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Newsletter

  • EvEnt-PCA Newsletter Dezember 2018 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

gerne möchte ich Sie über den aktuellen Stand unserer EvEnt-PCA-Studie informieren. Im gesamten Bundesgebiet haben mittlerweile über 80 urologische Arztpraxen und Kliniken Ihren Studienvertrag abgeschlossen. Davon haben 22 Studienzentren bereits 65 Patienten eingeschlossen.

Leider ist bald die Hälfte unserer Rekrutierungszeit verstrichen und wir konnten erst 4% der benötigten Patienten einschließen. Daher bitten wir Sie jetzt dringend um Ihre Unterstützung! Denken Sie bitte an den Patienteneinschluss. Der Aufwand ist sehr überschaubar und die Einschlusskriterien sind weit gefasst – wir schätzen, dass 2 von 3 neu mit Prostatakarzinom diagnostizierten Patienten geeignet sind.

Dr. med. Martin Baunacke (Dresden) ist aktuell mit 10 eingeschlossenen Patienten der erfolgreichste Studienarzt. Über seine Erfahrungen berichtet er in einem Kurz-Interview. Bitte machen Sie unsere Studie zu einem Erfolg für die deutsche Urologie!

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes Huber

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Die Event-PCA-Studie im klinischen Alltag Kurzinterview mit Dr. med. Martin Baunacke (Dresden)

Herr Baunacke, Sie haben bereits erfolgreich 10 Patienten in die EvEnt-PCA-Studie eingeschlossen. Haben Sie hierfür sehr viel Zeit investiert? Baunacke: „Die Studie lässt sich sehr gut in den Klinikalltag integrieren. Die Aufklärung zur Teilnahme geht schnell, da sich ja nur die Art der mitgegebenen Information ändert. Die meisten Patienten sind für die Studie offen und freuen sich darüber, dass sich Ihr Arzt für eine optimale Information seiner Patienten engagiert. Beim eigentlichen Beratungsgespräch spare ich sogar etwas Zeit, weil die Patienten aus beiden Studienarmen recht gut vorinformiert sind.“

Wieviele Termine sind für einen Studienpatienten nötig? Baunacke: „Insgesamt sind drei Termine nötig: Beim ersten Termin erhält der Patient Basisinformation über die Erkrankung und Therapiemöglichkeiten. Dabei wird er in die Studie eingeschlossen und angemeldet (T0). Bei neudiagnostizierten Patienten fällt dieser Termin auch mit der Befundmitteilung der positiven Prostatastanzbiopsie zusammen, sodass es für viele Patienten hilfreich ist, sich nun in Ruhe informieren zu können. Beim zweiten Termin sind die Therapieentscheidung und Arztdokumentation T1 vorgesehen. Hier kann der Patient auf seine Vorbereitung aufbauen und gemeinsam mit dem Arzt seine Therapieentscheidung treffen. Im weiteren Studienverlauf ist ein Nachsorgetermin nach 14 Monaten geplant. Mit der Arztdokumentation T2 ist der Studienpatient für das Studienzentrum vollständig versorgt. Alle drei Termine lassen sich aber in der klinischen Routineversorgung gut abbilden. Der Zusatzaufwand für die Studie ist also gering.“

Viele ältere Patienten haben keinen Internetzugang oder kennen sich in Sachen Computer und Internet wenig aus. Wie überzeugen Sie diese Patienten trotzdem an der Studie teilzunehmen? Baunacke: „Der Internetzugang sowie eine Email-Adresse sind als Einschlusskriterien für die Studienteilnahme vorausgesetzt. Die Bedienbarkeit der Entscheidungshilfe Prostatakrebs ist jedoch so einfach gehalten, dass auch wenig versierte Patienten mit etwas Hilfe aus dem eigenen Umfeld sehr gut zurechtkommen. Viele nutzen das Angebot zusammen mit ihrer Partnerin oder mit ihren Kindern. Auch das ist möglich.“

Wie lassen sich Patienten mit länger laufender Diagnostik einschließen, wenn die Entscheidungsfindung noch nicht abgeschlossen ist? Baunacke: „Ein längerer Weg zur Diagnose spricht nicht gegen einen Einschluss. Wichtig ist, dass die Therapieentscheidung noch nicht gefallen ist und der Patient sich hierzu noch Gedanken machen möchte. Ein Patient unter „Active Surveillance“ sollte hingegen nicht eingeschlossen werden, denn die „Active Surveillance“ zählt im Sinne der Studie als Primärbehandlung.“

Vielen Dank, Herr Baunacke. Und viel Erfolg für die nächsten Studieneinschlüsse!

Das Interview führt Dr. des. Philipp Karschuck


  • "EvEnt-PCA"-Studie: Newsletter September 2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wie angekündigt, möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen der EvEnt-PCA-Studie informieren. Wir freuen uns über das hohe Interesse urologischer Studienzentren im gesamten Bundesgebiet. Den aktuellen Status der Studienzentren und der Patientenrekrutierung haben wir Ihnen im Folgenden zusammengefasst:

Wir haben also großes Potential, aber die Patientenrekrutierung beginnt leider nur langsam, was sicherlich auch auf den organisatorisch bedingten Studienstart in der Urlaubszeit zurückzuführen ist. Aufgrund der Projektlaufzeit ist die Rekrutierungsphase auf 12 Monate begrenzt und wir müssen nun die Zahlen rasch steigern, um das Ziel von 1500 Patienten erreichen zu können: Bitte helfen Sie uns, Verzögerungen im Studienablauf zu vermeiden und beginnen Sie nun nach der Sommerpause so schnell wie möglich mit dem Einschluss von Patienten. Bitte senden Sie den unterschriebenen Studienarztvertrag möglichst umgehend zurück oder informieren Sie das Studienbüro über mögliche Verzögerungen. Zwischenzeitlich liegen aus fast allen Landesärztekammern positive Ethikvoten vor. Ausstehend sind nur noch Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern (West), Hamburg und Bremen. Um Ihnen die Studienabläufe übersichtlich zusammenzustellen, haben wir ein Informationsvideo produziert. Hier finden Sie alle relevanten Angaben, die Sie für die erfolgreiche Durchführung benötigen: https://www.uniklinikum-dresden.de/event-pca Unser Studienteam wird auch auf dem DGU-Kongress in Dresden vertreten sein. Wir würden uns freuen, wenn Sie hier die Möglichkeit für eine persönliche Kontaktaufnahme nutzen. Gerne kümmern wir uns um Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen:

- An jedem Kongresstag (26.09.-29.09.) stehen wir Ihnen zwischen 12 und 13 Uhr in der Via Mobile 7 zur Verfügung: EvEnt-PCA-Posterpräsentation (Nr. PCa-09)

- Außerdem am Mittwoch 26.09 um 11:45 Uhr: Vortrag „Online-basierte Patienteninformation“ (PD Huber), Akademie Forum AUF AF04, 10.30-12:00 Uhr, Raum Straßburg

Bitte zögern Sie nicht bei Fragen auch zwischenzeitlich das Studienbüro oder mich zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihre Studienbeteiligung!
Mit den besten Grüßen,
Johannes Huber


  • "EvEnt-PCA"-Studie: Newsletter August 2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, im Namen des gesamten Studienteams möchte ich mich herzlich für Ihr Interesse und die Teilnahme an der EvEnt-PCA-Studie bedanken! Wie geplant konnte die Rekrutierung der ersten Patienten im Juli beginnen. Den aktuellen Status der Studienzentren und der Patientenrekrutierung haben wir Ihnen im Folgenden dargestellt:

Die teilnehmenden urologischen Praxen und Kliniken stammen aus dem gesamten Bundesgebiet (siehe Abbildung).

Um Ihnen die Studienabläufe übersichtlich zusammenzustellen, haben wir ein Informationsvideo auf der Studienhomepage bereitgestellt. Hier finden Sie alle relevanten Angaben, die Sie für die erfolgreiche Durchführung benötigen: https://www.uniklinikum-dresden.de/event-pca

Der erste Teil des Videos (links; 7:11 Minuten) beschreibt den Hintergrund der Studie und die Vorbereitungen zur aktiven Teilnahme als Studienzentrum. Wenn Sie diesen Schritt bereits erfolgreich absolviert haben, können Sie direkt den zweiten Teil zum Studienablauf ansehen (rechts; 8:40 Minuten). Hier sind alle nötigen Teilschritte für die praktische Umsetzung detailliert beschrieben. Während der 12-monatigen Rekrutierungsphase werden wir Sie monatlich per Mail über wichtige Entwicklungen der Studie informieren. Bitte zögern Sie bei Fragen zwischenzeitlich nicht das Studienbüro oder mich zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:

Studienleitung: PD Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber

Studienkoordination: Dr. des. Philipp Karschuck

Klinik und Poliklinik für Urologie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

an der Technischen Universität Dresden

Fetscherstraße 74, 01307 Dresden

Studienbüro :

SMG Forschungsgesellschaft mbH

Claire-Waldoff-Str. 3, 10117 Berlin

Telefon: 030 - 28 44 5000

Fax: 030 - 28 44 5009

Elke.Hempel@smgf.de

Wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und verbleiben mit den besten Grüßen,

Johannes Huber