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Presseinformationen

24.02.2020. Artikel: Entscheidungshilfe Prostatakrebs. In der deutschen Urologie etabliert und mit laufender Evaluationsstudie

Quelle: QuiP - Qualitätsinitiative Prostatakarzinom, Ausgabe 1/2020


Prostatakrebs: Teilnehmer für Prostata-Ca-Studie gesucht

27.11.2019. Wie wirkt die Online-Entscheidungshilfe Prostatakrebs der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) im Vergleich zur gedruckten Broschüre aus dem Leitlinienprogramm Onkologie? Das untersucht die vom Innovationsfonds geförderte EvEnt-PCA-Studie. Bislang konnten 86 Studienzentren deutschlandweit 445 Patienten rekrutieren. Das entspricht 37 Prozent der geplanten 1200 Patienten. Die AOK Baden-Württemberg gehört zu den Unterstützern der Studie, für die noch bis Ende des Jahres weitere engagierte Urologen gesucht werden, die mitmachen (eb)

Info unter: www.uniklinikum-dresden.de/event-pca.

Quelle: Ärzte-Zeitung, veröffentlicht unter: https://www.aerztezeitung.de/Kooperationen/Teilnehmer-fuer-Prostat-Ca-Studie-gesucht-404294.html [letzter Zugriff: 04.12.2019].


Entscheidungshilfe Prostatakrebs auf 71. DGU-Kongress prämiert: Evaluationsstudie noch bis Ende 2019 für neue urologische Praxen und Kliniken offen

Dresden, 21.10.2019. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) setzt sich mit Nachdruck für Patientenorientierung und Digitalisierung ein: In den letzten drei Jahren haben über 8.000 neu betroffene Männer die Online-Entscheidungshilfe Prostatakrebs der DGU genutzt und pro Woche kommen 60 neue hinzu. Durch das interaktive Online-Tool lässt sich das Beratungsgespräch beim nicht metastasierten Prostatakarzinom für den Patienten und seinen Urologen standardisiert vorbereiten und erleichtern (www.entscheidungshilfe-prostatakrebs.info). „Mit diesem kostenlosen Angebot sind die deutschen Urologinnen und Urologen Vorreiter bei der patientenorientierten Behandlungsentscheidung. Entsprechend wurde dieses Projekt der PatientenAkademie vor wenigen Wochen auf unserem Jahreskongress mit dem 1. klinischen Vortragspreis ausgezeichnet. Die laufende randomisierte Evaluationsstudie ist der konsequente nächste Schritt, den unsere Fachgesellschaft nach Kräften unterstützt“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.

Gefördert aus dem Innovationsfonds des G-BA, wird die Entscheidungshilfe Prostatakrebs aktuell in der randomisierten EvEnt-PCA-Studie mit der gedruckten Broschüre aus dem Leitlinienprogramm Onkologie als aktuellem Standard verglichen. Weitere Unterstützer sind der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., die AOK Baden-Württemberg und die Techniker Krankenkasse. Bislang konnten 86 Studienzentren deutschlandweit 445 Patienten rekrutieren. Das entspricht 37% der geplanten 1200 Patienten. Das Studiendesign ist bewusst einfach gehalten und der Studienablauf fügt sich problemlos in die Routineversorgung ein. Nach dem Einschluss werden die Patienten zufällig zur Nutzung der Entscheidungshilfe Prostatakrebs zugewiesen oder sie erhalten die gedruckte Broschüre. Für die Studienärzte umfasst der Arbeitsumfang zwei Erhebungszeitpunkte. Auf Patientenseite sind drei Erhebungszeitpunkte vorgesehen. Primärer Endpunkt ist der leitliniengerechte Einsatz eines zuwartenden Vorgehens. Ziel der Studie ist, den möglichen Nutzen der multimedialen Patienteninformation mit Level I-Evidenz zu belegen. Darauf könnte eine Leitlinienempfehlung aufbauen und so diesen modernen Standard in der künftigen Versorgung fest verankern.

Erste Zwischenergebnisse zeigen vielversprechende Effekte der Online-Entscheidungshilfe Prostatakrebs: Nach Nutzung der Entscheidungshilfe Prostatakrebs wurden der eigene Gesundheitszustand und die Lebensqualität besser bewertet. Außerdem sucht ein höherer Anteil der Nutzer der Entscheidungshilfe Prostatakrebs eine zweite Meinung. Bei den Behandlungsentscheidungen zeichnet sich eine leichte Tendenz zum stärkeren Einsatz der aktiven Überwachung ab. Ausführlicher präsentiert Projekt- und Studienleiter Prof. Dr. Dr. Johannes Huber diese Ergebnisse in einem Webinar am 27. November 2019 von 18:00-19:15 Uhr auf www.uro-tube.de mit dem Titel „Entscheidungshilfe Prostatakrebs und weitere praxisrelevante Themen aus der Versorgungsforschung“.

Prof. Huber freut sich über den bisherigen Verlauf der Studie, wünscht sich aber noch mehr aktive Studienzentren: „Wenn wir die Rekrutierung noch weiter steigern können, erscheint das ambitionierte Ziel von 1200 Patienten in den verbleibenden acht Monaten Rekrutierungszeit erreichbar. Hierzu brauchen wir aber noch einige weitere motivierte Urologinnen und Urologen in Praxis oder Klinik. Der Mehraufwand wird dem Studienarzt mit 120 Euro pro Patient erstattet. Bis Ende des Jahres können wir noch neue Studienzentren eröffnen.“

An der Studienteilnahme interessierte Urologinnen und Urologen können sich beim Studienbüro melden (Elke.Hempel(at)smgf.de; Telefon: +49 30 284 450 00). Für fachliche Rückfragen steht auch Studienleiter Prof. Dr. Dr. Johannes Huber zur Verfügung (Johannes.Huber(at)uniklinikum-dresden.de). Die aktuellen Studienzentren sowie weitere Informationen finden sich auf der Studienhomepage (www.uniklinikum-dresden.de/event-pca).

Quelle: Urologenportal, veröffentlicht unter: https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/presse-aktuell/entscheidungshilfe-prostatakrebs-auf-71-dgu-kongress-praemiert-evaluationsstudie-noch-bis-ende-2019-fuer-neue-urologische-praxen-und-kliniken-offen-23102019.html [letzter Zugriff: 04.12.2019]


Medizin l Urologie l Entscheidungshilfe Prostatakrebs l Versorgungsforschung

Interview mit Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber zu den Themen Versorgungsforschung, Entscheidungshilfe Prostatakrebs und EvEnt-PCA auf dem DGU-Jahreskongress 2019. Mit freundlicher Genehmigung von Uro-Tube

https://vimeo.com/362282335

Podcast: Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber im Gespräch mit Dr. Marcus Mau zur Entscheidungshilfe Prostatakrebs & EvEnt-PCA. Mit freundlicher Genehmigung von www.esanum.de
 
https://www.esanum.de/backend/media/documents/2019/5/16/99e1c92d-df7d-4f2f-8ac5-44be855f1650/podcast_12.mp3


Urologen Vorreiter bei patientenorientierter Behandlungsentscheidung: Evaluationsstudie zur Entscheidungshilfe Prostatakrebs läuft auf Hochtouren

Urologische Praxen und Kliniken können noch teilnehmen

Dresden, 23.04.2019. Über 7.000 Patienten haben die Entscheidungshilfe Prostatakrebs seit 2016 dafür genutzt, sich online auf ihr Beratungsgespräch beim Urologen vorzubereiten. Und jede Woche kommen 60 neue Betroffene hinzu. „Die positive Resonanz auf dieses kostenlose Angebot der PatientenAkademie der Deutschen Urologen zeigt, dass multimediale Angebote reif für den Alltag sind“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.

Durch die Entscheidungshilfe Prostatakrebs lässt sich das Beratungsgespräch beim nicht metastasierten Prostatakarzinom für den Patienten und seinen Urologen standardisiert vorbereiten und erleichtern. Neben den hohen Nutzerzahlen und der gleichmäßigen Verbreitung im gesamten Bundesgebiet belegen auch die Evaluationsergebnisse den Mehrwert für eine moderne Patientenaufklärung.  Ein Drittel der Nutzer war über 70 Jahre alt. Die Mehrheit von 58% nutzte die Entscheidungshilfe zusammen mit ihrer Partnerin und die Gesamtzufriedenheit der Patienten lag bei 91%. Auch die Urologen sind mit dem Angebot sehr zufrieden. Sie berichten von Vorteilen bei der Patienteninformation, bei der Zufriedenheit, der Beteiligung von Angehörigen und der Dokumentation.

Prof. Dr. Dr. Johannes Huber ist Vorsitzender der PatientenAkademie und leitet das Projekt von Anfang an. Er betont besonders den leitlinienbasierten hohen Standard der vermittelten Information: „Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs erleichtert es im Alltag, unsere hohen Ansprüche an die optimale Diagnostik und Behandlung auch bei der Patientenberatung umzusetzen. Besonders das Konzept der aktiven Überwachung stellt beim nicht metastasierten Prostatakarzinom hohe Anforderungen an die Betreuung der Betroffenen. Um den Mehrwert hierfür zu belegen, konnten wir die öffentliche Förderung einer deutschlandweiten Evaluationsstudie erreichen.“

In dieser multizentrischen randomisierten Evaluationsstudie (EvEnt-PCA) werden die Patienten zufällig zur Nutzung der Entscheidungshilfe Prostatakrebs zugewiesen oder sie erhalten die gedruckte Broschüre aus dem Leitlinienprogramm Onkologie. Gefördert wird das Projekt mit ca. 800.000 Euro durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses. Weitere Unterstützer sind die urologischen Fachgesellschaften sowie die AOK Baden-Württemberg und die Techniker Krankenkasse.

Seit dem erfolgreichen Studienbeginn im Juli 2018 haben sich über 100 urologische Praxen und Kliniken aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt und es konnten bereits über 10% der vorgesehenen 1.500 Patienten eingeschlossen werden. Eine Teilnahme weiterer urologischer Praxen und Kliniken ist jederzeit möglich! Die aktuellen Studienzentren sowie weitere Informationen finden sich auf der Studienhomepage (www.uniklinikum-dresden.de/event-pca). An der Studienteilnahme interessierte Urologinnen und Urologen können sich beim Studienbüro melden (Elke.Hempel(at)smgf.de; Telefon: +49 30 284 450 00). Für fachliche Rückfragen steht auch gerne der Studienleiter Prof. Dr. Dr. Johannes Huber zur Verfügung (johannes.huber(at)uniklinikum-dresden.de).

Ziel der Studie ist, den möglichen Nutzen der multimedialen Patienteninformation mit Level I-Evidenz zu belegen. Darauf könnte eine Leitlinienempfehlung aufbauen und so diesen modernen Standard in der künftigen Versorgung verankern.

Quelle: Urologenportal, veröffentlicht unter: https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/presse-aktuell/urologen-vorreiter-bei-patientenorientierter-behandlungsentscheidung-evaluationsstudie-zur-entscheidungshilfe-prostatakrebs-laeuft-auf-hochtouren-24042019.html [letzter Zugriff: 04.12.2019]


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