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Validierung von artifiziellen Feeder-Zelllinien zur Expansion von armierten Natürlichen Killerzellen für die Immuntherapie von Tumoren und Autoimmunerkrankungen (CAReNK-AID)


BMBF   SaxoCell


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M. Sc. A. Possidente

Doktorandin


Das Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Validierung von verschiedenen artifiziellen Feeder-Zelllinien hinsichtlich ihrer Eignung gentechnisch modifizierte CAR-NK-Zellen zu expandieren. Dabei sollen die CAR-NK-Zellen in hoher Reinheit und großer Anzahl zur Expansion gebracht werden, um eine spätere klinische Anwendung zu ermöglichen.

Weiterhin werden die so expandierten NK-Zellen hinsichtlich verschiedener Aktivierungs- und Erschöpfungsmarker sowie ihres zytotoxischen Potenzials untersucht. Die CAR-NK-Zellen sind dabei entweder gegen PSCA- bzw. EGFRvIII-positive Tumorzellen oder CD19-positive autoimmune B-Lymphozyten gerichtet.

Eine Überexpression des Tumor-assoziierten Antigens PSCA findet sich in vielen Tumorentitäten, wie z.B. im Prostatakarzinom und in Gliomen.

  • EGFRvIII wiederum ist ein Tumor-spezifisches Neoantigen und somit eine ideale Zielstruktur zur Behandlung einer besonders aggressiven Form von Hirntumoren, dem Glioblastoma multiforme.
  • Hingegen spielen CD19-positive autoimmune B-Lymphozyten eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Typ-1-Diabetes, einer Autoimmunkrankheit, die vor allem im Kindes- und Jugendalter auftritt. 

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