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Interdisziplinäre Universitäts-Gedächtnisambulanz

Die interdisziplinäre Universitäts-Gedächtnisambulanz ist auf die Differenzialdiagnostik leichter oder subjektiver Hirnleistungsstörungen und von Demenzerkrankungen spezialisiert.

Unser Angebot
Durch eine frühe Klärung der Ursache von Hirnleistungsstörungen kann eine rasche und gezielte Therapie ermöglicht werden. Ebenfalls können Patienten, bei denen eine Demenzerkrankung schon bekannt ist, vorübergehend in der Universitäts-Gedächtnisambulanz mitbehandelt werden, wenn eine Therapieoptimierung erforderlich ist. Das Angebot der Universitäts-Gedächtnisambulanz richtet sich primär an
Patienten ab dem 50. Lebensjahr. Es können sich auch jüngere Patienten in unserer Ambulanz vorstellen, wenn eine neurodegenerative Erkrankung vermutet wird. In diesem Fall bitten wir den überweisenden Arzt, eine ausführliche schriftliche Fragestellung mit der Überweisung zu übersenden. Die Überweisung kann durch jeden Arzt erfolgen. Dieser sollte vorzugsweise der weiterbehandelnde Arzt des Patienten sein.
Unsere Diagnostik umfasst:

  • ausführliches nervenärztliches Erstgespräch
  • neuropsychologische Leistungsdiagnostik
  • laborchemische Untersuchungen
  • zerebrale Bildgebung (MRT / CT)

ergänzende Diagnostik, wenn erforderlich:

  • Liquoruntersuchung
  • EEG
  • PET

Sollte sich nach Abschluss der Diagnostik die Empfehlung einer medikamentösen Therapie anschließen, bieten wir an, die Einstellungsphase zu betreuen. Eine sozialpädagogische Beratung unserer Patienten und ihrer Angehörigen (z.B. Einrichtung Pflegestufe, Vorsorgevollmacht, ambulante Hilfen, ambulante Therapien) ist Bestandteil der Behandlung.

Forschung
Das Wissenschaftlerteam um Prof. Markus Donix hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich von Demenzrisikofaktoren. Sie untersuchen, wie vererbte und beeinflussbare Demenzrisiken die Struktur und Funktion des Gehirns verändern. Dazu werden neuropsychologische Verfahren und moderne Methoden der Magnetresonanztomografie (MRT) eingesetzt. Risikofaktor-bedingte Veränderungen des Gehirns sind bereits bei gesunden Personen nachweisbar. Ein besseres Verständnis dieser Veränderungen kann beitragen, Patienten in Zukunft gezielter untersuchen, beraten oder behandeln zu können.

Mitarbeiter

Prof. Dr. med. Dr. rer. medic. Markus Donix, Leiter/Psychiatrie

Dr. med. Moritz Brandt, Leiter/Neurologie

Dr. med. Robert Haußmann, Facharzt, stellv. Leiter

Dr. med. Jan Lange, Facharzt

Dr. med. Katharina Donix, Fachärztin

Dr. med. Philipp Riedel, Assistenzarzt

Dr. med. Elisabeth Dinter, Assistenzärztin

Urszula Konofalska, Assistenzärztin

Dr. rer. medic. Luisa Jurjanz, Dipl.-Psych., Leitende Psychologin

Claudia Matthes, Dipl.-Psych.

Sophie Kruschwitz, Dipl.-Psych.

Samantha Pagel, Dipl.-Psych.

Gisa Meißner, Dipl.-Psych. (in Elternzeit)

Julia Rode, Sozialarbeiterin (B.A.) 

Ulrike Kranz, Dipl.-Sozialarbeiterin (FH)

Susan Gürtler und Pflegeteam

Sylvia Hofmann und Katrin Rind (Sekretariat)

Kontakt

Universitäts DemenzCentrum UDC, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Haus 111, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden; Tel.: 0351 458-4502; Fax.: 0351 458-5328; E-Mail: udc@ukdd.de