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Neugeborenenscreening Mukoviszidose

In Dresden wird bereits seit 1996 ein Neugeborenenscreening auf Mukoviszidose für Ostsachsen angeboten, am 01.09.2016 ist nun das bundesweite Neugeborenenscreening auf Mukoviszidose in Kraft getreten. Das Screening ist weiterhin  an die bereits bestehenden Screeninguntersuchungen für Neugeborene angekoppelt. Vor der Durchführung muss eine seperate schriftliche Einwilligung zur Untersuchung Erfolgen, die Aufklärung erfolgt durch den/die durchführenden Arzt/Ärztin oder Geburtsshelfer/-in.

Ein auffälliges Screening-Ergebniss bedeutet nicht, dass das Kind tatsächlich erkrankt ist. Dazu ist anschließend ein weiterer Test nötig, der sogenannte Schweißtest. Nur eines von 5 Kindern mit einem auffälligem Neugeborenenscreening-Ergebnis hat tatsächlich eine Mukoviszidose.

Die Durchführung des Schweißtestes zur Sicherung oder zum Ausschluss einer Mukoviszidose ist am UniversitätsMukoviszidoseCentrum (UMC) möglich, ebenso eine Untersuchung des Kindes, Erläuterung der Befunde und weiterführende Betreuung bei Bedarf.