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Kindliches Glaukom

Kindliches Glaukom

Einem Glaukom im Kindesalter liegt eine Fehlentwicklung des Augenvorderabschnitts vor, so dass ein re

gelrechter Abfluss des Kammerwassers verhindert wird. Im Gegensatz zum Erwachsenenalter sind die Augenhüllen in den Monaten nach der Geburt noch dehnbar, so dass es zu einer Vergrößerung des Auges über das normale Augenwachstum hinaus kommt.

 Charakteristisch ist deshalb bei Manifestation in den ersten Lebensmonaten eine Vergrößerung der Hornhaut mit vermehrtem Tränen und Lichtscheu. Es können auch Trübungen der Hornhaut durch den Eintritt von Flüssigkeit in die Schichten der Hornhaut auftreten. Bei Manifestation im späteren Kindes- oder Jugendalter sind die Symptome weniger spezifisch und ähneln mehr denen des Erwachsenenalters.

Bei längerdauernder Augendruckerhöhung kommt es zum Sehnervenschaden. Dieser führt zur Minderung der Sehleistung bis hin zur Erblindung.

Ein Glaukom ist deshalb eine sehr ernstzunehmende Erkrankung, deren Diagnostik und Therapie im Kindesalter aufgrund der Seltenheit des Krankheitsbildes speziellen Zentren vorbehalten ist.

Die Universitätsaugenklinik Dresden verfügt aufgrund ihrer Schwerpunktausrichtung Glaukom auch bei der Behandlung der kindlichen Glaukome über einen großen Erfahrungshorizont.

Es wird das gesamte Spektrum an moderner Glaukomdiagnostik, konservativer und operativer Glaukomtherapie angeboten.

Die Betreuung der kindlichen Glaukompatienten erfolgt über den Arbeitsbereich Kinderophthalmologie in Zusammenarbeit mit den Glaukomspezialisten der Klinik, Prof. Pillunat und OÄ Pillunat.

Sprechzeiten:

  • Montag - Freitag:     7.30 -13.30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag:    14.00-16.30 Uhr

 Kontakt:

Terminvereinbarung
Frau Monique Hanke
Telefon: 0351 / 458 2102
E-Mail:

Praktische Hinweise

Zur Diagnostik ist in der Regel zunächst eine Untersuchung im Wachzustand sowie eine Untersuchung in Sedierung bzw. Narkose notwendig. Die Therapie ist im Kindesalter in der Regel operativ. Untersuchungen in Sedierung und Narkose können wir nach dem 6. Lebensmonat ambulant anbieten. Bei Operationen macht sich ein stationärer Aufenthalt erforderlich. Die Kinder werden auf der Kinderstation KIK-S5 liebevoll betreut. Die Mütter (nach Absprache auch Väter) werden gemeinsam mit den Kindern untergebracht und können so die ganze Zeit bei ihren Kindern bleiben