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PJ in der Urologie

Praktisches Jahr

Eine Vielzahl von Studierenden absolviert in der Klinik und Poliklinik für Urologie das PJ-Wahlfach oder eine klinische Famulatur. Unser oberstes Ziel ist es, die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen bestmöglich in das Team unserer Klinik zu integrieren. Als Studierender hat man in unserem Haus die Möglichkeit, unter kompetenter Anleitung eine Vielzahl von Tätigkeiten zu erlernen und in allen Bereichen der Klinik Erfahrung zu sammeln. Während des Praktischen Jahres erfolgt eine Rotation in alle Fachbereiche der Klinik. Somit wird den Studierenden das gesamte Spektrum der Urologie innerhalb eines Tertials vermittelt.

Neben dem Praktischen Jahr bieten wir natürlich auch die Möglichkeit, kurzfristig einen Famulaturplatz in der Urologie zu erhalten.

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Informationen zum PJ in der Urologie

PJ-Studenten sind in der Klink und Poliklinik für Urologie jederzeit willkommen und erhalten interessante Einblicke in die Klinikabläufe. Ein häufiger Einsatz als Assistenz bei urologischen Operationen aller Schwierigkeitsstufen ist vorgesehen und eine angemessene Vergütung gewährleistet.

Verantwortlich

  • Prof. Dr. med. C. Thomas

Gruppengröße

  • Bis zu fünf Studierende

Zeitpunkt / Stundenumfang

  • Für die Dauer von ca. 16 Wochen
  • wöchentliche Arbeitszeit: 40 Stunden
  • Arbeitsbeginn: 7:30 Uhr
  • Die urologische Klinik ist daran interessiert, qualifizierte Studenten für das Praktische Jahr in der Urologie zu gewinnen. Aus diesem Grunde wird den Studierenden im PJ ein Stipendium von 400 € im Monat angeboten.

Ausbildungsziele / Themenkomplexe

  • Das Praktische Jahr in der Urologischen Klinik und Poliklinik umfasst schwerpunktmäßig die Teilnahme an der stationären Patientenversorgung sowie eine regelmäßige Teilnahme an einem breiten Spektrum urologischer Operationen. Ein Teil des Praktischen Jahres wird auch in der Urologischen Poliklinik absolviert. Gleichzeitig wird den Studierenden ausreichend Zeit zum Selbststudium gewährt.

Voraussetzungen für den Leistungsnachweis

  • Voraussetzungen gemäß Rahmenpraktikumsordnung
  • Regelmäßige Teilnahme

Termine

  • Am ersten Tag Treff im Studentensekretariat (Frau Weber, Haus 19, 1. OG, Zimmer 1.147)
  • Übergabe des Logbuches und weiterer klinikinterner Informationen

Erfahrungsberichte von PJ-Studierenden in der Urologie

Erfahrungsberichte des PJ-Tertials in der Urologie

Mein Wahltertial habe ich an der Uniklinik Dresden in der Urologie verbracht.

Der Tag hat um 7:30 Uhr mit der Visite auf einer der drei Normalstationen oder der IMC begonnen. Danach ging es mit der Frühbesprechung weiter. Montags fanden im Anschluss an diese Besprechung interessante Fortbildungen statt, denen man als PJler selbstverständlich auch beiwohnen durfte.

Sowohl auf den Stationen, als auch in der Poliklinik konnte man erst unter Anleitung und dann selbstständig Ultraschalls durchführen, Patienten stationär aufnehmen und untersuchen, Katheter legen, Drainagen ziehen und Prostatastanzbiopsien unter Anleitung durchführen.

Im OP wurde man als Assistenz mit eingeteilt. Ansonsten konnte man bei Interesse bei jeder OP zusehen. So konnte ich ein großes Spektrum der urologischen Eingriffe sehen, wie z.B. eine Lebendnierentransplantation, roboterassistierte und offene radikale Prostatektomien, Zystektomien mit Neoblase oder MAINZ-Pouch, Nephrektomien, Ablatio testis, Zirkumzisionen, URS, TUR-BTs TUR-Ps, uvm.

Das Vertrauen, das mir als PJler entgegengebracht wurde, hat mich sehr beeindruckt und motiviert. Gleichzeitig wurde man mit seinen Aufgaben nicht allein gelassen und konnte sich immer auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen verlassen.

Insgesamt wurde man als PJler sehr herzlich ins Team aufgenommen. Ich habe mich äußerst wohl gefühlt und die Zeit in der Urologie als sehr lehrreich empfunden.

Isabel Leuchtweis


Meine ursprüngliche Motivation für ein PJ-Tertial in der Urologie war es, mehr Erfahrung im chirurgischen Bereich zu sammeln. Das Fach überzeugte dann allerdings durch ein unerwartet großes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. So hatte ich die Gelegenheit, auf die urologische Wachstation zu rotieren, in den Sprechstunden unterschiedliche Krankheitsbilder kennenzulernen und im OP-Saal sowohl allgemeine chirurgische Prinzipien als auch spezielle urologische Techniken zu erlernen. Dabei zeigten die Operateure und das OP-Personal große Geduld und betrachteten es als selbstverständlich, mir von der Lagerung über die Assistenz bis zum Wundverschluss alle wesentlichen Schritte der Eingriffe näherzubringen.

Besonders wertvoll war es außerdem, auf Station Routine bei sonographischen Untersuchungen zu erlangen. Eine solche Chance hatte ich in dieser Form an keinem anderen Punkt des Studiums und es hat mich in meiner fachlichen Entwicklung sehr weitergebracht.

                                                                                                                                                                                          Alexandra Filla