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Definition und Verlauf der Arthrose des Kniegelenkes

Der Begriff Arthrose bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß von Gelenken.
Durch den zunehmenden Verlust von Gelenkknorpel kommt es zu folgenden Veränderungen:

  • Die natürliche Pufferfunktion des gesunden Knorpels geht verloren und der unter dem Knorpel liegende Knochen wird vermehrt belastet. Es kommt zur verstärkten Einlagerung von Kalk mit Verdickung der Knochenplatte und der Ausbildung gelenknaher knöcherner Randwülste. Letztendlich kann es auch zu Einbrüchen der Gelenkfläche kommen.
  • Eine Anreicherung von Abbauprodukten des Knorpels in der Gelenkflüssigkeit führt zu Entzündungsreaktionen der Kapsel, wodurch Schwellungszustände und die Bildung von Reizflüssigkeit (Gelenkerguss) hervorgerufen werden.
  • Freiliegende Knochenflächen, unregelmäßige Randwülste, abgesprengte Knorpel-Knochen-Stücke (freie Gelenkkörper) und Verkalkungen der Gelenkkapsel behindern zunehmend die normalen Bewegungsabläufe.
  • Entzündliche Veränderungen im Gelenkinneren und eingeschränkte Beweglichkeit wirken sich nachteilig auf die gelenknahe Muskulatur aus und können schmerzhafte Verspannungen und Muskelverkürzungen zur Folge haben. Der
    eingeschränkte Gebrauch führt gleichzeitig zur Abnahme von Muskelmasse und Kraftverlust. 


Der Begriff Arthrose bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß von Gelenken. Die Erkrankung weist einen charakteristischen Verlauf auf und betrifft im fortgeschrittenen Stadium alle Gelenkstrukturen. Aus dem zunehmenden Verlust des Gelenkknorpels resultieren Entzündungen der Gelenkinnenhaut, Gelenkergüsse und Anpassungen des Knochens mit Verdickungen und Randwülsten.