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Beschleunigung - Wer findet das rechte Maß für unsere Kinder?

Beschleunigung - Wer findet das rechte Maß für unsere Kinder?

4. Veranstaltungsabend der Reihe "Psychotherapie - Die neue Pädagogik? Über das Aufwachsen in unsicheren Zeiten".
Wann
26.09.2018 von 19:00 bis 21:00
Deutsches Hygienemuseum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Deutsches Hygienemuseum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Kontaktname
Claudia Seifert
Contact Email
Kontakt Telefon
0351 458 5435
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An vier Abenden diskutieren Expert/innen aus Pädagogik und Psychiatrie, Wissenschaft und Medien kontrovers über Probleme und Herausforderungen kindlichen Aufwachsens heute. Obwohl sich die Rahmenbedingungen kindlichen Aufwachsens in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stark verbessert haben, scheinen Eltern heute besorgter und verunsicherter als je zuvor: Die Medien sind angefüllt mit Krisendiagnosen, pädagogische Ratgeber in Blog- und Buchform haben Hochkonjunktur, der Bedarf an Unterstützung in Erziehungsfragen ist enorm. Sind Eltern überfordert, wird nicht selten Unterstützung in Form psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung gesucht. Auch Fachärztinnen und –ärzte warnen: Gerade der Anstieg psychischer Erkrankungen bietet Anlass zur Sorge und zeigt die Notwendigkeit des Gegensteuerns in allen Systemen auf, die für unsere Kinder da sein sollen.


BESCHLEUNIGUNG

Wer findet das rechte Maß für unsere Kinder?

Referentinnen

Julia Dibbern , Journalistin und Autorin (“Slow Family. Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern”), Hamburg
Prof. Dr. Rolf Göppel , Erziehungswissenschaftler, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Moderation: Martina de Maizière , Supervisorin und Organisationsberaterin

In allen Lebensbereichen, so eine verbreitete Wahrnehmung in den modernen Industriegesellschaften, findet gegenwärtig eine Beschleunigung und Reizüberflutung statt. In Hektik und Hast des Alltages wird das „menschliche Maß“ ignoriert, es bleibt nicht genügend Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Diese Entwicklung macht auch vor Kindern und Jugendlichen nicht halt, im Familienalltag wie auch in den Bildungsinstitutionen. Als gegenläufiger Trend steht hier die Entdeckung der Langsamkeit, verbunden mit Schlagworten wie Achtsamkeit und Entschleunigung.