die Sitzungen des Lenkungsgremiums und entscheidet in Abstimmungsprozessen bei Stimmengleichheit. Seine Aufgabe ist, die Sitzungen aller Satzungsorgane zu leiten, die wesentlichen Impulse für die Weiterentwicklung des Gefäßzentrums zu geben und auf die Einhaltung aller im Konsens gefundenen Verfahrensweisen zu achten. Dabei ist er in seiner Eigenschaft als Direktor des Zentrums keinem Mitarbeiter des ärztlichen Dienstes oder des Pflege-/Funktionsdienstes wei-ungsberechtigt. Seine Vorschläge und Lösungsansätze sind daher diskursiver und moderierender Natur.

Gefäßkonferenz

Das zentrale wertschöpfende Organ des Gefäßzentrums ist die Interdisziplinäre Gefäßkonferenz. Diese Konferenz findet an jedem Werktag statt, wobei jeweils ein Facharzt aus den Bereichen internistische Angiologie, interventionelle Radiologie und Gefäßchirurgie teilnehmen. Hier werden fallbezogen alle wegweisenden diagnostischen und therapeutischen Schritte besprochen.

Die Beschlüsse der Gefäßkonferenz werden protokolliert und haben für alle Beteiligten Bindungskraft, bis sie vom selben Gremium oder durch eine medizinische unabsehbare, notfallmäßige Entwicklung außer Kraft gesetzt werden.

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Dresdener Universitäts SchlaganfallCentrum (DUSC) werden Patienten mit Erkrankungen der hirnzuführenden Gefäße in diesem Rahmen unter Beteiligung von fachärztlichen Vertretern der Neurologie und Neurochirurgie besprochen. Die interdisziplinäre Gefäßkonferenz ist darüber hinaus das ständige, auch informelle Forum für zentrumsinterne Kommunikation in allen Belangen. Darüber hinaus ist sie das „schnellste“ Instrument der internen Qualitätssicherung.

Gefäßplenum

Das Satzungsorgan mit der größten Breitenwirkung ist das so genannte Gefäßplenum. Es tagt einmal im Quartal und ist für Mitarbeiter innerhalb wie außerhalb des Gefäßzentrums offen. Es beinhaltet einen Fortbildungsaspekt sowie einen nicht formalisierten Aspekt des Gedankenaustausches und der Ideenreserve. Damit dient es der Identifizierung von Konfliktherden ebenso wie zur Hebung von Lösungspotentialen.

Kooperationspartner

Unsere Kooperationspartner sind:

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