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Projekte - Klinik und Forschung

ePRO

Ziel: Etablierung der elektronischen Erfassung patientenberichteter Angaben in der onkologischen Versorgung.

Aktueller Stand: Fragebogenentwicklung bis Ende 2018. Implementierung einer einmaligen elektronischen Erfassung patientenberichteter Angaben bei Erstbesuch am UCC. Implementierung

Gegenwärtige Aufgaben: Etablierung der Erfassung patientenberichteter Angaben im Längsschnitt im Klinikum und zu Hause. Ausweitung auf weitere interessierte Abteilungen und Kliniken am UKD.


EORTC-Fragebogenentwicklung

Beteiligung an der Entwicklung lebensqualitätsbezogener Fragebögen unter der Ägide der EORTC-Lebensqualitätsgruppe (https://qol.eortc.org/). Gegenwärtig Beteiligung an der Entwicklung von Fragebögen für Sarkompatienten, für Krebs-Überlebende sowie zur finanziellen Belastung bei Krebserkrankung.


NCT-Registerprojekt (federführend ZEGV)

Etablierung von Kohorten unterschiedlicher Krebsentitäten mit Erfassung von Behandlungsdaten, PROs und weiteren Angaben. Integration verschiedener Datenquellen.


Corona und Krebs (WIBCE)

Erfassung der psychischen Belastung, der Versorgungssituation sowie der Lebensqualität von Krebspatienten während der COVID19-Pademie (www.uniklinikum-dresden.de/wibce sowie https://wibce.org/krebs-und-corona).


Versorgungssituation und Lebensqualität von Sarkompatienten (PROSa) - (federführend MK1)

Beobachtungsstudie zur Versorgungssituation und Lebensqualität von Sarkompatienten in Deutschland mit 12-monatigem Follow-Up (https://www.uniklinikum-dresden.de/prosastudie).


PRO-CTCAE: Darmkrebs

Entwicklung eines Darmkrebs-spezifischen Fragebogens zur patientenberichteten Erfassung von unerwünschten Ereignissen. (https://www.klinische-pharmazie.info/forschung/arzneimitteltherapiesicherheit-bei-onkologischen-patienten)

Kooperation mit PD Dr. M. Schuler & Prof. U. Jaehde (Klinische Pharmazie, Universität Bonn) Ansprechpartner Uniklinikum Dresden: Dipl.-Psych. Leopold Hentschel


OPUS

OPUS – Online-Unterstützungsprogramm für PatientInnen unter Strahlentherapie soll als ein multidisziplinäres und personalisiertes e-health Angebot erstellt und in der Anwendbarkeit geprüft werden. Das therapeutengestützte Informations- und Beratungsangebot dient dabei zur Wissensvermittlung, Unterstützung und Beratung für PatientInnen in der Strahlentherapie.

Kooperation mit Dr. Steffen Appold (Universitätsklinikum, Strahlentherapie), NCT Uniklinikum Heidelberg

Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Beate Hornemann (Leitung Psychoonkologie), Angelika Gruner (Psychologin), Theresa Müller


PrePP (Prediction Readmission in Palliative Patients)

Identifikation von strukturellen Faktoren die zur Vorhersage ungeplanter Krankenhauseinweisungen bei palliativen Patientinnen dienen können. Erfassung der psychischen Belastung von pflegenden Angehörigen, Kooperation mit Dr. Katharina Schütte (SAPV-Team, Universitätsklinikum Dresden)  (https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/universitaetscentren/upc/sapv) Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Leopold Hentschel


Opti-Screen: Optimierte psychoonkologische Versorgung durch einen interdisziplinären Versorgungsalgorhythmus – vom Screening zur Intervention

Zur ganzheitlichen Behandlung krebserkrankter Menschen gehört nicht nur ein umfangreiches medizinisches und soziotherapeutisches Behandlungsangebot, sondern auch eine psychologische Grundversorgung, die auf die individuellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten eingeht, diese und ihre Angehörigen während und nach der Erkrankung begleitet und in ihrer individuellen Krankheitsbewältigung unterstützt. Für eine bedarfs- und bedürfnisorientierte Erfassung des Versorgungsanliegens von onkologisch erkrankten Patienten sieht die Leitlinie eine systematische Erfassung vor. Diese erfolgt in Form eines Fragebogens zur aktuellen psychischen Belastung und des individuellen Gesprächswunschs der Patientinnen und Patienten. OptiScreen soll dazu beitragen, diesen Screeningprozess zu optimieren und zu professionalisieren, um eine zielgenaue Zuweisung zu psychoonkologischen Angeboten zu ermöglichen. Zur Erreichung dieses Ziels dient nicht nur die Entwicklung eines neuen Behandlungspfades, sondern auch die Schulung der onkologischen Fachpflege.

Kooperation mit Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zimmermann, Medizinischen Hochschule Hannover und Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf, Universitätsklinikum Leipzig.

Ansprechpartner UKD: M. Sc. Psychologin Franziska Dietzsch


SIO-Studie: Suizidalität in der Onkologie – Untersuchung zum Auftreten von Suizidalität in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Diagnosestellung, sozialer Einflussgrößen sowie psychopathologischer Variablen

Die SIO-Studie untersucht die psychische Gesamtbelastung, Angst, Depressivität, Resilienz und Suizidalität von Patienten nach Erhalt einer Krebsdiagnose. Dabei wird bei Patienten mit Hirntumoren (vorrangig Gliome) und Hirnmetastasen eine Patientenbefragung inklusive Skalenerhebung durchgeführt. Die Patienten werden in zwei Gruppen randomisiert. Beide Gruppen werden zu den oben genannten Parametern befragt und die Interventionsgruppe wird zusätzlich durch regelmäßige Telefonkontakte begleitet. Nach sechs Monaten erfolgt eine Follow-up-Untersuchung zum Outcome-Vergleich.

Leitung: PD Dr. med. habil. Ute Lewitzka (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie), In Kooperation mit dem Psychoonkologischen Dienst des NCT/ UCC sowie der Klinik für Neurochirurgie des UKD. Durchführung: Pauline Baumann (Doktorandin der Medizin). Ansprechpartnerin: M. Sc. Psychologin Franziska Dietzsch

Stand: 08/2020