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Hirnmetastasen

Die Hirnmetastasen gehören mit 30 bis 40 % zu den häufigsten Tumoren des Gehirns.

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Als Primärtumor findet sich bei den Hirnmetastasen an erster Stelle das Lungenkarzinom gefolgt vom Mammakarzinom und dem malignen Melanom sowie Nierenkarzinom und Karzinomen des Gastrointestinaltraktes.

Zum Zeitpunkt der ersten Diagnose haben sich in ca. zwei Drittel der Fälle bereits multiple Absiedelungen manifestiert.

Symptome

Häufig bemerken die Patienten als erstes Symptom

  • Kopfschmerzen
  •  epileptische Anfälle oder
  • einen Ausfall der Bewegungsfunktion oder der Sprache.

Therapie

Die operative Entfernung einer Hirnmetastase ist heute bei Nachweis einer Einzelmetastase die Therapie der Wahl.

  • Der Eingriff hängt jedoch von der Lage des Tumors, seiner Erreichbarkeit und auch seiner Größe ab.
  • Bei großen raumfordernden Prozessen sollte unbedingt die operative Entfernung angestrebt werden, um eine rasche Linderung der Symptome herbeizuführen und den Druck innerhalb der Schädelkapsel durch die Raumforderung zu reduzieren.
  • Bei einer kompletten Entfernung der Metastase kann auf eine nachfolgende Strahlentherapie verzichtet werden.

Die Alternative zur Operation ist die Strahlentherapie, die besonders wirkungsvoll bei kleinen Tumoren ist oder die als adjuvante Therapie bei einem Tumorrest nach der Operation durchgeführt wird, um ein erneutes Tumorwachstum zu verhindern.

Die Klinik für Neurochirurgie in Dresden hat sich auf die Therapie von Hirnmetastasen spezialisiert.

  • Neben der Entfernung einer einzelnen Hirnmetastase ist es möglich, bis zu drei Metastasen operativ anzugehen.
  • Ebenso wird im Rezidivfall die Operation nach stattgehabter Strahlentherapie diskutiert.

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