Benutzerspezifische Werkzeuge

Stationen

Unser Zentrum verfügt über vier Normalstationen sowie eine Akutstation mit insgesamt 151 Betten. Hier werden Sie rund um die Uhr von gut ausgebildeten Pflegefachkräften betreut. Die Betreuung unserer Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung erfolgt diagnosebezogen. Das bedeutet, dass wir unsere Patienten bestimmten Fachteams (Sektionen) zuordnen - je nachdem, welche Diagnose sie haben bzw. welcher Körperteil von der Erkrankung oder Verletzung betroffen ist.

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Haus 29

Station OUPC-S1:

  • Haus 29, 3. Obergeschoss
  • Telefon: 0351 / 458-2767
  • Pflegerische Leitung: Uta Freudrich

Station OUPC-S2:

  • Haus 29, 1. Obergeschoss
  • Telefon: 0351 / 458-2761
  • Pflegerische Leitung: Jana Richter

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Haus 32

Station OUPC-S4:

  • Haus 32, 3. Obergeschoss
  • Telefon: 0351 / 458-2624
  • Pflegerische Leitung: Grit Rau

Station OUPC-S5:

  • Haus 32, 3. Obergeschoss
  • Telefon: 0351 / 458-2629
  • Pflegerische Leitung: Grit Rau

Station NCH-S2
(Teil des Wirbelsäulenzentrums UCSC)

  • Haus 32,4. Obergeschoss
  • Telefon: 0351 458 .....
  • Pflegerische Leitung: Cornelia Buschmann
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Haus 59

Intensivstation ZCH-ITS:

  • Haus 59, 1. Obergeschoss
  • Telefon: 0351 / 458-2775
  • Pflegerische Leitung: N. N.

 

Ankunft und Aufnahme

Am Aufnahmetag werden Sie von einem Mitarbeiter des Pflegeteams empfangen und über den organisatorischen Ablauf sowie die Räumlichkeiten informiert. Anschließend erfolgt die Krankenhausaufnahme in einer der vier Patientenaufnahmen, zu der Ihnen das Pflegepersonal gern den Weg weist. Außerhalb der Öffnungszeiten der Patientenaufnahmen und in bestimmten Ausnahmefällen, erfolgt die Krankenhausaufnahme auf Station.

Wenn Sie von der Anmeldung zurück auf Station sind, erfolgt ein Aufnahmegespräch durch die Pflege. Wir erläutern Ihnen Ihre individuell geplanten Maßnahmen und sammeln die notwendigen Informationen zur Optimierung Ihrer Pflegeplanung.

Bescheinigung für Arbeitgeber

Bitte informieren Sie gegebenfalls Ihren Arbeitgeber über die stationäre Behandlung. Für Ihren stationären Aufenthalt erhalten Sie keinen Krankenschein. Sie können sich jedoch vom Stationspersonal eine Bescheinigung über den Krankenhausaufenthalt ausstellen lassen. 

Stationsablauf

Der Morgen

Gegen 6:30 Uhr kommen wir Sie wecken. Anschließend haben Sie Zeit für die Morgentoilette.

Patienten, die morgens operiert werden, bereiten wir auf die OP vor. Was dies im Einzelnen beinhaltet, teilt Ihnen das Pflegepersonal bei der Aufnahme mit.

Die Visite

Die Visite erfolgt zwischen 06.45 Uhr und 10:00 Uhr. Von Montag bis Freitag kommt das für Sie zuständige Fachteam an Ihr Bett. Samstags besucht Sie der jeweils diensthabende Arzt. Sonntags findet nur nach Bedarf eine Visite statt.

Ihre Anwesenheit zur täglichen Visite ist für Sie und die weitere Planung Ihrer Behandlung sehr wichtig und somit wünschenswert. Sie haben die Möglichkeit, selbst Fragen an den jeweiligen Arzt zu stellen oder um einen Gesprächstermin zu bitten.

Auf Ihren Wunsch können auch Ihre Angehörigen an einem Arztgespräch außerhalb der Visite teilnehmen. Besteht dieser Wunsch, informieren Sie bitte einen Mitarbeiter aus unserem Pflegeteam oder die Stationsleitung.

Frühstück

Das Frühstück wird ab ca. 7:30 Uhr durch unsere Hostessen bereitgestellt.

Der Vormittag

Am Vormittag finden Ihre Behandlungen, wie Physiotherapie (z. B. Strom, Wärmeanwendungen, Gymnastik, Gangschule), diagnostische Maßnahmen (z. B. Röntgen, CT, MRT) und medizinische Behandlungen (z. B. Verbandswechsel, Blutabnahme, Blutzuckerkontrollen, Blutdruckmessung) statt.

Außerdem wird die Essenbestellung für den nächsten Tag von unseren Hostessen aufgenommen.

Am Vormittag kommt der Zeitungswagen auf Station, an dem Sie

  •  Zeitungen und Zeitschriften
  •  Romane und Rätsel
  •  Süßwaren
  •  Briefmarken
  •  auf Bestellung auch überregionale Zeitungen

erwerben können.

Mittagessen und Mittagsruhe

Mittagessen findet ab 12:15 Uhr statt. Bereits zum Mittagessen erhalten Sie Kuchen und Gebäck für das spätere Kaffeetrinken. Getränke am Nachmittag werden von der Hostess gereicht.

Von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr bitten wir die Besuche einzuschränken, da wir unseren Patienten eine Mittagsruhe ermöglichen möchten.

Dienstübergabe am Patientenbett

Der Dienstwechsel findet direkt beim Patienten statt, sodass Sie informiert sind, wer zur jeweiligen Zeit als Ansprechpartner für Sie da ist. In diesem Zusammenhang bitten wir Besucher, das Zimmer in dieser Zeit aus Rücksichtnahme auf andere im Zimmer liegende Patienten zu verlassen.

Weitere Behandlungen

Am Nachmittag werden weitere Behandlungen durchgeführt, wie Physiotherapie und medizinische Behandlungen.

Abendbrot und Abendrunde

Ab 17:30 Uhr wird Ihnen das Abendbrot durch unsere Hostessen gereicht.

Ab 18:00 Uhr findet die Abendrunde des Pflegepersonals statt (Betten, bei Bedarf Hilfe bei der Abendtoilette). Hier haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Wünsche für die Nacht, wie zum Beispiel Lagerung, Kühlung und Schlafmedikation, zu äußern.

Ab 20:00 Uhr sind unsere Kliniktüren geschlossen (Nutzung der Klingel- und Sprechanlage), ab 22:00 Uhr beginnt die Nachtruhe.

Um Ihnen und Ihren Mitpatienten eine angenehme Nachtruhe zu ermöglichen, sind ankommende Gespräche an Ihrem Patiententelefon in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr nicht möglich. Das Personal ist dazu verpflichtet, nächtliche Rundgänge durchzuführen. Außerdem kann es durch Überwachungsgeräte und Notfallpatienten zu Störungen der Nachtruhe kommen.

Eventuelle Schlafmedikamente sind zur Visite mit dem Arzt abzusprechen.

Besuchszeiten und Auskunft an Angehörige

Besuchszeiten

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Maßnahmen am Universitätsklinikum Dresden.

Wir freuen uns, wenn Sie Besuch erhalten. Denn gerade ein guter Kontakt zur Familie und Ihren Freunden kann den Genesungsprozess beschleunigen und positiv beeinflussen.

Ein angemessenes Maß an Ruhe gehört ebenso zum Heilungsprozess dazu. Da bei unseren Patienten vormittags verschiedene medizinische Behandlungen bzw. Operationen durchgeführt werden müssen, nutzen Sie bitte nach Möglichkeit die Nachmittagsstunden für Besuche.

Sollte dies Ihren Angehörigen aus beruflichen oder anderen Gründen nicht möglich sein, dann melden Sie sich bitte beim Pflegepersonal.

Grundsätzlich bitten wir Sie jedoch, die Mittagsruhe von  12:00 Uhr bis 14:00 Uhr einzuhalten und in dieser Zeit nach Möglichkeit keinen Besuch zu empfangen.

Wichtiger Hinweis für die Besucher

  1. Bitte desinfizieren Sie sich Ihre Hände beim Betreten und Verlassen des Patientenzimmers.
  2. Bitte setzen Sie sich nicht auf evtl. im Zimmer stehende, nicht belegte Patientenbetten.

Auskunft an Angehörige

Da unser Personal der Schweigepflicht unterliegt, können wir am Telefon keine Auskunft über unsere Patienten und deren Krankheitsbilder erteilen. Sie können jedoch bei der stationären Aufnahme den Namen eines oder mehrerer Angehöriger angeben, die persönlich Auskünfte durch Ärzte und Pflegepersonal erhalten dürfen.

Informationen zur intensivmedizinischen Behandlung

Besuchszeiten Intensivstation

täglich 17:00 - 18:00 Uhr oder nach individueller Absprache 
max. 2 Personen

Die Chirurgische Intensivstation ist eine interdisziplinär geführte Station mit 22 Intensivbetten, die gemeinsam vom UniversitätsCentrum für Orthopädie, Unfall- und Plastische Chirurgie, von der Klinik für Thorax-, Gefäß- und Viszeralchirurgie (Direktor: Hr. Prof. Dr. med. Jürgen Weitz) und von der Klinik für Neurochirurgie (Direktorin: Fr. Prof. Dr. med. Gabriele Schackert) betrieben wird. Das OUPC hat 8 intensivmedizinische Betten zur Belegung.

Jährlich werden insgesamt ca. 1 300 Patienten auf der Intensivstation versorgt;  ca. 46% der Patienten werden künstlich beatmet. Das UniversitätsCentrum für Orthopädie, Unfall- und Plastische Chirurgie behandelt zahlreiche polytraumatisierte und instabile Patienten sowie Patienten mit Mehrfachverletzungen.

Die intensivmedizinische Betreuung unserer orthopädisch-unfallchirurgischen Patienten wird hochspezialisiert und fachübergreifend durchgeführt.   

Hinweise für Angehörige und Besucher

Bitte benutzen Sie beim Betreten der Station den Desinfektionsspender und nehmen Sie zunächst im Besucherraum Platz. Haben Sie ein wenig Geduld, Sie werden dann zu Ihrem Angehörigen geführt oder über notwendige Wartezeiten informiert. 
Bitte benutzen Sie auch den Desinfektionsspender im Patientenzimmer bevor Sie zu Ihrem Angehörigen gehen. Bei einem möglichen Nachweis von multiresistenten Keimen bei Ihren Angehörigen oder einem Nachbarpatienten kann es erforderlich sein, dass Sie bestimmte Hygienemaßnahmen befolgen müssen. Unser Personal wird Ihnen die Situation und mögliche Gefährdungen für Ihren Angehörigen oder Sie selbst erläutern.

Sprechen Sie Ihren Angehörigen an, auch wenn er Sie scheinbar nicht hören kann. Berühren Sie Ihn, nehmen Sie seine Hand und erzählen Sie Ihm etwas Positives aus seinem Umfeld. Sie werden überrascht sein, woran sich unser scheinbar schlafender Patient später erinnern kann. Sie werden so den Heilungsprozess positiv unterstützen!

An persönlichen Sachen bringen Sie bitte nur eine Waschtasche mit Inhalt (bspw. Zahnbürste, Kamm, Duschbad, Deo, Rasierapparat) sowie Brille, Hörgerät oder Zahnprothesen und möglichst persönliche Dinge wie z. B. Familienfotos oder Ähnliches mit. Bitte bringen Sie keine Handtücher, Waschlappen, Bekleidung, Wertgegenstände und Geld mit.

Sie können ein ärztliches Gespräch mit dem diensthabenden Arzt oder mit dem Oberarzt der Station vereinbaren. Auch können Sie sich telefonisch über die Rufnummer 0351/4582989 jederzeit, im Notfall oder üblicherweise während der Regelarbeitszeit über Zustand und Verlauf Ihres Angehörigen erkundigen. Wir bitten Sie aber, aufgrund der hohen Beschäftigungsintensität der Ärzte innerhalb Ihrer Familie einen festen Ansprechpartner zu bestimmen, der die telefonischen Nachfragen führt und danach die weiteren Familienmitglieder informiert.

Sollte Ihr Angehöriger für einen längeren Zeitraum nicht ansprechbar und selbst entscheidungsfähig sein und keine gültige Patientenvollmacht vorliegen, müssen wir in seinem Interesse eine vorübergehenden Vorsorgevollmacht für medizinische und Gesundheitsfragen beantragen. Dafür sollte möglichst ein Angehöriger zur Verfügung stehen, der die letzten zwei Jahre den engsten Kontakt zum Patienten hatte und somit in seinem mutmaßlichen Willen entscheiden kann. 

Angehörige von Intensivpatienten werden vielleicht nach diesen Informationen oder beim Besuch auf unserer Intensivstation beunruhigt oder verunsichert sein. Die vielen medizinischen Geräte, die vielen Schläuche, Ihr oft nicht ansprechbarer Angehöriger, aber auch schon die gesamte ungewohnte Atmosphäre können Angst und Sorge verbreiten, sollten Ihnen aber auch die Gewissheit vermitteln, dass hier alles nur mögliche für unsere Patienten, Ihre Angehörigen, getan wird. Zögern Sie nicht uns anzusprechen. Teilen Sie uns die Wünsche und möglichen Bedürfnisse unseres gemeinsamen Patienten mit. Wir werden Ihnen Auskunft über die Erkrankungen und Behandlungen erteilen und auch die angestrebten Therapieziele erläutern.

Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesen Informationen nur einen Teil Ihrer Fragen beantworten und dass wir Ihnen nur teilweise Ihre Ängste und Sorgen nehmen können. Alle weiteren Fragen werden wir Ihnen gern im persönlichen Gespräch beantworten.