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24. Oktober 2019

BMG-Projekt „BIDA-SE“ auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung 2019

Vom 9. bis 11. Oktober fand der „18. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung“ in Berlin statt. Unter dem Motto „Gemeinsam Verantwortung übernehmen für ein lernendes Gesundheitssystem“ kamen unterschiedliche Akteure des Gesundheitswesens zusammen um sich gemeinsam darüber auszutauschen wie die Übertragung von Forschungsergebnissen in die Versorgungspraxis die Gesundheitsversorgung verbessern und das Gesundheitssystem weiterentwickelt werden kann. ( https://dkvf2019.de/ ) Eines der Kernthemen war die Implementierung digitaler Anwendungen in die Gesundheitsversorgung. Im Rahmen dessen wurde auch der aktuelle Stand des BMG-Projektes „BIDA-SE“ in Form eines Postervortrags am 11. Oktober präsentiert. Das Poster kann hier heruntergeladen werden:
pdf.gif BIDA-SE Poster DKVF 2019

Ziel des Projekts „BIDA-SE“ ist die Entwicklung eines praxisnahen Szenarios sowie die Formulierung von Empfehlungen, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen Big Data Technologien in Verbindung mit Entscheidungsunterstützungssystemen zukünftig im Kontext Seltener Erkrankungen angewandt werden können. Die ersten zwei Projektphasen konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Durch die Unterstützung zweier Expertenrunden mit Vertretern aus Medizin, Selbsthilfe, IT, Datenschutz und Versorgungsforschung konnte bereits ein Zukunftsszenario entwickelt werden. Einen Film, welcher das Zukunftsszenario detailliert vorstellt und dem heutigen Versorgungsprozess gegenüberstellt, können Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=BvkhCc2x_Oo&feature;=youtu.be abrufen. Das Projekt befindet sich momentan in der dritten und gleichzeitig letzten Phase, in welcher das entwickelte Szenario evaluiert wird. Im Zuge dessen wird aktuell eine Befragung von ÄrztInnen, PatientenvertreterInnen, IT-ExpertInnen und VersorgungsforscherInnen hinsichtlich des zu erwartenden Nutzens, Akzeptanz und Grenzen/Barrieren des Szenarios durchgeführt. Die Ergebnisse sollen im nächsten Schritt in den abschließenden Experten-Workshop am 11. Dezember 2019 miteinfließen, um gemeinsam einen Maßnahmenkatalog für die zeitnahe Umsetzung des Szenarios zu erarbeiten.