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Projekte des „Netzwerkes Universitätsmedizin“ (NUM)

Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM), dem alle deutschen Universitätsklinika angehören, wurde beauftragt, die gegenwärtige Pandemiesituation um COVID-19 wissenschaftlich auszuwerten, die Forschungsaktivitäten der Universitätsmedizin zur Bewältigung der aktuellen Pandemie zu bündeln, durch Austausch und Zusammenarbeit zu stärken sowie Best Practices für eine zukünftige bessere Versorgung umzusetzen. Vor diesem Hintergrund wurden Lokale Taskforces an mehreren deutschen Universitätsklinika etabliert – so auch am Universitätsklinikum Dresden.

Die Dresdener Taskforce des „Netzwerkes Universitätsmedizin“, eine der an deutschen Universitätsklinika etablierten Taskforces, tritt seit Juni 2020 an, die COVID-19-bezogenen Forschungsaktivitäten am UKD zu erfassen, zu dokumentieren und zu koordinieren sowie bundesländerübergreifend – eingebunden in das Wirken des deutschlandweiten universitätsmedizinischen Kooperationsverbundes –  abzustimmen.

Der Dresdener Taskforce kommen die Aufgaben zu, Kontakte zwischen den ansässigen Kliniken, Instituten und Zentren an ihrem Standort, zu Partner*innen innerhalb des bundesweiten NUM, aber auch außerhalb der Universitätsmedizin, beispielsweise zu peripheren Kliniken, den Landesärzte- und Zahnärztekammern, den KVen und Gesundheitsämtern, herzustellen, die Kommunikation und Koordination zwischen all jenen COVID-19-Akteuren zu verbessern und letztlich deren Vernetzung zu fördern. Ziel muss es hierbei gleichsam sein, deren Agieren im Hinblick auf das Virus und dessen Eindämmung zu erfassen und zu dokumentieren. Auch die Sammlung und Weiterleitung aller relevanten Informationen und Daten aus der Versorgungsregion sowie die themenspezifische Unterstützung der Nationalen Taskforce und der Koordinierungsstelle in Berlin gehören zum Aufgabenspektrum des Teams. 

13 klinikübergreifende Forschungsprojekte zur Pandemiebewältigung werden zudem innerhalb des NUM durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert – an fünf von ihnen partizipiert das Universitätsklinikum Dresden, unterstützt und abgestimmt – namentlich im Hinblick auf die Fördermittelbeantragung und die Umsetzung der Arbeitspakete – durch die Lokale Taskforce:

EViPan Unimed

EViPan Unimed, ein Verbundprojekt, welches antritt, die Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein „evidenzgeleitetes Pandemiemanagement“, gesteuert durch die Hochschulmedizin, voranzubringen und das durch die Unikliniken Dresden und Frankfurt/Main koordiniert wird.

Forschungsdatenplattform zu Covid-19

Zur Unterstützung der Bekämpfung der COVID-Pandemie bzw. zukünftiger Pandemien bedarf es einer sicheren, erweiterbaren und interoperablen Plattform zur Bereitstellung von Forschungsdaten.
Datenbasis dieser gemeinsamen Forschungsdatenplattform bildet einer umfassender standardisierter Covid-Kerndatensatz, der verschiedenste klinische Quellsysteme einbezieht (insb. Daten aus der Routineversorgung, Bilddaten, Biomaterialien). Neben der notwendigen Datenintegration werden am Datenintegrationszentrum des Universitätsklinikums entsprechende Softwarekomponenten installiert und betrieben, um eine sichere Anbindung an die zentrale Datenplattform zu gewährleisten.  
Voraussetzung für die Verwendung von Daten im Rahmen von Forschungsfragen bildet dabei die informierte Einwilligung der betroffenen Patientinnen und Patienten, welche durch eine Treuhandstelle verwaltet werden. Darüber hinaus werden Daten- und Biomaterialien erst nach Zustimmung durch ein interdisziplinär besetztes Use-and-Access-Committee bereitgestellt.

Projektleitung Dresden: Prof. Dr. Martin Sedlmayr

RACOON

RACOON – kurz für „Radiological Cooperative Network zur COVID-19-Pandemie“, ein Radiologie-Netzwerk, dessen Ziel es ist, radiologische Befunde von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zusammenzuführen, zu vergleichen und mithilfe Künstlicher Intelligenz zu analysieren.

DEFEAT PANDEMIcs

DEFEAT PANDEMIcs, das „Deutsche Forschungsnetzwerk Autopsien bei Pandemien“, welches der Etablierung einebundesweiten Obduktionsnetzwerkes dient, in dem Daten, Biomaterialien und Erkenntnisse systematisch und standardisiert erfasst und zusammen-geführt werden.

NAPKON

NAPKON, bei dem der Aufbau eines „Nationalen Pandemie-Kohorten-Netzes“ anvisiert wird, um klinische Daten, Bioproben und Bildgebungsdaten bundesweit zusammenzuführen.

Ansprechpartner

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Manager der Dresdener Taskforce

Lorenz Harst M.A.

    0351 3177223


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Referentin (stv. Managerin) der Dresdener Taskforce

Claudia Silvia Netzker M.A.

    0351 45819311


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Assistentin der Dresdener Taskforce

Anna Herzog

 


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Leiter und Sprecher der Dresdener Taskforce

Prof. Dr. Martin Sedlmayr

 


 Für weitere Informationen: https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/