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Geschichte

Im Jahre 1954 wurde die Medizinische Akademie Dresden gegründet.

Sie ging aus dem Krankenhaus Dresden-Johannstadt hervor, in dem als einzige klinische Einrichtung der Chirurgisch-Medicinischen Akademie die Entbindungsanstalt nach Umzug in ein neues Gebäude neben dem gleichzeitig erbauten Johannstädter Klinikum erhalten geblieben war.

Namhafte Wissenschaftler gehörten zur Gründergeneration der Medizinischen Akademie: der Chirurg Albert Fromme, der Internist Wilhelm Crecelius, der Chirurg Hans Bernhard Sprung, der Internist Otto Rostoski, der Pädiater Georg Oskar Harnapp, der Orthopäde Hans Büschelberger u.v.a..

Die ersten neurochirurgischen Betten wurden 1965 aufgestellt. Die Klinik stand damals unter Leitung des Chirurgen Professor R. Kirsch.

Eine neurochirurgische Station gab es erstmals seit 1967. Sie befand sich in der zweiten Etage der Chirurgischen Klinik.

Die Medizinische Akademie Dresden entwickelte sich neben Berlin und Leipzig zu einer der aktivsten Einrichtungen in der DDR. Nach der Wiedervereinigung im Jahre 1989/90 erfuhr sie eine strukturelle und personelle Erneuerung.

Auf Beschluss des Sächsischen Landtages von 1992 wurde unter dem Gründungsdekan Professor Dr. med. Dr. h.c. Karl August Bushe am 01.10.1993 die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden gegründet.

Am 01.04.1990 wurde die Neurochirurgische Station der Chirurgischen Klinik zu einer selbstständigen Abteilung erklärt.

Im Jahre 1993 erhielt Frau Professor Dr. med. Gabriele Schackert den Ruf auf die C4-Professur für Neurochirurgie der neu gegründeten Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus.

2002 zog die Neurochirurgie in das Haus 59 mit 62 Betten und drei Operationssälen und jährlich etwa 2.000 Eingriffen.

Nach dem Neubau des modernsten OP-Zentrums in Europa im Haus 32 zog die Klinik abermals um und erweiterte die stationären Kapazitäten auf 70 Betten. Aktuell werden jährlich 2.400 Eingriffe durchgeführt. Hierfür stehen 4 modernste OP-Säle zur Verfügung mit intraoperativen MRT und einem Hybrid-OP. Parallel zu dieser Entwicklung wurde eine elektrophysiologische Abteilung aufgebaut, die ein kontinuierliches intraoperatives Neuromonitoring erlaubt, um auch bei komplexen Erkrankungen die Patientensicherheit zu verbessern und das Risiko möglicher neurologischer Ausfallerscheinungen zu minimieren.