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POET-Pain

Über das Projekt:

Schmerzen nach einer Operation sind of unvermeidlich - doch im Normalfall nicht von Dauer!

Bei bestimmten Patienten besteht allerdings das Risiko, dass sich Schmerzen chronifizieren, sprich, zu dauerhauften Schmerzen werden und damit zu schmerzbedingten Beeinträchtigungen bis hin zu einer chronischen Schmerzerkrankunge führen. Hier setzt das Projekt "POET-Pain" an und meint den Einsatz einer neuen Versorgungsform, eines sogenannten "Transitional Pain Service" (kurz TPS), werlcher sich aus einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen und Pflegekräften zusammensetzt. Diese TPS-Team wird Patienten, die ein erhöhtes Risiko der Entwicklung chronischer postoperativer Schmerzen haben , im Vorfeld, d.h. noch vor der Operation, indentifizieren und wärhend des stationären Aufenthalts und ambulant 6 Monate nach der Operation bedarfsgerecht und über die Klinikgrenzen hinaus begleiten.

Im ambulanten Setting nutzen wir für Ihre Unterstützung auch eine sogenannte eHealth-App, die sie und uns bei der Betreuung unterstützt.

Geteste wird in dieser Studie die Effektivität des TPS in 6 Universitätsklinika - neben Münster, Lübeck, Würzburg, Göttingen, Bochum wird das Projekt auch in am Universitätsklinikum Dresden umgesetzt. Die Studie wird veranlasst und organisiert durch die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.  und durch den Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) finanziert. In Form einer randomisiert-kontrollierten Studie wird ermittelt, ob durch dne TPS im Vergleich zur derzeitigen Regelversorgung Faktoren, wie die schmerzbedingte Beeinträchtigung, verbessert oder die Einnahme starker Schmerzmedikamente vemindert werden können. Sollte dies der Fall sein, so könnte der TPS nach Projektende in die Strukturen des deutschen Gesundheitssystems eingebaut werden.

Infomationen für Patientinnen und Patienten:

Sollte bei Ihnen eine Operation geplant sein, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an unserem Projekt. Vor der Operation werden bei allen Patienten druch spezielle Fragebögen individuelle Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer postoperativer Schmerzen ermittelt. Anschließend erfolgt die zufällige Einteilung (Randomisierung) in zwei Gruppen. Eine Gruppe erhält zu bestimmten Zeitpunkten vor und nach der Operation asuschließlich Fragebögen, mittels derer das aktuelle Befinden erfasst wird. Ein Behandlungsangebot im Sinne des TPS ist für diese Gruppe nicht vorgesehen. Dennoch erhalten alle Patienten dieser Gruppe (Kontrollgruppe) eine umfassende schmerzmedizinische Betreuung gemäß des aktuellen wissenschaftlichen Standards. Die andere Gruppe erhält das zu testende Präventionsangebot, also die Möglichkeit, durch den TPS betreut zu werden. Hier finden mehrere Kontakte vor der Operation, während des stationären Aufenthalts und bis zu 6 Monate nach der Operation mit allen am TPS beteiligten Fachdisziplinen statt. Außerdem erfassen wird zu definierten Zeitpunkten weitere gesundheitsbezogene Daten über Fragebögen. Dies erfolgt telefonisch oder über eine Smartphone-App.

Die Teilnahme an dieser Studie ist freiwillig und kostenlos.

Haben Sie Interesse oder weitere Fragen?

 ...dann können sie sich gerne jederzeit an eine der Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Dresdner Projektgruppe wenden.

Sie können über die Email-Adresse jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen.