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Behandlungsschwerpunkte

Akuttraumatologie

Die Sektion „Trauma akut“ betreut Patienten mit Verletzungen der Weichteile und des Bewegungsapparates. Durch uns erfolgt die Versorgung offenener und geschlossenener Knochenbrüche, die Reposition von verrenkten Gelenken sowie die Versorgung jeglicher Weichteilverletzungen.

Kerngebiet der Sektion ist die Versorgung von akuten Einfach- und Mehrfachverletzungen bis hin zur Versorgung polytraumatisierter Patienten.

Was ist ein Unfall:

".. ein Ereignis, das unbeabsichtigt geschieht und Schaden anrichtet und bei dem auch Menschen verletzt oder getötet werden können"

Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit, gefolgt von Haushaltsunfällen, Verkehrsunfällen und Arbeitsunfällen.

Unter Berücksichtigung des Alters, passieren die meisten Unfälle in der Altersgruppe zwischen 15 und 45 Jahren (ca. 74-91 Unfälle pro 100 000 Einwohner/Jahr).

Statistisch gesehen erleidet jede Person mindestens einmal in Ihrem Leben eine Verrenkung des Sprunggelenkes. Die Verletzung wird überwiegend konservativ behandelt.

Die konservative und operative Therapie.

Die konservative Therapie (nicht operative Therapie) wird bei Bagatellverletzungen / Leichtverletzungen oder Verletzungen die nicht das Skelettsystem betreffen, empfohlen.

Grundsätzlich wird hier, ausgehend von individuellen Veletzungsmustern, ein spezielles Therapieschema erarbeitet.

Häufige Therapieansätze sind vorübergehende Ruhigstellung, Hochlagern und Kühlung sowie ggf. Entlastung des betroffenen Körperteils. In der Regel erfolgt die unterstützende Therapie mit Gabe von oralen oder lokalen Schmerzmedikamenten. Ergänzend können weitere krankengymnastische-, physiotherapeutische- und ergotherapeutische Maßnahmen verordnet werden. Manche Brüche des Skeletts lassen sich durch vorübergehende Ruhigstellung in Gips-oder Spezialorthesen stabilisieren und unter Entlastung zur folgenlosen Ausheilung bringen.

Besteht hier die Gefahr einer Funktionsbeeinträchtigung, erfolgt individuell die Indikation zur operativen Behandlung.

 

Fraktur Allgemein

Die Knochen im Körper eines Menschen zählen zu den kräftigsten und stabilsten organischen Strukturen, die die Natur hervorgebracht hat. Sie sind so widerstandsfähig wie Stahl und um ein vielfaches belastbarer als Stahlbeton. Und doch können sie in Folge von Unfällen zerbrechen wie Streichhölzer, aber auch Dank erstaunlicher Regenerationsfähigkeiten erneut verheilen.

Ursachen

Normalerweise benötig ein Knochenbruch eine ausgeprägte äußere Gewalteinwirkung. Jedoch besteht bei verschiedenen Erkrankungen (Osteoporose, Metastasen einer Krebserkrankung, Knochentumoren, Knochenerweichung etc.) bereits bei Bagatellverletzungen die Möglichkeit einer pathologischen Fraktur.

Symptome

Schmerzen, Schwellung, Rötung, Wärme oder eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit sind häufige Verletzungsfolgen, jedoch an sich unsichere Symptome, weil diese auch bei Zerrungen und Verletzungen der Weichteile auftreten können. Auch ein noch so heftiger Bluterguss deutet noch nicht mit Sicherheit auf eine Fraktur hin.

Behandlung                                                                                                                                                         

Hier gibt es drei Grundprinzipien: Reposition, Retention und Rehabilitation.

Zunächst erfolgt die Stellung der Knochenfragmente (Reposition). Dieses kann geschlossen allein durch der Fraktur speziell angepasste Handgriffe (Repositionsmanöver), evtl. unter Zuhilfenahme von Streckapparaten (Extension), unter Röntgenkontrolle erfolgen. Anschließend wird eine Ruhigstellung in der erzielten Stellung (Retention) mit Hilfe eines Gipsverbandes u./oder eines Dauerstreckzuges sowie entsprechender Lagerungsschienen durchgeführt.

Je nach Situation ist eine operative (blutige) Reposition in Kombination mit Fixierung der Bruchstücke durch Nägel, Schrauben und Platten adäquat, wobei möglichst Übungsstabilität angestrebt wird (Möglichkeit zu sofortiger Aufnahme von Bewegungsübungen) und offene Brüche in geschlossene umgewandelt werden.

Die operative Behandlung erfolgt immer unter Beachtung der Gegenanzeigen (Schock, Stoffwechselentgleisungen, schlechte - z.B. dermatologisch bedingte - Hautverhältnisse) und unter Infektionsprophylaxe (Antibiotika, Saugdrainage etc.). An Reposition und Retention schließen sich physiotherapeutische Maßnahmen bis zur Vollmobilisierung (Rehabilitation) an.

Es bestehen prinzipiell Indikationen für eine operative Therapie unter ambulanten oder stationären Bedingungen bei:

  • offenem Bruch
  • Bruch mit Gelenkbeteiligung
  • Bruch mit ausgeprägter Fehlstellung
  • hohem "nicht Heilungs - Potenzial" des Bruches unter konservativer Therapie
  • Instabilität des Bruches

Fraktur vorbeugen

Einem Knochenbruch sinnvoll vorzubeugen ist bei der Einwirkung äußerer Gewalt nur schwer möglich. Allerdings kann die Gefahr durch körperliche Fitness, ein normales Gewicht und durch eine gesunde Ernährung minimiert werden. Ein sportlich trainierter Mensch erleidet seltener eine Fraktur, z. B. aufgrund eines Sturzes auf Glatteis, da er beweglicher ist und in der Regel nicht so viel wiegt .

Gerade mit zunehmendem Alter, wenn die Kochen an sich etwas poröser werden, wird eine gesunde Lebensweise immer wichtiger. Sollte es dann doch einmal zu einer Fraktur gekommen sein, heilt der Knochen schneller wieder aus und die normale Beweglichkeit kann rascher wieder erlangt werden.

Schädel Hirn Trauma

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Sprunggelenksdistorsion

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distale Radiusfraktur

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Luxationen

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