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Über uns

Sachsen und Thüringen sind seit vielen Jahren die beiden Bundesländer mit der niedrigsten Neugeborenensterblichkeit. Diese guten Zahlen sind das Ergebnis einer langen und sehr engen Zusammenarbeit von Geburtshelfern und Neonatologen.

Um auch künftig Vorreiter bei der Versorgung von Risikoschwangeren und kranken Neugeborenen zu sein, wurde am Universtitätsklinikum Dresden und Jena das Projekt des „Feto-Neonatalen Pfades“ entwickelt. Dieser bietet den Schwangeren – bundesweit einmalig – eine strukturierte, interdisziplinäre und transsektorale Versorgung, die in der 10. Schwangerschaftswoche bei dem niedergelassenen Gynäkologen beginnt und ihren Abschluss am Ende des ersten Lebensjahres beim niedergelassenen Kinderarzt hat.

Ziel ist es, die Versorgung von Risikoschwangeren deutlich zu verbessern. Dazu wird die Arbeit von niedergelassenen und stationär tätigen Gynäkologen und Kinderärzten sowie Psychologen eng aufeinander abgestimmt und in einem Pfad strukturiert.

Dieses Projekt wurde von dem Zentrum für Feto-Neonatale Gesundheit am Universitätsklinikum Dresden und den Kollegen am Universitätsklinikum Jena gemeinsam mit den Partnern AOK PLUS Sachsen-Thüringen, BARMER sowie den Kassenärztlichen Vereinigungen Thüringen und Sachsen und den entsprechenden Landesärztekammern entwickelt. Mit einer finanziellen Unterstützung durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses in Höhe von 4,9 Mio Euro wird dieser Pfad in die Routine implementiert und dessen Wirksamkeit evaluiert.

Mit diesem Projekt stellen wir sicher, dass Sachsen und Thüringen auch künftig bei der Betreuung (Risiko)Schwangerer und ihrer (kranken) Neugeborenen bundesweit führend sind.

Der Feto-Neonatale-Pfad

Fetale Wachstumsretardierung und Präeklampsie

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