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Abstracts


Riechfunktion nach Gesichtsfrakturen

Friedrich H, Terzic A, Caversaccio M, und Landis BN - Universitäts-HNO Klinik Bern und Kieferchirurgische Universitäts-Klinik Genf; bnlandis@yahoo.co.uk

Effects of olfactory training in patients with Parkinson´s disease

Haehner A, Tosch C, Wolz M*, Storch A*, Reichmann H*, Hummel T

Arbeitsbereich Riechen und Schmecken der HNO-Klinik, *Neurologische Klinik, Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“, Antje.Haehner@uniklinikum-dresden.de

Decrease of olfactory function in patients with Parkinson’s disease (PD) is a well-investigated fact. Studies indicate that pharmacological treatment of PD fails to restore olfactory function in PD patients. The aim of this investigation was whether patients with PD would benefit from ‘‘training’’ with odors in terms of an improvement of their general olfactory function. It was hypothesized that olfactory training should produce both an improved sensitivity towards the odors used in the training process and an overall increase of olfactory function.

Methods: One group of PD patients with olfactory loss performed the training, whereas another group did not. Olfactory training was performed over a period of 12 weeks. Patients exposed themselves twice daily to four odors (phenyl ethyl alcohol: rose, eucalyptol: eucalyptus, citronellal: lemon, and eugenol: cloves). Olfactory testing was performed before and after training using the ‘‘Sniffin’ Sticks’’ (thresholds for phenyl ethyl alcohol, tests for odor discrimination, and odor identification) in addition to threshold tests for the odors used in the training process.

Results: Compared to baseline, training PD patients experienced a significant increase in their olfactory function, which was observed for the Sniffin’ Sticks test score and for thresholds for the odors used in the training process. In contrast, olfactory function was unchanged in PD patients who did not perform olfactory training.

Conclusions: The present results indicate that olfactory training may increase olfactory sensitivity in PD patients.

Fallbeispiele aus der Riechsprechstunde

Hauswald B

Universitäts-HNO Klinik Dresden; bettina.hauswald@uniklinikum-dresden.de

Mit Kasuistiken möchten wir auf die Bedeutung der Dresdner olfaktologisch/gustologischen Spezialsprechstunde hinweisen. Im Rahmen dieser Sprechstunde wurden Patienten mit Riechstörungen unterschiedlichster Genese HNO-ärztlich untersucht. Nach dem Ausfüllen eines standardisierten Fragebogens erfolgt die ausführliche olfaktologisch/gustologische Anamneseerhebung. Danach erfolgt die HNO-ärztliche, insbesondere die nasenendoskopische Untersuchung. Hieran anschließend wird eine eingehende psychophysische Riechprüfung mit Hilfe der "Sniffin' Sticks" bzw. Spezialuntersuchungen zum retronasalen Riechen bzw. der gustatorischen Funktion durchgeführt und ggf. werden olfaktorisch evozierte Potentiale (OEP) abgeleitet. Hierauf folgt eine eingehende Beratung des Patienten gemeinsam durch den HNO-Arzt und dem Olfakto- und Gustologen, ggf. mit Therapieentscheid. Ausgewählte Kasuistiken werden vorgestellt.

Defizite der ärztlichen Aufklärung bei Patienten mit Riechstörungen

Haxel B1, Nisius A1, 2, Fruth K1, Mann W1, Muttray A2

1 Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- Hals-Chirurgie der Universitätsmedizin, 2 Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz; haxel@hno.klinik.uni-mainz.de

Einleitung: Riechstörungen gehören mit einer Prävalenz von 15 bis 20% zu den häufigen Gesundheitsstörungen in der Bevölkerung. Aufgrund eines nicht oder nur eingeschränkt funktionierenden Riechvermögens sind Betroffene spezifischen Gefährdungen ausgesetzt. Deshalb stellt die Aufklärung über diese Gefahren eine wichtige ärztliche Aufgabe dar. Bislang liegen kaum Daten darüber vor, wie gut Betroffene aufgeklärt sind.

Methoden: 105 konsekutive Patienten, die sich wegen einer Riechstörung in der Universitätsmedizin Mainz vorstellten, wurden mit einem Fragebogen zum Umfang der Beratung durch die bislang behandelnden Ärzte befragt. Das Riechvermögen wurde mit einem validierten Riechtest (Sniffin´ Sticks) untersucht.

Ergebnisse: 46% der Patienten litten an einer Hyposmie, 40% an einer funktionellen Anosmie. Die Dauer der Riechstörung betrug im Median 10 Monate. Die meisten Patienten litten an einer post-infektiösen bzw. idiopathischen Riechstörung. Über 90% der Patienten hatten wegen der Beschwerden im Vorfeld einen HNO-Arzt und 60% einen Allgemeinmediziner aufgesucht. Mehr als zwei Drittel der Patienten waren berufstätig. 95% der Patienten gaben an, bislang keinerlei Beratung oder Aufklärung über die mit ihrer Riechstörung verbundenen Gefährdungen erhalten zu haben. 6% der Patienten konnten ihren Beruf aufgrund der Riechstörung nicht mehr ausüben.

Schlussfolgerungen: Patienten mit einer Riechstörung sollten einer angemessenen Diagnostik inklusive validiertem Riechtest zugeführt werden. Dabei ist eine adäquate Aufklärung über notwendige Verhaltensmaßnahmen (Installation von Rauchmeldern, ggf. Gasmeldern, Vorsichtsmaßnahmen beim Verzehr von Lebensmitteln und bei der Hygiene) durchzuführen. Bei berufstätigen Patienten ist eine Analyse der Gefährdung am Arbeitsplatz notwendig.

Die olfaktorische Funktion bei Risikopersonen für Diabetes mellitus

Hecker A, Hähner A, Hummel T

Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“, Arbeitsbereich Riechen und Schmecken der HNO-Klinik; Antje.Hecker@mailbox.tu-dresden.de

Hintergrund: Die olfaktorische Funktion bei Patienten mit Diabetes mellitus wurde in der Vergangenheit mehrfach untersucht. Einige Studien konnten Riechstörungen belegen, als deren Ursachen u.a. diabetische Angiopathie und Neuropathie, die Resistenz von Insulinrezeptoren in olfaktorischen Rezeptorneuronen sowie ein genetischer Polymorphismus beschrieben worden. Bisher existieren noch keine Studien über das Riechvermögen von Patienten mit Prädiabetes. Ziel dieser Studie war daher die Klärung der Frage, inwieweit Risikofaktoren für Diabetes mit dem Auftreten von Riechstörungen einhergehen.

Material und Methoden: Untersucht wurden 164 Teilnehmer an der PRAEDIAS-Studie der Klinik für Innere Medizin des Universitätsklinikums Dresden. Die Probanden erhielten u.a. einen oralen Glukosetoleranztest, Gewichts- und RR-Bestimmung, BMI und Waist-Hip-Ratio. Mit dem FINDRISK-Bogen erfolgte die schnelle und kostengünstige Erfassung des Diabetesrisikos; es kamen eine Fragebogen zur Depressivität (ADS-Wert) und ein Fragebogen zum Riechen zur Anwendung. Aus den Laborparametern wurde ein umfangreiches Stoffwechselprofil erstellt. Mit den Sniffin' Sticks wurde der SDI-Wert bestimmt.

Ergebnisse: Die untersuchten Probanden waren im Mittel 52 Jahre alt. Die Ergebnisse der Riechtestung sind mit den Normwerten für die jeweiligen Altersgruppen vergleichbar. Es bestanden bei einem großen Teil der Probanden Störungen des Glukose- und Fettstoffwechsels. Sowohl die Ergebnisse des OGTT als auch die des FINDRISK-Wertes wurden mit denen des SDI per ANOVA-Test untersucht. Demnach besteht kein Zusammenhang zwischen dem Diabetesrisiko und der Riechfunktion. Allerdings wurden Hinweise auf einen Zusammenhang der Riechfunktion mit einzelnen Risikofaktoren für die Entstehung von Diabetes gefunden.

Diskussion: Der aktuellen Studienlage und der vorliegenden Untersuchung nach zu urteilen, ist die Ursache einer bestehenden Riechstörung bei Diabetikern weniger in der pathologischen Lage des Glukosestoffwechsels zu suchen als in eventuellen Begleiterkrankungen. Aus diesem Grund sollten Riechstörungen bei Diabetikern Anlass zur weiteren Abklärung geben.

Kontextuell passende Gerüche intensivieren den Salz-Geschmack – eine FMRI-gestützte Untersuchung

A salty-congruent odor enhances saltiness: fMRI study

Hummel T1, Iannilli E1, Hummel C1, Gerber J2, Krammer GE3, van Lengerich B4, und Seo HS1
1
Universiäts-HNO Klinik Dresden, 2Abteilung Neuroradiologie, Dresden; 3Research & Innovation, Symrise AG, Holzminden; 4Research & Innovation, General Mills, Minneapolis, USA; thummel@mail.zih.tu-dresden.de

Excessive intake of dietary salt (sodium chloride) may increase the risk of chronic diseases. Accordingly, various strategies to reduce salt intake have been conducted. The present study aimed to investigate whether a salty-congruent odor can enhance saltiness on the basis of psychophysical (Experiment 1) and neuroanatomical levels (Experiment 2). In Experiment 1, after receiving one of six stimulus conditions: three odor conditions (odorless air, congruent, or incongruent odor) by two concentrations (low or high) of either salty or sweet taste solution, participants were asked to rate taste intensity and pleasantness. In Experiment 2, participants received the same stimuli during the functional magnetic resonance imaging scan. In Experiment 1, compared with an incongruent odor and/or odorless air, a congruent odor enhanced not only taste intensity but also either pleasantness of sweetness or unpleasantness of saltiness. In Experiment 2, a salty-congruent combination of odor and taste produced significantly higher neuronal activations in brain regions associated with odor-taste integration (e.g. insula, frontal operculum, anterior cingulate cortex, and orbitofrontal cortex) than an incongruent combination and/or odorless air with taste solution. In addition, the congruent odor-induced saltiness enhancement was more pronounced in the low concentrated tastant than in the high concentrated one. In conclusion, the present study demonstrates the congruent odor-induced saltiness enhancement on the basis of psychophysical and neuroanatomical results. These findings support an alternative strategy to reduce excessive salt intake by adding salty-congruent aroma to sodium reduced food. However, there are open questions regarding the salty-congruent odor-induced taste unpleasantness.



Gustatory pathways in humans studied by means of Umami and Salt stimuli: an fMRI study

Iannilli E1, Singh PB1,2 , Schuster B1, Gerber JC3, and Hummel T1

1Smell & Taste Clinic, Department of Otorhinolaryngology, 3Department of Neuroradiology, University of Dresden Medical School (“Technische Universität Dresden”), Germany; 2Department of Oral Biology, Faculty of Dentistry, University of Oslo, Norway; emilia.iannilli@googlemail.com

Aim of the present study was to investigate laterality of the gustatory system in the human brain for the taste qualities elicited by MSG (monosodium glutamate) and NaCl (sodium chloride). A total of 23 subjects participated in a block-design functional magnetic resonance imaging (fMRI) study. Liquid stimuli were presented at supra- threshold concentrations and delivered by means of a computer controlled gustometer. Left and right sides of the mouth were stimulated separately in order to correlate statistical parametrical maps to both the site of the stimulus and the specific taste quality. Following the effects of the site of stimulation through primary and secondary gustatory cortex an effort was made to explore the laterality of the gustatory pathways. Our results showed for both tastants a predominance of ipsilateral connections at the thalamus level, but also a contralateral link could be hypothesized for MSG. Insula left and right regions were both involved for both the tastants. In these regions we found high proportion of ipsilateral connection for NaCl, while for MSG the left side Insula seems respond contralaterally and the right side ipsilaterally. Considering OFC/PFC, left-sided stimulation with NaCl or MSG produced left OFC activation that means a clear ipsilateral path for NaCl while for MSG at this level the path seems to suggest a direct link from the thalamus.

Regeneration fungiformer Papillen nach Resektion

Kopf E und Just T

Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie „Otto Körner“ der Universität Rostock (Direktor: Prof. Dr. H.W. Pau); tino.just@teambender.de

Hintergrund: Daten zur Regeneration fungiformer Papillen (fPap) beim Menschen basieren bislang auf molekularbiologische und mikroskopische Untersuchungen von resezierten Papillen. Die Nutzung der konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopie zur in-vivo-Volumetrie der Schmeckknospen benötigt die Histologie, um die in-vivo-Daten zu verifizieren. Ziel der Untersuchung ist zu klären, ob resezierte fPap mit deren Schmeckknospen regenerieren und wenn ja, in welchem Zeitraum.

Material und Methoden: Im Selbstversuch wurden 3 fPap reseziert. Die Entnahmestelle wurde über einen Zeitraum von 8 Wochen unter Verwendung eines Laser-Scanning Mikroskops abgebildet. Der 3,2mm x 3.2mm große Bildausschnitt (Art Composite Modus) ermöglichte die Identifizierung von Referenzpapillen über die eine Zuordnung der Entnahmestellen zweifelsfrei gelang. Nach Identifizierung der Papillenregionen erfolgten Tiefenscans, um die Regeneration der Schmeckknospen in vivo zu erfassen.

Ergebnisse: Die Regeneration der fPap begann nach etwa 3 Wochen. Ab der 5. Woche nach Entnahme lassen sich wieder Schmeckknospen abbilden. Es war eine stete Volumenzunahme der fPaps zu verzeichnen, bis die vermutlich ursprüngliche Papillengröße erreicht wurde. Danach ließen nur noch geringe Abweichungen des Papillendurchmessers nachweisen.

Schlussfolgerungen: Selbst die komplette Resektion einzelner Schmeckpapillen der Zunge führt über einen Zeitraum von 3 bis 5 Wochen zur Neubildung von fPaps und deren Schmeckknospen. Es ist anzunehmen, dass eine oberflächliche Resektion der Schmeckknospen zu einer schnelleren Regeneration führt. Dieser Effekt sowie die Darstellung der Volumenänderung der Schmeckknospen ist Gegenstand derzeitiger Arbeiten.

Schmeckfunktion bei kongenitalen Anosmikern

Landis BN, Engelhardt V, Croy I, und Hummel T – Universitäts-HNO Kliniken Bern und Dresden; bnlandis@yahoo.co.uk

Der Einfluss von Salz auf Gustatorisch evozierte Potentiale

Meusel T1, Hummel T2, Landis BN3, und Seo HS2

Universitäts-HNO Kliniken Erlangen1, Dresden2, und Bern3; thomas-meusel@web.de

Evaluation eines Protokolls zur psychophysischen Charakterisierung von Adaptationsvorgängen gegenüber olfaktorischen Reizen

Stuck BA, Fadel V und Sommer JU; Universitäts-HNO-Klinik Mannheim; Boris.Stuck@umm.de

Wirkt eine unterbewusste Exposition von Düften auf das Immunsystem?

Trellakis Sa, Fischer Ca, Rydleuskaya Aa, Tagay Sb, Bruderek Ka, Greve Ja, Lang Sa, Brandau Sa

a Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, b Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Essen; trellakis@gmx.de

Hintergrund: Das Olfaktorische System könnte in der Interaktion zwischen Gehirn und Immunsystem involviert sein, so dass eine Duftexposition verschiedene Immunfunktionen beeinflussen könnte. In den meisten Studien über Dufteffekte sind sich die Teilnehmer bewusst, dass eine Duftexposition vorliegt. Die Mechanismen der unterbewussten Wahrnehmung von Düften unterscheiden sich jedoch von der bewussten.

Methoden: 32 verblindete Probanden wurden für je eine halbe Stunde entweder einem stimulierenden Ätherischen Öl, einer Kontrolle oder einem entspannenden Ätherischen Öl an drei unabhängigen Tagen exponiert. Die Aktivität neutrophiler Granulozyten, die Blutkonzentrationen auf Neutrophile bezogener Immunmarker und weitere Parameter wurden untersucht.

Ergebnisse: Wir haben ein statistisches Modell geprüft, in dem angenommen wurde, dass stimulierende und entspannende Düfte entgegengesetzte Effekte haben. Diese Hypothese konnte nicht bestätigt werden, da wir für keinen der getesteten Parameter einen signifikanten Effekt im Rahmen dieses Modells beobachten konnten.

Diskussion: Die von uns getesteten humanen Immunfunktionen werden bei verblindeten Probanden eher nicht durch eine kurzzeitige Duftexposition moduliert. Zukünftige Studien sollten z.B. die Expositionsdauer, Art und Konzentration der geprüften Düfte variieren und zwischen bewusster und unterbewusster Exposition vergleichen.

Einfluß nächtlicher Duftstoffapplikation auf Stimmungslage und Traumerlebnis bei depressiven Patientinnen

Vent J, Damm M, Vitinius F, Hellmich M, Hüttenbrink KB

Universitäts-HNO Klinik Köln; julia.vent@uk-koeln.de

Influence of noise on olfactory threshold measurement

Vodička J1, Žák M2, Pokorný J2, and Mejzlík J1

1Department of Otorhinolaryngology and Head and Neck Surgery, University of Pardubice, Regional Hospital Pardubice, Czech Republic; 2Jan Perner Transport Faculty, University of Pardubice, Czech Republic; jan_vodicka@hotmail.com

Introduction: Tests of subjective olfactometry are usually performed in quiet room. We were interested, whether threshold of pleasant and unpleasant odorant would be changed when noise was present during examination.

Materials and methods: 20 healthy volunteers were included in the study. Special sticks were filled with odorant (benzaldehyde and diesel) in concentration close to threshold level. Threshold was measured similarly to the method used in Sniffin’ Sticks test. Subjects had to choose one stick filled with odorant from three (other two included water). All subjects were tested twice. Half of them were examined in a quiet room first. Than noise (70 dB of traffic sound) was present during whole testing. Other subjects were tested first when noise was present.

Results: The mean value (±SD) for diesel were 12.1 (±2.23) and 11.8 (1.86) in quiet and noise, respectively. Values for benzaldehyde were 5.1 (±2.36) and 5.5 (±2.45) in quiet and noise, respectively. We haven’t found significant difference in threshold levels for both odorants measured in noisy or quite room. Considering the sequence of testing, subjects gained significantly better score in second measurements when threshold level of diesel was tested. The difference for threshold of benzaldehyde was not significant.

Conclusion: Threshold testing of olfaction gives valuable results even when noise is present.


Real-time PCR of trigeminal receptor mRNAs in human nasal biopsies

Zimmermann J1, Hummel T3, Hermann A2, Storch A2, Kanzler S2, Scheibe M3, Meusel T3, und Witt M4

1Dept. Anatomy, TU Dresden, Dresden, Germany; 2Dept. Neurology and Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD), TU Dresden, Dresden, Germany; 3Otorhinolaryngology, TU Dresden, Dresden, Germany; 4University of Rostock, Rostock, Germany

Background: Previous research suggests that chemosensory stimuli mediated by branches of the trigeminal nerve are perceived differentially dependent on the location within the nasal cavity.

Aim: The aim of this study was to acquire data on the occurrence of various trigeminal receptor mRNAs in different locations of the nasal mucosa using real-time PCR.

Subjects & Methods: Biopsies of 12 healthy individuals (mean age: 37.8 years) were taken from the insertions of the middle and inferior turbinates, as well as anterior ventral and posterior dorsal septum. Real time-PCR was performed using primers for TRPA1 (ankyrin-like receptor with transmembrane domain I), ACCN3 (acid-sensing ion channel), TRPV1 (transient receptor potential vanilloid receptor 1), TRPM8 (transient receptor potential receptor M8), and CALCB1 (calcitonin gene-related product). As housekeeping gene, HMBS was used. All primers were positively tested in a human trigeminal ganglion.

Results: Strongest expression of all receptor genes was shown for TRPV1 and ACCN3, especially in septal regions of male individuals, TRPM8 was not detected. TRPA1 mRNA was more strongly expressed in anterior septal areas of female subjects in comparison to males. Younger subjects presented stronger receptor mRNA expressions than older ones.

Conclusions: Present data of this small group tend to show a stronger expression of TRPV1 and ACCN3 in anterior septal areas of the nasal cavity compared to posterior and lateral locations. Supporting previous electrophysiological data, the results fit to guarding functions of the trigeminal system at anterior entry sites of the respiratory tract.