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PORTAF

Vergleich: Verringert ein neues Bestrahlungsschema das Risiko des Wiederauftretens von operierten Lungentumoren?

Die PORTAF-Studie vergleicht zwei Bestrahlungsmethoden bei Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom, die deswegen bereits operiert wurden. Dabei handelt es sich um das neue akzelerierte Bestrahlungsschema (7 Bestrahlungen pro Woche) und das bisherige konventionelle Bestrahlungsschema (5 Bestrahlungen pro Woche). Untersucht wird, ob die neue Methode das Risiko des Wiederauftretens des Tumors verringert.

Die Studienteilnehmer werden zufällig und zu gleicher Anzahl den beiden Bestrahlungsschemata zugeteilt. Sie erhalten 25-33 Einzelbestrahlungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Ausbreitungsstadium des Tumors in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen.  Bis zu fünf Jahre nach Ende der Strahlentherapie wird per CT- oder PET-Scan das Verhalten des Lungenkarzinoms überprüft.

Die PORTAF-Studie wird durchgeführt von der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Es sollen insgesamt 308 Patienten im Zeitraum von November 2014 bis November 2019 in die Studie eingeschlossen werden.

Kontakt

Studienambulanz der Strahlentherapie
0351 459 2238

Mehr Informationen unter: http://www.oncoray.de/research/clinical-trial-center/laufende-klinische-studien/portaf/