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Herzlich Willkommen bei VAPAIN

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VAPAIN ( V alidation and A pplication of a patient relevant core outcome set to assess effectiveness of multimodal PAIN therapy) ist eine durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie (Fördernummer BMBF 01GY1326 ). Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Universitäts SchmerzCentrum (USC) und Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) .

Das Ziel von VAPAIN ist die Schaffung einer methodischen Basis zur Bestimmung der Wirksamkeit von multimodaler Schmerztherapie in Effektivitätsstudien und in der täglichen Routineversorgung. Damit folgt VAPAIN Initiativen wie OMERACT , COMET und COSMIN , die sich um eine Verbesserung der Qualität von Studien in der medizinischen Forschung bemühen. Das übergeordnete Ziel solcher Bestrebungen ist die Möglichkeit einer besseren, weil sichereren Entscheidung über Therapieangebote und Zielgruppen. Eine schonendere Umgangsweise im Hinblick auf gesellschaftliche, aber auch im Hinblick auf persönliche Ressourcen bei Patienten und Therapeuten wird damit erreichbar.

Multimodale Schmerztherapie

Unter Multimodaler Schmerztherapie versteht man die gleichzeitige, aufeinander abgestimmte Behandlung eines Patienten mit chronischen Schmerzen durch verschiedene somatische und psychologische Therapieformen nach vorgegebenem Behandlungsplan und mit identischem, unter den Therapeuten abgesprochenem Therapieziel sowie gemeinsamer Therapiekontrolle. In einer solchen Behandlung arbeiten Ärzte, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ergotherapeuten und Psychologen unter ärztlicher Leitung intensiv zusammen. Das Ziel dieser Therapie ist in erster Linie die Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Leistungsfähigkeit unter Anerkennung der bestehenden Befunde und Einschränkungen.

Warum VAPAIN?

Die multimodale Therapie chronischer Schmerzen widmet sich einem komplexen und vielschichtigen Erkrankungsbild und findet gleichzeitig unter sehr unterschiedlichen Bedingungen und Therapieangeboten statt. Bisherige Studien verwenden außerdem häufig unterschiedliche Outcome-Parameter und Messinstrumente zur Bestimmung ihrer Effektivität. Eine einheitliche Erfassung durch einen akzeptierten und methodisch fundierten Kerndatensatz ( Core Outcome sets [COS]- eine bestimmte Anzahl von Variablen, die von jeder Studie zu diesem Gegenstandsbereich erfasst werden müssen) gibt es für die Multimodale Schmerztherapie noch nicht. Das führt dazu, dass die Ergebnisse nicht miteinander vergleichbar sind und somit wenig zur Vertiefung des bestehenden Wissens beitragen. Die Anwendung in der Praxis, mit Hilfe von systematischen Reviews beispielsweise die Effektivität von MST zu bestimmen oder sogar Response-Analysen durchzuführen, ist daher nur sehr eingeschränkt möglich.

Frühere Initiativen wie IMMPACT folgen einem allgemeinen Ansatz, der verschiedene Studiendesigns in der Therapie chronischer Schmerzen versucht zu vereinen. Die multimodale Schmerztherapie ist dabei nur eine Therapieform. Sie ist jedoch die einer der komplexesten Therapieformen und folgt in der Regel anderen Zielen als zum Beispiel Medikamentenstudien, weil sie gegenüber deren primärem Ziel der Schmerzreduktion vor allem die Wiederherstellung der subjektiven körperlichen und seelischen Leistungsfähigkeit zum Ziel hat. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren neue Konzepte im Verständnis zum chronischen Schmerz entwickelt, die in den Empfehlungen von IMMPACT nicht ausreichend berücksichtig wurden, allerdings im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie relevant sein können.

Entsprechend aktuell diskutierter Standards, die durch erfahrene Initiativen wie OMERACT , COSMIN und COMET entwickelt und weiterentwickelt werden, soll VAPAIN die Entwicklung und Validierung eines solchen Kerndatensatzes (COS) für Effektivitätsstudien und tägliche Kerndokumentation in der multimodalen Schmerztherapie ermöglichen. Ein solcher Prozess kann jedoch nur dann gelingen und zu einem akzeptierten Ergebnis führen, wenn von Beginn an die wesentlichen Interessengruppen einbezogen wurden. Für VAPAIN sind das die Kerndisziplinen der multimodalen Schmerztherapie und zu gleichen Anteilen Patientenvertreter. Der gesamte Prozess sollte den methodischen Standards (COSMIN, OMERACT, COMET) entsprechend durch Delphi- und Konsensprozesse transparent und strukturiert durchgeführt werden. Darüber hinaus wird VAPAIN die Empfehlungen in der Praxis durch eine Multicenterstudie validieren, um anhand der Resultate die Empfehlungen zu unterstützen oder ihre Anpassung anzuregen.

Studienbeschreibung - Download pdf.gif

Team

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v.l.n.r.: Stefanie Deckert, Katrin Neustadt, Christian Kropkow, Prof. Jochen Schmitt, Prof. Rainer Sabatowski, Dr. Ulrike Kaiser

Für weitere Informationen zu VAPAIN:

Für Belange der Kooperationspartner:

Ulrike_Kaiser.jpg Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Ulrike Kaiser
Studienleitung VAPAIN
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Universitäts SchmerzCentrum
Telefon: +49 (0)351 458-5981
E-Mail:

Für Belange der Delphi-Panel-Teilnehmer:

Stefanie_Deckert.jpg Lena Johannsen, MPH
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Vertretung Fr. Deckert)
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV)
Telefon: +49 (0)351 458 6497
E-Mail: Lena.Johannsen@uniklinikum-dresden.de

Stefanie Deckert, MPH (in Elternzeit)

Für Belange des Advisory Board:

Christian_Kopkow.jpg Christian Kopkow, BSc PT, MPH
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV)
Telefon: +49 (0)351 458 6492
E-Mail:

Für Belange der Fokusgruppen:

katrin_neustadt.jpg Dipl.-Psych. Katrin Neustadt
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Universitäts SchmerzCentrum
Telefon: +49 (0)351 458-4826
E-Mail:

Downloads:

Projektassistenz

pritzke.jpg Julia Pritzke
Projektassistentin
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Universitäts SchmerzCentrum
Telefon: +49 (0)351 458-19243
E-Mail: