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ReKo

Effekte einer erneuten Bestrahlung bei Patienten mit wiederkehrenden Kopf-Hals-Tumoren

Die ReKo-Studie untersucht, wie sich eine erneute Bestrahlung auf Patienten mit wiederkehrenden Kopf-Hals-Tumoren auswirkt, die bereits eine Strahlentherapie durchlaufen haben. Bisher sieht die Standardbehandlung von wiederkehrenden Tumoren eine Operation oder Chemotherapie vor. Die erneute Bestrahlung soll in der ReKo-Studie statt mit Photonen durch Protonen erfolgen. Dabei werden die Kontrollierbarkeit des Tumors und die Nebenwirkungen für den Patienten untersucht. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Protonenbestrahlung umliegendes, gesundes Gewebe weitaus weniger belastet als die Photonenbestrahlung. 

Studienteilnehmer werden vom Studienleiter ausgewählt und müssen sich in guter körperlicher Verfassung befinden. Die Protonenbestrahlung erfolgt einmal täglich, fünf Mal pro Woche über etwa 6 Wochen. Während der Bestrahlung stellt sich der Patient mindestens einmal pro Woche, nach dem Ende der Behandlung einmal alle drei Monate beim Studienarzt vor. Eine Chemotherapie kann die Behandlung im Einzelfall ergänzen.

Die ReKo-Studie wird durchgeführt von der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Es sollen insgesamt 50 Patienten im Zeitraum von Juli 2015 bis August 2020 in die Studie eingeschlossen werden.

Kontakt

Studienambulanz der Strahlentherapie
0351 459 2238

Mehr Informationen unter: http://www.oncoray.de/research/clinical-trial-center/laufende-klinische-studien/reko/