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Für Ärzte

Niedergelassene Gynäkologen 

Sie als ambulant tätige/r GynäkologIn identifizieren Risiko-Schwangere im Rahmen der Erstuntersuchung durch anamnestische Kriterien und können diese dann an einen teilnehmenden Pränatalmediziner weiterleiten.

Stellen Sie im weiteren Schwangerschaftsverlauf einer Patientin neue Risiken fest, wie eine pathologische uteroplazentare Perfusion in der Feindiagnostik, ein Oligohydramnion oder eine Verminderte, ggf. perzentilenschneidende fetale Wachstumsdynamik, können diese Schwangeren bis zur 36. SSW ebenfalls in den Pfad eingeschlossen werden. Bitte überweisen Sie die Patientin dann ebenfalls zu einem Pränatalmediziner, um der Patientin den Pfadeintritt zu ermöglichen.

Im weiteren Verlauf des Pfades erfolgt eine psychosoziale Betreuung der Familien, regelmäßige dopplersonographische Kontrollen und bei Bedarf eine Vorstellung der Schwangeren im Perinatalzentrum.

Bei Fragen zum Pfad können Sie sich jederzeit an die Pfadkoordinatoren werden.

 Niedergelassene Pränatalmediziner

Nachdem die Frau bei Ihnen die Erklärung zur Teilnahme am Feto-Neonatalen-Pfad unterzeichnet hat, können Sie, als Präntalmediziner, das Risiko einer FWR durch serologische und dopplersonographische Untersuchungen genauer eingeschätzt (entsprechend der Fetal Medicine Foundation, London). Im Rahmen des Feto-Neonatalen-Pfades ist die Untersuchung für die Schwangeren kostenfrei.

Wird das Risiko bestätigt, finden weitere Ultraschalluntersuchungen ab der 20. Schwangerschaftswoche alle vier Wochen statt.

Niedergelassene Kinderärzte

Sie als ambulant tätiger Kinderarzt haben im Rahmen des Feto-Neonat-Pfades die Möglichkeit, den Kindern die bereits an dem Pfad teilnehmen, eine vertiefte Vorsorgeuntersuchung zu ermöglichen. Zeitlich können diese zur den U-Untersuchungen U3, U4, U5 und U6 stattfinden.