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Ambulanz für Menschen mit Migrationshintergrund

Psychisch erkrankte Migrantinnen und Migranten leiden oftmals an komplexen psychischen und psychosomatischen Beschwerdebildern, die mit psychosozialen Schwierigkeiten in Wechselwirkung stehen. Insbesondere Integrationsschwierigkeiten, Konflikte am Arbeitsplatz, familiäre Belastungen, Probleme im Asylverfahren etc. können zu Gesundheitsproblemen führen. Die Sprechstunde für Menschen mit Migrationshintergrund trägt zur Verbesserung der psychosozialen Versorgungslage von Migranten bei. Im Rahmen der Sprechstunde erfolgt die diagnostische Abklärung psychosomatischer Beschwerden, Beratung sowie Prüfung von Psychotherapieindikationen (ggf. in Kombination mit Psychopharmakotherapie). In begrenztem Umfang und bei spezifischer Indikation werden Einzelpsychotherapien durchgeführt. Bei sozialen Problemlagen steht der Sozialdienst beratend und unterstützend zur Verfügung. Es können Patientinnen und Patienten aller Aufenthaltskategorien zugewiesen und aufgenommen werden (ausgenommen Sans Papiers ohne Versicherungsdeckung). Bei Asylbewerbern (Aufenthaltsstatus N) muss die Überweisung durch den zuständigen Gatekeeper erfolgen.