Benutzerspezifische Werkzeuge

Einsendeanforderungen

Hier finden Sie kompakte Informationen zum Thema Probenannahme, Zusendung von Proben und Probenmaterial

Informationen für einsendende Pathologen 

Anforderungsbogen

Probenannahme:

  • Montag-Freitag: 7-18 Uhr
  • oder nach vorheriger Absprache

Zusendung von Proben mit Anforderungsbogens an:

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Institut für Pathologie
Fetscherstraße 74
01307 Dresden

Probenmaterial:

  • Für molekularpathologische Untersuchungen sollte nach Möglichkeit fertiges FFPE-Material (Blockform) eingeschickt werden. Von den Blöcken wird die zur Analyse notwendige Anzahl von Schnitten in erforderlicher Schnittdicke hergestellt.
  • Die Einsendung ungefärbter Nativschnitte zur Gewinnung von DNA oder Durchführung von FISH ist alternativ möglich, jedoch nicht die bevorzugte Variante.
  • Für BALS (Bronchoalveoläre Lavage) sollte die gesamte rückgewonnene Flüssigkeitsmenge in wasserdichten Gefäßen übersandt werden. Die Flüssigkeit wird im Labor zentrifugiert und es werden vom Bodensatz Ausstrichpräparate und ggf. Zellblöcke angefertigt. 
  • Für "Liquid- Biopsies" Analysen, also die Isolation von zellfreier DNA aus Blutplasma, benötigen wir eine 10 ml Blutprobe. Dafür senden Wir Ihnen gern das ensprechende Röhrchen zu. Senden Sie dafür eine Anfrage per oder rufen Sie an: 49 (0)351 458 13052
     

Probeninformationen:

In der Regel sind folgende Angaben auf dem Einsendeschein & optimaler Weise dem Anforderungsbogen für die molekularpathologischen Untersuchungen vollständig und gut lesbar auszufüllen:

  • Vor- und Nachnahme, Geburtsdatum, Adresse des Patienten
  • Krankenhaus, ggf. Station, andere Pathologie
  • Absender (Adresse des einsendenden Arztes)
  • Einsendedatum
  • Untersuchungsmaterial/klinische Diagnose
  • Ergebnisse von histologische Voruntersuchungen/Vorbefunde/Therapiestatus
  • Klinische Fragestellung bzw. spezifischer Untersuchungsauftrag (Anforderungsbogen molekularpathologische Diagnostik verwenden)
  • Anatomischer Entnahmeort des Untersuchungsmaterials

Liegt eine Diskrepanz zwischen eingesendetem Material (Block) und Einsendungsschein (bzw. Anforderungsbogen) vor, wird der Einsender darüber telefonisch durch das Sekretariat informiert und um Klärung des Sachverhaltes gebeten. Kann der Sachverhalt nicht geklärt werden, erfolgt keine Bearbeitung des eingesandten Materials.

Rückfragen zur Anforderung: 

Fax-Nummer für das Einsenden eines Anforderungsbogens: +49 (0)351 458 4328


Hinweise zur Probennahme

Blutentnahme:

  • Entnahme von 10ml Blut nach CLSI H3-A6 (Standard-Venenpunktionsverfahren) mit einer Venofix Safety Kanüle G21 oder System für Blutkulturen
  • Patientenarm muss abwärts gerichtet sein, damit kein Rückfluss (da beide Röhrchen chemische Zusatzstoffe enthalten) entstehen kann
  • Röhrchen aufrecht halten und vollständig befüllen
  • Röhrchen mit Patientendaten beschriften
  • Nach der Entnahme Röhrchen unverzüglich 10mal über Kopf schwenken (invertieren), da sonst keine Stabilität der Blutprobe gewährleistet ist!
  • Blutproben sind anschließend stabil für max.4 Tage bei Raumtemperatur 

Hinweise zum Versand

  • Röhrchennicht einfrieren, können bei RT gelagert und versendet werden
  • Röhrchen gut gesichert an das Molekularpathologische Labor des Instituts für Pathologie des Universitätsklinikums Dresden versenden
  • Vollblut sollte spätestens am 4. Tag zu Plasma verarbeitet werden (bitte bei Versendung mit einberechnen), eine Versendung der Proben am Freitag sollte möglichst vermieden werden
  • Versand erfolgt in einem mit UN3373 gekennzeichneten Paket

Annahmekriterien für Probenmaterial

Das zu bearbeitende Untersuchungsmaterial muss gewissen Anforderungen entsprechen, um eine erfolgreiche Analyse zu gewährleisten. In folgenden Situationen wird das Material nicht zur Analyse akzeptiert:

  • weniger als 20 Tumorzellen vorhanden bei FISH-Anforderung
  • weniger als 50 Tumorzellen vorhanden bei Mutationsanalyse
  • kein Tumor vorhanden auf Block 

Befundübermittlung

Befunde werden in der Regel per Fax übermittelt, jedoch nur an bekannte Einsender und erst nach Freigabe des Befundes durch den zuständigen Arzt. Das Fax-Gerät des Empfängers muss an einem nicht-öffentlichen, gesicherten Umfeld stehen. Es erfolgt abschließend auf postalischen Weg ein Versand der erstellten Befunde in Papierform.
Befunde können unter der Befundhotline (0351/4582838) erfragt werden.
Befunde können auch auf elektronischem Wege übermittelt werden, jedoch nicht per E-Mail.
Voraussetzung ist eine gesicherte Verbindung an einen definierten Empfänger.
Technische Mitarbeiter (MTAs, Naturwissenschaftler) dürfen keine Befunde  u. ä. übermitteln.


Kooperation bei Klinischen Studien

Sie wünschen, dass wir Sie bei Ihren Studien oder Forschungsprojekten unterstützen?

Dann kontaktieren Sie uns bitte unter: