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Arbeitsbereich Strabologie, Neuroophthalmologie und Kinderophthalmologie

Im Arbeitsbereich Strabologie, Neuroophthalmologie und Kinderophthalmologie werden alle Kinder sowie Patienten jeden Lebensalters mit Erkrankungen der Augenbeweglichkeit und des beidäugigen Sehens, der Augenhöhle und Muskelerkrankungen betreut.

Team:

Sprechzeiten:

  • Montag - Freitag:     7.30 -13.30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag:    14.00-16.30 Uhr

Kontakt:

Terminvereinbarung:

Kerstin Köhler
Telefon: 0351 / 458 2102


Diagnostik und Therapie folgender Krankheitsbilder

  • Alle Formen von Schielen (Strabismus), auch verdecktes/latentes Schielen (Heterophorie) in jedem Lebensalter
  • Sehschwäche (Amblyopie)
  • Alle Augenerkrankungen des Kindesalters
  • Neurologische Erkrankungen mit Augenbeteiligung, insbesondere Muskelerkrankungen (Mitochondriopathien "CPEO", Myasthenie)
  • Orbitaerkrankungen, insbesondere Schilddrüsenerkrankungen mit Augenbeteiligung (Link endokrine Orbitopathie)
  • Blepharospasmus
  • Kopfschiefhaltungen?
  • Kopf- und Augenschmerzen (Asthenopie)
  • Augenzittern (Nystagmus)
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie)

Praktische Hinweise

Der Arbeitsbereich Strabologie, Neuro- und Kinderophthalmologie befindet sich im Erdgeschoss. Die Anmeldung erfolgt am zentralen Tresen.

Die Patientenbetreuung erfolgt nach Terminvereinbarung und Überweisung (mit Überweisungsschein und Befundbericht) durch den ambulanten Augenarzt. Bei Notfällen ist selbstverständlich auch eine primäre Vorstellung möglich.

Der Untersuchungsablauf richtet sich nach dem Krankheitsbild und den dafür notwendigen Untersuchungen. In der Regel untersucht Sie oder Ihr Kind eine Orthoptistin und/oder Assistenzärztin vor. Dann erfolgt die Facharzt- und/oder Oberarztvorstellung.

Bei vielen Patienten, insbesondere bei Kindern zur Brillenbestimmung (Skiaskopie), ist eine Pupillenweitstellung durch Augentropfen notwendig, die das Sehen mindestens am Untersuchungstag, manchmal auch noch länger beeinträchtigen. Das Führen eines Kraftfahrzeuges, das Besuchen der Schule, Klettern auf Gerüsten oder die Arbeit an Maschinen ist in diesen Fällen nicht bzw. erschwert möglich. Zudem tritt verstärkte Blendung auf (wenn vorhanden, Sonnenbrillen mitbringen!).

Für Erwachsene: Zur Erstuntersuchung sollte etwas mehr Zeit eingeplant werden. Bitte bringen sie Vorbefunde, Begleitschreiben Ihres Arztes und auch alte Brillen (bzw. Brillenpass vom Optiker) mit. Wie schon erwähnt, kann die medikamentöse Erweiterung der Pupille erforderlich werden. Bitte bedenken Sie, dass Sie danach nicht selbst ein Fahrzeug führen dürfen.

Für Eltern: Wir versuchen immer, Ihrem Kind freundlich entgegenzukommen, Ängste zu nehmen und die Untersuchungen spielerisch und ohne "Festhalten" ablaufen zu lassen. Wir brauchen aber Ihre Mithilfe, damit sich Ihr Kind wohlfühlt und gutgelaunt bei den Untersuchungen mitarbeitet.

Für die Wartezeiten gibt eine Wickel- und Spielecke. Da Wartezeiten durchaus auch länger sein können (z.B. wenn die Augentropfen zur Pupillenweitstellung 40 Minuten wirken müssen), ist es trotzdem hilfreich, wenn Sie ein Lieblingsspielzeug, ein Buch zum Vorlesen und etwas zu essen und zu trinken dabei haben.